Freitag, 30. Mai 2014

3x Englisch, 3x Deutsch, 6x neue Bücher :D



B steht für Bücher und K für...Kaufsucht Keine Ahnung :D



Wie die Überschrift so schön sagt, halb und halb von beidem :)


Das sind meine gekauften Bücher der letzten Woche. Ich habe einige meiner alten Bücher verkauft und in Amazon Gutscheine umgewandelt und dann gab es direkt ein paar neue fürs Regal :P

Mortal Enchantment war ein ganz spontaner Kauf. Conny von Lesestube hat mir das Cover gezeigt und wir waren beide hin und weg davon. Nach dem Lesen kann ich euch sagen, dass der Inhalt auch hält, was er verspricht. Zwar ist der Roman recht kurz (227 Seiten) aber er gefiel mir so gut, dass ich auch gleich die Novelle (gibts umsonst auf Amazon) geholt und verschlungen habe. Die Reihe erinnert mich ein wenig an Plötzlich Fee mit den Höfen der Elemente und dem ganzen Regierungssytem :D

Dangerous Darkness ist das Spin-Off zur bekannten Caster Chronicles Reihe. Ich war wahnsinnig überrascht, wie sehr ich es mochte! Also Fans sollten sich das nicht entgehen lassen. Besonders Ridley ist hier großartig und das ganze Drumherum richtig spannend.


Goldmarie auf Wolke 7 hat mir Jana von Start reading now at my bookworld 
geschenkt :D Bisher kenne ich kein Buch der Autorin und bin sehr gespannt, wie mir dieser märchenhafte Roman gefallen wird. Über Gabriella Engelmann hört man ja allerhand Gutes in Bloggerkreisen. 

Der beste Sommer meines Lebens ist ein Gewinn von Manjas Buchregal via Facebook. Ich habe mich sehr darüber gefreut und habe nun ein "Sommerbuch" mehr für meine Contemporary Sammlung. Danke! 



Blaubeertage und Cracked up to be habe ich bei Tauschticket erstanden :) Besonders auf das Buch von Kasie West bin ich sehr gespannt, da mir ihr anderer Roman echt gut gefallen hat. Auch von Courtney Summers (This is not a Test) war ich bisher begeistert.



Mittwoch, 28. Mai 2014

[Cover Reveal] Ensnared


Ensnared ist der letzte Band der Splintered Trilogie und ich eh...oh mein Gott, ich kann mich einfach Null konzentrieren, wenn mich dieses Gesicht so anstarrt :O Ganz ehrlich? Ich finde das Cover GRAUENHAFT...das vom ersten Band gefiel mir noch richtig gut und beim zweiten Band dachte ich schon: meh...aber dieses Cover übertrift echt alles xD

Zum Vergleich, Splintered (Band eins) und Unhinged (Band 2):


Ich meine, toll, da ist Jeb drauf und das passt soooo gut ne...aber....urg xD Mich 
schreckt das grad echt richtig ab und ich will jetzt gar nicht mehr zu Ende lesen, ne...

Was meint ihr - Übertreibe ich oder findet ihr es auch unschön? 

Ich meine, der "Stil" ist ja gleich geblieben und der Titel sieht auch super aus, aber der Rest...ehm...das Buch erscheint übrigens 2015, genaueres ist noch unbekannt.




Dienstag, 27. Mai 2014

[BUCHREZENSION] Unsterblich - Tor der Nacht

Titel: Tor der Nacht
OT: The Eternity Cure
Autor/in: Julie Kagawa
Genre: YA Fantasy
Buchreihe: Unsterblich #2
Quelle: Danke an den Verlag :)






Schon in ihrer Kindheit gehörte Julie Kagawas große Leidenschaft dem Schreiben: Langweilige Schulstunden vertrieb sie sich damit, all die Geschichten festzuhalten und zu illustrieren, die ihr im Kopf umher spukten - nicht gerade zur Freude ihrer Lehrer. Nach Stationen als Buchhändlerin und Hundetrainerin machte sie später ihr größtes Interesse zum Beruf und wurde Autorin. Sie lebt und schreibt mit ihrem Mann, zwei schwer erziehbaren Katzen und zwei Hunden in Louisville, Kentucky.




