Freitag, 28. Februar 2014

[Lesestatistik 2014] Februar




Cracked von Eliza Crewe 3/5
So rot wie Blut von Marissa Meyer 5/5
Zeitsplitter von Christin Terill 3/5
Ich würde dich so gerne küssen von Patrycja Spychalski 3/5
Alice im Zombieland von Gena Showalter 2/5
Ich bin Tess von Lottie Moggach 3/5
Das unerhörte Leben des Alex Woods von Gavin Exeter 3/5
Die außergewöhnlichen Geheimnisse (...) von Robin Benway 4/5
Wanted von Lena Hach 5/5
Alienated von Melissa Landers 3/5
Virals von Katy Reichs 3/5
Love Alice von Nataly Savina 4/5
Level 6 von Michelle Rowen 3/5
Ashes 3.2 von Ilsa J. Bick 4/5
Ivan von Katherine Appelgate 5/5
Flut und Fangzähne von Macus Sedgewick 3/5
Young Sherlock Holes von Andrew Lane 3/5
Seeherzen von Margo Lanagan 2/5
Tsarina von J. Nelle Patrick 5/5


DE: 15/EN: 4


 Der magische Reiter von Kristin Britain 4/5


DE: 1/EN: 0





Frisch ausgelesen habe ich TSARINA und es war einfach super! Der zweite Teil der Lunar Chroniken, konnte mich wieder für die Reihe begeistern: Wie Blut so rot gefiel mir besser als "Cinder". Ivan wird noch rezensiert werden, denn das Buch war so wunderschön, dass ich dafür noch immer keine Worte gefunden habe. Neben diesen drei Büchern gab es aber noch weitere, die ich sehr gerne mochte und klare Highlights waren, darunter die Contemporary Romane Wanted und die außergewöhnlichen Geheimnisse von April, May und June! :)




Virals war nicht schlecht, aber echt eine Enttäuschung - Nichts Neues in meinen Augen. Alice im Zombieland gefiel mir gar nicht und Seeherzen war echt der Flop schlechthin - Schnarchlangweilig :(



Ich habe mich dazu entschlossen diese am Ende des Monats nicht mehr aufzulisten. Ich mache super gerne Neuzugänge Posts, aber gegen Ende des Monats alle durchgehen und eine Liste erstellen? Das hat mir in letzter Zeit so gar keinen Spaß mehr gemacht. Außerdem glaube ich, dass man in den einzelnen Posts genug sieht, was bei mir so alles eingezogen ist ;)




Der Februar war ziemlich gut für mich! Ich meine NEUNZEHN gelesen Bücher und das bei all den Klausuren, die ich geschrieben habe? Hätte nicht gedacht, dass ich es schaffe so viel zu Lesen. Liegt vielleicht auch daran, dass mindestens fünf der Bücher nur so 150 Seiten hatten xD So etwas lese ich ja mal eben auf einer Zugfahrt zur Uni aus :P Positiv ist auch, dass ich in diesem Jahr noch kein einziges Buch gelesen habe, das für eine Pony-Rezension in Frage kommt. Allgemein fühlt es sich so an, als hätte ich gerade eine Glückssträhne, da ich noch nie so oft/viel 5 Sterne bzw. 10 Punkte vergeben habe!

Der März steht dann wohl ganz im Zeichen von MOI = AUTORIN, denn es erscheint HERZ DES HIMMELS, der zweite Teil nach Geheimnisse des Himmels UND ein weiteres Buch, über das ich euch in den kommenden Wochen etwas erzählen werde. Auf meiner Facebook- Autorenseite werde ich übrigens nun JEDEN TAG etwas posten, einfach, damit ich nicht vergesse, dass ich neben dem Bloggen auch Autorin bin. Mir fällt es immer total schwer, bei beiden Sachen am Ball zu bleiben. Da ich schon länger Bloggerin als Autorin bin, rutscht Letztes immer in den Schatten - SCHRECKLICH!

Übrigens wird mein Blog genau heute DREI JAHRE alt. Wahnsinn, wenn man sich vor Augen hält, wie laaaaaaaaaaaaange drei Jahre eigentlich sind und wie laaaaaaaaange ich das hier dann schon tue. Deshalb ein dickes DANKESCHÖN an alle, die meinen Blog lesen! Ich werde mir noch etwas einfallen lassen, um das ganze zu feiern :P

Dann lasst den März mal kommen!


[BUCHREZENSION] Tsarina


Titel: -
OT: Tsarina
Autor/in: J. Nelle Patrick
Genre: YA, Historical-Fiction
Buchreihe: Einzelband?
Quelle: Kauf! :)







J. Nelle Patrick lives in Atlanta, Georgia, with a slightly cross-eyed cat and a lot of secondhand furniture. She graduated from the University of Georgia with a degree in English and a minor in philosophy. She auditioned for the circus once but didn’t make it. She is also the author of a series of retold fairytales.

Dies ist übrigens das Pseudonym von Jackson Pearce!





Deutsch
Noch nicht erschienen.
Genaueres unbekannt!

Englisch
Gebunden/ 12,65€
Seiten: 352
Verlag: Razorbill






Fabelhaft recherchiert, wunderschön geschrieben!


Kurzbeschreibung

Natalya knows a secret.

A magical Faberge egg glows within the walls of Russia's Winter Palace.
It holds a power rooted in the land and stolen from the mystics.
A power that promises a life of love for her and Alexei Romanov.
Power, that, in the right hands, can save her way of life.

But it's in the wrong hands.
Buchgestaltung
Am Anfang war ich ehrlich gesagt nicht so sehr begeistert von der Aufmachung, aber als ich das Buch erst mal in den Händen hielt, hab ich meine Meinung sofort geändert. Es passt einfach alles perfekt zum Buch. Das Mädchen, ihre Haare, das Kleid, genau so wurde Natalya im Buch beschrieben. Das Faberge Ei findet sich auch noch auf der Rückseite wieder und die kleinen goldenen Ornamente lassen das Buch sehr schick aussehen. Orange-rot ist dazu eine außergewöhnliche Farbe.
Meinung

Ich war Jackson Pearce Fan der ersten Stunde und wenn dieses Buch nicht aus ihrer Feder stammen würde, dann hätte ich es vermutlich nicht gekauft und gelesen. Historische Geschichten sind normalerweise gar nicht mein Ding, da ich lieber Fantasy lese, aber TSARINA hat mich eines besseren belehrt. Wenn der Name meiner Lieblingsautorin nicht darauf stehen würde, fände ich es immer noch super.

Pluspunkte ohne Ende lassen sich in diesem kleinem Meisterwerk finden, das mich fasziniert, etwas gelehrt und am Ende sogar zum weinen gebracht hat. Wer sich ein wenig in der russischen Geschichte auskennt, dem sind die ein oder andere Wende sicherlich nicht ganz unbekannt, aber trotzdem tat dies der Spannung keinen Abbruch. Das Setting war wahnsinnig authentisch und einfach wunderschön beschrieben, sodass ich mich zurück in ein Russland versetzt gefühlt habe, das es tatsächlich einmal gegeben hat. Der Roman spielt zu der Zeit als der erste Weltkrieg gerade dabei ist vorüberzuziehen. Viele Länder haben harte Zeiten durchlebt, es gibt immer noch Aufstände, Rebellen und so viele Konflikte, dass einem beim Lesen einfach nur der Kopf schwirrt. Ununterbrochen habe ich mich gefragt, wie die Autorin es nur hinbekommen möchte, all diese Schwierigkeiten annähernd logisch und gut zu verpacken, aber sie hat es tatsächlich geschafft. Den neben der Haupthandlung spielen Krieg, ethische Unterschiede und Moral eine sehr große Rolle. Mehr als einmal fand ich mich durch Zitat würdige Stellen zum Mit – und Nachdenken angeregt und teilweise hat es mir echt das Herz gebrochen.