Deutsch
Gebunden/ 16,99€
Seiten: 544
Verlag: Heyne (fliegt)


Englisch
Gebunden/ 13,28€
Taschenbuch/ 7,30€
Seiten: 441
Verlag: Harlequin







Ist dem ersten Teil in jeder Hinsicht sehr ähnlich...


Kurzbeschreibung

Im Herzen der Dunkelheit bist du auf dich allein gestellt

In einer Welt, in der die Menschen von den Vampiren wie Sklaven gehalten werden, hat die siebzehnjährige Allison die einzig richtige Entscheidung getroffen: Sie hat die Unsterblichkeit gewählt und genießt nun die Vorzüge eines sorgenfreien Lebens unter den Vampiren. Doch ihre Vergangenheit lässt sie nicht los, und als Allie an den Ort zurückkehrt, der einst ihre Heimat war, macht sie eine furchtbare Entdeckung: Die Rote Schwindsucht, die den Menschen vor Allies Geburt zum Verhängnis wurde, ist zurückgekehrt. Und diesmal sind auch die Vampire gefährdet, sich anzustecken. Nur einer kann vielleicht Abhilfe schaffen: Kanin, Allies »Schöpfer«. Unter den Vampiren gilt er jedoch als abtrünnig, und niemand weiß, wo er sich aufhält. Wird es Allie rechtzeitig gelingen, ihn zu finden?
Buchgestaltung
Deutsch: Ist der Gestaltung des ersten Teils sehr ähnlich und da ich diese damals schon mochte, habe ich auch hier nichts einzuwenden. Die wechselnden Farben und das andere „Muster“ gefallen mir sehr gut. Beim Titel finde ich allerdings, dass sich Tor der Dämmerung/Nacht sehr ähnlich anhört und das nicht wirklich eine „Steigerung“ ist. Ich kann mir auch schwer vorstellen, wie der dritte heißen soll. Englisch: Mir gefallen Cover normalerweise, die ganz simpel gestaltet ist, aber hier ist mir irgendwie zu wenig zu sehen und außerdem hat das Cover kaum etwas mit der Geschichte mein, genau wie der Titel, den ich mir immer noch nicht erklären kann.
Meinung


ACHTUNG: Enthält leichte Spoiler zum Vorgänger.

Unsterblich - Tor der Nacht ist seinem Vorgänger in fast jeder Weise ähnlich - Das dachte ich mir nach dem ich es beendet hatte und meine Gedanken zu der Begründung der Wertung abschweiften. Was das bedeutet ist klar: Leser, die Band eins mochten, werden hier begeistert sein und Leser (wie ich), die noch etwas skeptisch waren, stehen auch hier wieder vor dem Hin – und Her des Gefühlschaos. Das Buch war in vielerlei Hinsicht super, aber dennoch sind bei mir dieselben Kritikpunkte geblieben und da frage ich mich: Liegt das an der Handlung oder den Charakteren? Vielleicht beiden? Denn bei der Plötzlich Fee Reihe war ich ein echter Fan und habe jedes Buch bis zum Schluss richtig toll gefunden.

Dinge, die ich wirklich mochte...

Julia Kagawa kann schreiben. Die Frau hat Talent und ich glaube, da kann niemand etwas gegen sagen. Sie schreibt abwechslungsreich, wortgewandt und kann ganz toll be - und umschreiben. Egal, was man von ihr liest, man wird schnell in ihre Welt gezogen und das war hier nicht anders. Das Setting und die Idee hinter Unsterblich wurden hier zwar nicht weiter ausgebaut, da man alle relevanten Informationen schon im ersten Band erhalten hat, aber trotzdem war dieser Punkt auch in der Fortsetzung ein großes Plus. Im Buch gab es ständig diese Konflikte zwischen „gut“ und „böse“ und man wurde es einfach nie leid, aus verschiedenen Perspektiven die Welt der Vampire und Menschen zu betrachten. Besonders, da die Protagonisten eben aus diesen unterschiedlichen Welten kommen, auch, wenn die Vampire natürlich eine wichtigere Rolle spielen, zumal Allie einer ist.