Natalya ist eine Tochter aus gutem Hause. Ihr Vater ist beim Militär und seit Kindertagen ist sie dem Sohn des Zaren Alexei versprochen. Das Buch beginnt mit der Szene, in der Alexei Natalya das Geheimnis des Faberge Ei offenbart. Dahinter steckt eine fiktive Erzählung, die mit sehr viel wahren, historischen Fakten verknüpft worden. So schützt das Ei mit mystischen Kräften die ganze Familie Romanov, damit die Zarenfamilie weiter über das Land regieren und dieses beschützen kann. Das Ei schützt gleichzeitig aber auch all jene, die von den Romanovs innig geliebt werden und so sagt Alexei Natalya, dass es auch sie beschützen wird, so immer sie ist. Die Geschichte entwickelt sich danach rasend schnell. Die sogenannten „Reds“ eine Randgruppe an dem Zaren feindlich gesinnten Menschen, will das Ei in eine Finger bekommen, um den Zauber zu ihren Nutzen auslegen zu können. Gleichzeitig ist aber auch die Anhängerschaft des Erschaffers hinter dem Ei her, damit die Mystics, jenen denen die Kräfte des Ei zustehen, ihre Macht zurückgewinnen können. Nach Überfällen auf die reichen Familien der Stadt, werden Natalya und ihre beste Freundin Emilia entführt und sehen sich gezwungen, den Reds bei der Suche nach dem Ei zu helfen. Gleichzeitig wird die Romanov Familie auf ihrer Flucht nach Übernahme des Winterpalasts gefangen genommen und verschwindet von der Bildfläche. Und das ist nur der Anfang des Roman, keine Spoiler!

Man müsste meinen, dass so viel Geschichte auf Dauer langweilig werden könnte, aber das ist gar nicht der Fall. Stattdessen habe ich mich regelrecht in das aufregende Setting, die vielen Details und Beschreibungen verliebt und würde gerne noch mehr über Russland und die Zaren erfahren. Jackson Pearce hat ganze Arbeit geleistet!

Die Charaktere im Buch waren zudem einfach...unglaublich. Natalya macht eine Entwicklung durch, die man miterlebt, versteht und die einem oftmals sehr traurig macht. Sie ist eine sehr starke Protagonistin, mit viel Verstand und Intelligenz, auch, wenn sie nicht unfehlbar ist, was das Buch immer wieder beweist. Eine weitere wichtige Person ist ihre beste Freundin Emilia und ihre Figur konnte mich mit am meisten überraschen. Emilia ist immer nur loyal gewesen und die Beziehung zwischen den zwei sehr verschiedenen Mädchen war wirklich schön. Neben Emilia spielt auch einer der Reds, Leo, eine Rolle. Er ist der Entführer von beiden und nach und nach fragt man sich als Leser, ob vielleicht mehr hinter seinen Motiven steckt. Das sorgte besonders hinsichtlich der Liebesgeschichte für Drama, denn Natalya und er haben jede Menge Chemie, aber sie liebt Alexei eben über alles. Hier gab es auch kein Liebesdreieck, sondern eine so Herz zerreißende Geschichte über Liebe, Verlust, Wünsche und Willensstärke, dass sie mich tief berühren konnte.

Durchweg spannend bleibt es bis zum Schluss. Die Geschichte ist und bleibt ein einziges Abenteuer, von der Entführung, bis hin zu Straßenkämpfen oder dem Verrat an Freunden – Der Plot ist gut durchdacht und dabei so abwechslungsreich, dass dem Leser selten die nächsten Ereignisse einfach so vor die Füße fallen. Das mochte ich mit am meisten am Buch: Es hat mich einfach immer wieder brutal überrascht. Der geschichtlichen Epoche angepasst, gibt es auch viele grausame Momente, die einem eine Heidenangst einjagen und den Atem anhalten lassen.

Dazu kommt, dass der Schreibstil hier etwas Besonderes war. Ich habe nun schon sechs Bücher der Autorin gelesen und dennoch ist ihr Stil so wandelbar, dass man ihn hier kaum wiedererkennt. Jackson Pearce ist sehr talentiert und hat noch eine große Karriere vor sich, dass weiß ich einfach :D

Die Mischung aus Geschichte, Abenteuer, Magie und Liebe war einfach perfekt und fesselte mich jede Seite ein Stückchen mehr. Ich habe schon lange nicht mehr so ein warmes Gefühl in der Magengegend empfunden, wenn es um sympathische, aufgeweckte Charaktere ging, die Ecken und Kanten haben. Natalya kommt definitiv auf die Liste meiner Lieblingscharaktere, ebenso wie TSARINA auf die mit den Büchern. Nach dem Ende, das mir übrigens sehr gut gefiel, weil es noch mal einen richtigen Spannungshöhepunkt hatte, wünsche ich fast einen zweiten Teil. Irgendetwas an den letzten Sätzen im Buch, haben so eine Art Gefühl geweckt, dass mir sagt: Nein, es kann noch nicht zu Ende sein. Ich hoffe, ich behalte recht.