Im Roman, besonders dem Anfang gab es dutzende Action und Kampfszenen und ich fand es richtig genial so mitten im Gefecht dabei zu sein. Allie schwingt ihr Schwert, es spritzt Blut und dabei verlieren so einige Figuren ihr Leben. Es war und blieb eine ganze Weile unheimlich spannend, weshalb ich den Beginn regelrecht verschlungen habe, ohne das Buch aus der Hand zu legen. Allie als Charakter war auch einfach wieder sehr cool! Sie ist eben eine Kämpferin, mutig und brutal und schlägt sich aus jeder Situation wieder heraus. Auch das Wiedersehen mit Zeke fand ich sehr gut gemacht und ich fand es toll, wie die Autorin hier die Liebesgeschichte langsam weiter gesponnen hat, ohne zu viel ins Kitschige abzurutschen.

Dann war ich mir nicht mehr so sicher...

Ein großer Teil des Buches handelt eben von der Suche nach Kanin. Im ersten Band gab es eine endlose Wanderung durch Wälder und Dörfer zusammen mit Zeke´ Menschengruppe und hier eben das. Teilweise waren mir diese Passagen einfach viel zu lang, denn es passiert meiner Meinung nach einfach richtig wenig. Auf ihrer Suche streift Allie etwas ziellos umher und muss sich wieder mit dem Konflikt auseinandersetzen, dass sie ja ein Vampir ist und Blut trinken muss. Anstatt jedoch bei der Entwicklung zu bleiben, die sie zuvor durchgemacht hatte, verfällt sie in alte Muster. Ihre Gedankenwelt ging mir an dieser Stelle häufig auf die Nerven. Besonders diese Zufälle, wo sie auf „böse Menschen“ trifft und nur deren Blut trinkt war wieder so etwas, dass ich nicht so gut gelöst fand. Etwas unglaubwürdig, dass Allie als Einzige so viel Durchhaltevermögen haben sollte. Auch die „Visionen“ die sie und Kanin geteilt haben gefielen mir nicht immer. Manchmal waren sie sehr interessant, manchmal aber auch wirklich unnötig bzw. verrieten nichts Neues.

Und das mochte ich dann überhaupt nicht mehr...

Richtig schade fand ich die ganze Geschichte mit Kanin. Die Beziehung, die er und Allie im ersten Teil aufgebaut haben war hier irgendwie sehr banal geschildert. Er war zwar anwesend, aber eben die meiste Zeit nur durch diese seltsamen „Visonen“ und das hat mich wirklich gestört. Als er dann „live“ dabei war, wurde er ziemlich in den Hintergrund gedrängt. Etwas, dass mir die Geschichte aber so richtig vermiest hat, war Jackal. Ich weiß: Viele Leser lieben ihn und seinen Humor, aber mir war er mega unsympathisch. Für mich war er der Mörder, der in Tor der Dämmerung so viele Menschen umgebracht hat, derjenige, der Allie verraten und für viel Leid gesorgt hat. Ich konnte ihn einfach nicht als neuen Protagonisten akzeptieren und seine Sprüche fand ich furchtbar unpassend und gezwungen. Gerade, weil Jackal ab der Mitte so viel Einfluss auf den Plot nimmt, hat das Buch für mich immer mehr den Reiz verloren. Und dann dieses Ende...ich habe so viel Gutes gehört, während ich noch am Lesen war, aber mich konnte die Wende und der Epilog einfach nicht überraschen. Es musste eben so kommen und förderlich für den Verlauf der Liebesgeschichte ist diese Sache auf jeden Fall gewesen.




Der Mittelteil von Julia Kagawas Unsterblich-Reihe kann spannend und rasant sein, aber auch langatmig und vorhersehbar. Für mich war das Lesen wie einen 50/50 Joker zu besitzen: Mal richtig genial und dann wieder sehr uninteressant. Besonders Jackal als „neuer“ Charakter war mir richtig ein Dorn im Auge und der Teil mit der Suche nach Kanin war mir einfach zu viel Wiederholung von alt bekannten aus dem Vorgänger. Abgesehen davon gefiel mir aber der Actionfaktor unheimlich gut und die vielen fesselnden Kampfszenen waren einfach super gemacht.


Samstag, 24. Mai 2014

[BUCHREZENSION] So geht Liebe


Titel: So geht Liebe
OT: How To Love
Autor/in: Katie Cotugno
Genre: YA, NA, Romance
Buchreihe: Einzelband!
Quelle: Danke an den Verlag :)







Katie Cotugno landete bereits auf der Shortlist für den begehrten Pushcart Prize, bevor sie mit SO GEHT LIEBE ihr erstes Jugendbuch veröffentlichte. Sie ist eine hoffnungslose Romantikerin, liebt Mozzarella-Honig-Sandwiches, ihre kleine Schwester und ihren Freund Tom, mit dem sie in wilder Ehe in Boston zusammenlebt.




Deutsch
Gebunden/ 15,99€
Seiten: 320
Verlag: Heyne (fliegt)


Englisch
Gebunden/ 13,10€
Taschenbuch/ 7,40€
Seiten: 400
Verlag: Balzer +  Bray






Eine realistische Geschichte mit Höhen und Tiefen...



Kurzbeschreibung

Wenn die große Liebe eine zweite Chance verdient

Mit fünfzehn bringt Reena im Restaurant, wo sie nach der Schule bedient, die Bestellungen durcheinander, sobald Sawyer auftaucht. Sie steht schon immer auf ihn, ist aber viel zu schüchtern, ihm ihre Gefühle zu zeigen. Mit siebzehn kommt sie mit ihm zusammen, irgendwie, es scheint Reena wie ein verrückter Traum. Der ein paar Monate später auch schon wieder vorbei ist, für Reena allerdings nicht folgenlos: Sie ist schwanger – und Sawyer verschwindet ohne ein Wort des Abschieds. Mit neunzehn steht sie ihm im Supermarkt plötzlich wieder gegenüber, und er nimmt sie in die Arme, als sei nichts geschehen. Doch Reena ist jetzt eine andere, sie hat ihre kleine Tochter Hannah, die sie über alles liebt. Sie wird nie wieder auf irgendeinen Typen hereinfallen, der sie dann einfach sitzen lässt. Die Geschichte mit Sawyer ist vorbei – oder?
Buchgestaltung
Die Gestaltung des Buches springt durch die kräftigen Farben sofort ins Auge. Ich mag es auch wirklich gerne, wenn ein Cover nur aus dem Titel besteht und da die gewählte Schriftart richtig schön aussieht, gefiel mir das hier sehr gut. Der Titel passt meiner Meinung nach auch super zum Buch. Da es zwischen englischer und deutscher Aufmachung kaum Unterschiede gibt, würde ich sagen, sie sind beide Sieger. Je nach dem welche Farbe einem persönlich besser gefällt.
Meinung

SO GEHT LIEBE ist definitiv ein anderer Roman gewesen, als ich erwartet habe. Als ich anfing das Buch zu lesen, konnten mich sofort die wechselnden Kapitel sehr in ihren Bann ziehen. Die Geschichte wird nämlich in der Vergangenheit und Gegenwart erzählt. Gerade diese Mischung aus zwei sehr unterschiedlichen Geschichten, konnten die Charaktere unglaublich gut von mehreren Seiten beleuchten. Die Autorin hat es geschafft einen sehr strukturierten Plot durch beide Zeiten zu weben. In der Vergangenheit waren Reena und Sawyer noch Jugendliche und wir lesen über ihr Zusammentreffen, die Funken zwischen ihnen und letzten Endes auch, wie sie sich ineinander verlieben. Sehr viele Jahre später sind beide erwachsen und haben sich seit Ewigkeiten nicht gesehen. Reena hat sogar ein Kind von Sawyer, aber dieser ist damals einfach verschwunden. Das lässt Raum für viele Konflikte.

Die Szenen, die in der Vergangenheit spielen waren eher etwas für mich. Sie hatten einfach diesen typisch herrlichen Jugendbuch Touch, den ich so gerne mag. Ein lockerer Erzählstil und witzige Dialoge. Zudem waren die Ereignisse dort weniger Ernst und man erfährt einfach Unmengen an interessanten Dingen über die Figuren und ihr Leben. Ich mochte auch beide wirklich sehr gerne. Bei Reena hat es einige Zeit gedauert, bis ich mit ihrer etwas ruhigeren Art klar kam, aber sie war durchweg sympathisch. Es gab viele kleine Momente, wo ich bestens mit ihr mitfühlen konnte und sie hatte einfach eine tolle Art Dinge zu analysieren. Reena durchlebt auch einfach alle Erfahrungen, die man so macht, wenn man jung ist. Wünsche, Träume und Zukunftssorgen. Umso schöner war es dann zu lesen, wie Sawyer sie etwas aus ihrem Schneckenhaus geholt hat. Sein Charakter war auch hingegen vieler gängiger Bad-Boy-Figuren angenehm unkompliziert. Natürlich hat er seine eigene Probleme und benimmt sich nicht immer perfekt, aber ich beziehe mich hier auf die ganze Liebesgeschichte. Diese war wie etwas, dass jedem von uns auch passieren könnte: Wir treffen jemanden, verlieben uns und das Leben geht weiter.

Die Geschichte hatte in dieser Hinsicht auf wirklich viele schöne, romantische Momente, wenn sie auch in der Minderzahl waren. Da wir immer wieder zwischen der „heilen Welt“ und der Zukunft wechseln, fragt man sich als Leser natürlich eine Menge. Wieso ist die Beziehung zerbrochen? Wieso hat Sawyer Reena verlassen und was steckte dahinter? Ich wurde immer wieder neugierig, wenn ich Ereignisse, die schon geschehen sind, mit denen, die gerade passierten zusammenbringen musste. So hat man am Anfang des Romans auch immer mal wieder die Schnauze voll von Sawyer, lernt mit jeder Seite aber mehr und mehr die Hintergründe kennen. Besonders in der gegenwärtigen Geschichte gab es einfach zu viele Momente, in denen Sawyer Reena verletzt hat. Oft kam es mir so vor, als würde er aus reinem Spaß ihre Beziehung sabotieren. Mit dieser „älteren“ Version muss man also erst einmal klarkommen. Ich glaube auch, dass es ganz, ganz viel davon abhängt, wie man Sawyer findet. Denn, wem er unsympathisch ist, der wird auch das Buch nicht mögen. Genau deshalb war die Geschichte immer mal wieder das Reinste Auf – und Ab für mich. Die unterschiedlichen Versionen hatten so ihre Tücken.

Was ich zudem etwas schade fand war, dass Reena eine lange Zeit im Buch in eine Art „Jammerphase“ abrutscht. Eigentlich hat sie kein schlechtes Leben, aber Sawyers Auftauchen wirft sie so aus der Bahn, dass sich ihre Gedanken um nichts anderes drehen. Auch das war einerseits verständlich, aber mir persönlich auch ein Tick zu viel des Guten. Ich wollte zwar eine Liebesgeschichte, aber Reenas Unsicherheiten waren manchmal etwas übertrieben und leider auch nervig.

Umso schöner fand ich dafür, wie Katie Cotugno die ganze Sache mit dem Kind beschreibt. Familie und Freunde sind hier sehr wichtig und machen die Nebenhandlungen immer sehr tiefgründig und herzerwärmend. Es war einfach schön zu lesen, was es heißt andere zu unterstützen und für diese da zu sein. Die vielen Nebencharaktere waren jedenfalls richtig gut porträtiert.

Die Auflösung des Buches rückt mit jedem Kapitel natürlich immer näher. Meiner Meinung nach, hätte das Buch ruhig auch kürzer sein können. Wie es ausging...tja, das Ende und alles davor gefiel mir nicht so sehr. Sawyer tat es einfach viel zu wenig leid, Reena hat zu schnell vergeben...ich weiß auch nicht, aber da hätte die Autorin noch mehr rausholen können. Der Abschluss war einfach nicht richtig zufriedenstellend. Durch das ruhige Erzähltempo hätte ich mehr ein knalliges Finale erwartet, bei dem die Konflikte noch einmal besser aufgegriffen werden.




SO GEHT LIEBE ist eine Liebesgeschichte, welche die Autorin auf eine sehr spezielle Weise niedergeschrieben hat. Der Wechsel der Zeiten gefiel mir sehr gut, ebenso wie der schöne Schreibstil. Alles im Buch hat Stärken und Schwächen, weshalb ich beim Lesen ein wenig Achterbahn gefahren bin. Alles in allem mochte ich die Charaktere und auch die Handlung sehr gern, trotzdem hat das Hin und Her mit so vielen Jahren dazwischen auch zur Folge gehabt, dass die Konflikte auf der Strecke blieben.


Wenn ihr eine Story ohne Kitsch möchtet, greift ruhig zu.




Freitag, 23. Mai 2014

Neuzugänge der Woche :)



Es ist mal wieder neue-Bücher-Zeit! :)



Fangen wir mal bei den englischen Büchern an.


Throne of Glass hat es nach all der Zeit auch in mein Regal geschafft. Ich habe das Buch über Tauschticket bekommen und bin sehr gespannt, wie ich es finden werde. Offenbar soll die Reihe ja mit dem nächsten Band besser werden als der Start.

Take Me On ist der vierte Teil der Pushing The Limits Reihe und gefiel mir richtig gut! Ich freu mich auch riesig, dass ich das Buch schon lesen konnte, weil Book Depository es so früh geliefert hat :)


Ach wie gut, dass niemand weiß...habe ich auch bei Tauschticket bekommen. Das Buch klang ganz interessant, also habe ich zugeschlagen und es kurz danach fast bereut, weil viele schlechte Rezensionen eingetrudelt sind xD Aber naja, man muss sich ja selber überzeugen.

Take A Bow habe ich gebraucht gekauft und leider sieht das Buch auch sehr mitgenommen aus :/ Gelesen ist es auch schon, aber es war eher so lala. Ich wollte einfach was anderes der Autorin lesen, aber an "Better off Friends" kam es nicht heran.


Hotel goldene Sau 1 + 2 habe ich vom Verlag zugeschickt bekommen. Ich erinnere mich noch schwach daran, im Februar auf einer Pressemesse gewesen zu sein und die nette Dame vom Verlag hat mich wohl dafür vorgemerkt. Band eins ist auch schon durch und ich muss sagen: Super! Ein richtiges schönes Kinderbuch. Dazu wird es dann ein Special geben :)


Love Train habe ich günstig einer Bloggerin abgekauft. Das Buch wollte ich vor einiger Zeit mal lesen, weil ich total auf Road-Trips stehe (wenn sie denn gut gemacht sind.) :D


Dienstag, 20. Mai 2014

[Meet Me - Read Me] Englische Bücher in 2014



Meet Me - Read Me widmet sich ausschließlich englischen Büchern und deren Vorstellung. Ich habe in letzter Zeit eine ganze Menge an Büchern entdeckt und 2014 kommt noch einiges auf uns zu, da dachte ich mir, ich stelle euch jetzt öfter englische Bücher vor, die ich interessant finde.

Damit der Post nicht voller Text ist, sind Klappentexte nur verlinkt!

In jedem Post stelle ich vier Bücher zu jeder Kategorie vor. Dabei gibt es keine Ordnung nach Erscheinung oder Priorität. Vielleicht findet ihr ja das ein oder andere Buch ;)









 




[Keine Rezension] Panic, Royally Lost, House of Ivy & Sorrow


Keine Rezension ist eine Kategorie auf meinem Blog, um Bücher etwas knapper als bei einer richtigen Rezension zu besprechen. Hier werdet ihr nur den Klappentext und eine "Kurzmeinung" zum Buch finden und keinen ausführlichen Roman ;)




Panic began as so many things do in Carp, a dead-end town of 12,000 people in the middle of nowhere: because it was summer, and there was nothing else to do. Heather never thought she would compete in Panic, a legendary game played by graduating seniors, where the stakes are high and the payoff is even higher. She’d never thought of herself as fearless, the kind of person who would fight to stand out. But when she finds something, and someone, to fight for, she will discover that she is braver than she ever thought. Dodge has never been afraid of Panic. His secret will fuel him, and get him all the way through the game, he’s sure of it. But what he doesn't know is that he’s not the only one with a secret. Everyone has something to play for. For Heather and Dodge, the game will bring new alliances, unexpected revelations, and the possibility of first love for each of them—and the knowledge that sometimes the very things we fear are those we need the most.


Ich habe bisher drei Bücher von Lauren Oliver gelesen und keines hat mich wirklich umgehauen. Panic ist bei mir als Hörbuch eingezogen (englisches Original = ungekürzt) und ich habe es nicht bereut. In letzter Zeit lese ich eine Menge Contemporary Romane und dabei ist mir vor allem aufgefallen, dass viele Autoren sich nicht richtig Mühe machen, den Plot etwas abwechslungsreicher zu gestalten, sondern es immer nur um den Alltag und die Liebe geht. PANIC war da eine tolle Abwechslung. Lauren Olivers Idee mit dem Spiel, das eine ganze Stadt aufmischt, gefiel mir sehr gut. Zuerst hat man nicht wirklich eine Ahnung, wie das Ganze vor sich geht. 

Nach und nach werden einem als Leser die simplen Regeln von Panic erklärt und man verfolgt die Geschichte aus zwei Perspektiven. Zum einen gibt es Heather, welche am Spiel teilnimmt, weil sie sich und ihrer Schwester endlich die Chance geben will aus Carp zu verschwinden. Die beiden kommen aus armen Verhältnissen und ihre Mutter ist ein Junkie. Auf der anderen Seite steht Dodge, welcher Panic als persönlichen Rachefeldzug sieht, um jemanden fertig zu machen, der seine Schwester in den Rollstuhl gebracht hat. 

Beide Charaktere gefielen mir unheimlich gut. Durch die wechselnde Perspektive wird die Geschichte immer weiter gesponnen und man lernt mehr und mehr der Hintergründe kennen. Zudem haben beide Figuren viel miteinander zu tun und nicht nur Panic sorgt dafür, dass sich die Handlungsstränge überschneiden. Das Buch hat einen schnellen Plot und bietet durch die ausgefallenen "Challenges" an die Teilnehmer eine Menge. Es ist spannend, gefährlich und man fiebert einfach mit. Was ich super fand: Lauren Oliver schildert alles sehr realistisch, sodass man sich bestens vorstellen kann, wie ein Spiel wie PANIC auch im echten Leben funktionieren kann. Nervfaktor Nr. 1 war allerdings Heathers bescheuerte, dumme beste Freundin Nat. Das Mädchen kann nichts, trägt nichts zur Geschichte bei und jammert ohne Ende. Mir erschien es allerdings unfair dem Buch einen Stern abzuziehen, weil sie so eine dumme Kuh ist xD PANIC ist hier Programm und auch als Leser bleibt man nicht immer von den gruseligen und atmosphärischen Szenen verschont, die Angst aufbauen und erschaffen, wie ich es selten gelesen habe.

Die Hörbuchsprecherin macht ihren Job übrigens super.

 (Englisch-Schwierigkeitsgrad)







Dragged on a family trip to Europe’s ancient cities, Becca wants nothing more than to go home. Trapped with her emotionally distant father, over-eager stepmother, and a brother who only wants to hook up with European hotties, Becca is miserable. That is until she meets Nikolai, a guy as mysterious as he is handsome. And she unknowingly finds herself with a runaway prince. Nikolai has everything a guy could ask for-he's crown prince, heir to the throne, and girls adore him. But the one thing he doesn't have...is freedom. Staging a coup, he flees his kingdom and goes undercover on his own European tour. When Nikolai and Becca meet, it’s their differences that draw them together. Sparks fly as they share a whirlwind of adventures, all the while dodging his royal guard. But Becca's family vacation ends in a matter of days. Will Nikolai and Becca be forced to say goodbye forever, will his destiny catch up to him, or will they change history forever?


Contemporary - Here we go again! Das ich gerne fluffige Marshmallow Bücher lese ist ja kein Geheimnis mehr. Trotzdem war ich von ROYALLY LOST etwas enttäuscht, wenn der Unterhaltungswert auch erste Sahne ist. Die Geschichte hat mich sofort angesprochen und wanderte dank einer lieben Freundin auch kurz nach Erscheinen in mein Buchregal. Im Buch geht es um zwei Figuren, die aus unterschiedlichen Welten kommen, sich ineinander verlieben und natürlich gibt es dabei diesen typischen Konflikt was-wird-aus-uns-wenn-wir-eigene-Wege-gehen? Was mir sehr gut gefiel war, dass die Autorin das ganze Reise-Thema immer wieder aufgegriffen hat. Man liest nicht nur über die Orte an denen man sich befindet, man erfährt auch etwas darüber, ganz so, als sei man gerade selber als Tourist dort. Umso witziger war es dann auch, wenn Protagonistin Becca sich verläuft, weil man gut verstehen konnte, wieso sie keinen Plan hat. Die Figuren im Buch waren dazu vielleicht nicht sonderlich tiefgründig aber sympathisch. Becca ist eben dieses nette Mädchen von der Straße und Nikolai war mal kein übler Bad Boy. Die beiden sehen sich, finden sich, lieben sich - ganz unkompliziert das Ganze und das war schön.

Was die Hintergründe der Figuren angeht erfährt man allerdings recht wenig. Besonders Nikolai als Prinz wirkte dadurch öfter mal wie ein Party-Boy als wie ein...naja, Prinz eben. Am besten gefielen mir hier sowieso die Geschwister der beiden - Also Beccas Bruder (der unheimlich lustig und loyal war) und Nikolais Schwester Alexi (welche ebenfalls für Lacher sorgte und einfach niedlich war). ROYALLY LOST hat eine Menge peinlich-humorvoller Szenen zu bieten, dafür bleiben die Dialoge aus Sarkasmus jedoch aus.

Ab der Mitte nimmt die Geschichte stark an Fahrt auf, wurde jedoch auch immer klischeehafter, besonders, weil es im Buch nicht mehr von einem Urlaubsflirt die Rede war, sondern der ganz großen Liebe *Augen verdreh*. Spaßig war es aber allemal.

(Englisch-Schwierigkeitsgrad)






Josephine Hemlock has spent the last 10 years hiding from the Curse that killed her mother. But when a mysterious man arrives at her ivy-covered, magic-fortified home, it’s clear her mother’s killer has finally come to destroy the rest of the Hemlock bloodline. Before Jo can even think about fighting back, she must figure out who she’s fighting in the first place. The more truth Jo uncovers, the deeper she falls into witchcraft darker than she ever imagined. Trapped and running out of time, she begins to wonder if the very Curse that killed her mother is the only way to save everyone she loves.


Hexen - Ein Thema, welches ich in YA Büchern sehr gerne lese. Bisher gab es aber wenig neues und als HOUSE OF IVY AND SORROW mit diesem schönen Cover daherkam, wollte ich es unbedingt lesen :) Das Buch war nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut...ich bin in jeder Hinsicht sehr zwiegespalten. Die Idee des jungen Mädchens, welches eine Hexe ist und nicht so genau weiß, wer ihre Familie ist = Nicht neu. Die Art wie die Autorin Magie beschreibt = Ziemlich interessant. Protagonistin Jo lebt bei ihrer Oma (wieso wohnen die immer alle bei ihrer alten, weisen Oma? xD), denn ihre Mutter ist tot und ihr Vater verschollen. Die Hauptstory dreht sich um den Fluch, der Jo´s Familie immer wieder das Leben kostet und von dem niemand weiß, was er eigentlich ist. Jo war eine Figur mit der ich gut klar gekommen bin. Sie war in so ziemlich allen ein Durchschnittstyp. Ganz nett, aber nicht sonderlich beliebt. Ziemlich clever, aber öfter mal dumm wie Brot. Hin und wieder lustig, meistens aber eher stur. Im Grunde eben jemand, den man mögen kann, der aber nicht auf ganzer Linie umhaut oder überzeugt.

Die Fantasyelemente im Buch fand ich super umgesetzt. Hexen, Dämonen, Magie...alles was wir kennen und mögen kommt in diesem Buch drin vor. Die Moral "alles hat seinen Preis" war an vielen Stellen zudem erschreckend fesselnd beschrieben. Teilweise wurde es richtig eklig, sag ich euch. Es gab immer wieder kleine Wenden oder Überraschungen, welche die Autorin gekonnt in den sonst etwas langsameren Plot eingebaut hat. Die Nebenfiguren waren allesamt OK. Jo´s Freundinnen gefielen mir recht gut und besonders, wenn alle drei zusammen waren kam ein schönes Gefühl von Freundschaft auf. Die Liebesgeschichte läuft auch in etwas anderen Bahnen. Hier gab es kein Dreieck, dafür aber unendlich viele, blöde Anspielungen. Leider wurde die Sache mit dem Fluch nicht richtig erklärt und die Auflösung war echt ein Witz. Vergeudetes Potenzial. 

House of Ivy & Sorrow ist ein Lektüre für zwischendurch.

(Englisch-Schwierigkeitsgrad)