TSARINA ist ein absolut mitreißendes Werk, dem es an nichts fehlt. Russische Geschichte wird perfekt mit fiktiver Erzählung kombiniert, die Charaktere sind einzigartig und entwickeln sich stetig weiter und die Handlung überrascht immer wieder, wenn die Gefühle hochkochen und man nicht weiß, was als nächstes passiert. TSARINA ist einer meiner Favoriten dieses Jahr – Ganz eindeutig!



Donnerstag, 27. Februar 2014

Neue Jugendbuch Trilogie von Josephine Angelini

Der Oetinger Verlag hat es heute auf seiner Facebookseite offiziell gemacht.

Die neue Jugendbuch Trilogie von "Göttlich" -Autorin Josephine Angelini wird EVERFLAME heißen und gegen Ende September scheinen. Ähnlich, wie bei den anderen Büchern der Autorin, lässt der Verlag wieder über das Cover von den Fans abstimmen. 

Diese drei stehen zur Auswahl...

Nummer #1


Nummer #2


Nummer #3



Wenn auch ihr eure Meinung los werden wollt, besucht den Verlag *hier* Ich denke, jede Stimme zählt, also helft mit, damit am Ende das schönste Cover gewinnt :P Mein Favorit ist eindeutig das Erste Bild! Einen Klappentext gibt es auch schon - tatdaaaa:

"Die 17-jährige Lily Proctor hat es nicht leicht. Mit ihren feuerroten Haaren fühlt sie sich immer als Außenseiterin. Zudem halten ihre lebensbedrohlichen Allergieschübe sie davon ab, so zu leben wie die anderen in ihrer Heimatstadt Salem. Lily wünscht sich nichts mehr, als ein ganz normales Highschool-Mädchen zu sein. Eines Tages beschließt sie deshalb, gemeinsam mit ihrem besten Freund und heimlichen Schwarm Tristan, zu ihrer ersten richtigen Party zu gehen. Aber der Abend verläuft mal wieder nicht nach Plan und nach einer für sie absolut erniedrigenden Situation mit Tristan vor der Hälfte der Klasse will Lily einfach nur verschwinden. Und genau das passiert. Wortwörtlich. Lily findet sich plötzlich in einem anderen Salem wieder, wo sie auf ihre eigene Doppelgängerin trifft. Sie gerät in einen gefährlichen Strudel aus Macht, Versuchung und einer Liebe, mit der sie niemals gerechnet hätte. Ist Lilys Doppelgängerin buchstäblich ihr größter Feind?"


Mehr Infos zur Originalausgabe gibt es bei Goodreads *hier*

Ich freue mich schon sehr auf das Buch - Ihr auch? ;)



Sonntag, 23. Februar 2014

Meine Buchregal Tour geht zu Ende


Es ist ja echt lange her, dass die letzten Videos meiner Buchregal Tour online gingen. Danach hatte ich einfach das Problem, dass ich mein Regal umsortiert habe und nicht genau wusste, wie weiter machen soll. Die positive Nachricht: Der Abschluss der Videos hat ein vernünftiges Ende, die Quali ist besser (hab meine alte Kamera zurück) und allgemein ist es nicht mehr ganz so chaotisch :P Naja, seht selbst...

In Part #7 gibt es nochmal eine kurze Übersicht über alle deutschen Bücher. 



In Part #8 gibt meine Mangas & ein paar neue englische Bücher zu sehen.


Viel Spaß!


Ich verspreche, beim nächsten Mal wird es besser :-)

Freitag, 21. Februar 2014

[BUCHREZENSION] Level 6


Titel: Level 6 – Unsterbliche Liebe
OT: Countdown
Autor/in: Michelle Rowen
Genre: YA Fantasy
Buchreihe: Einzelband!
Quelle: Danke an den Verlag :)








Michelle Rowens Name steht für erfolgreiche paranormale Romances, Urban Fantasy und All Age Fantasy. 2009 zeichnete die Kritikerjury der Romantic Times die Vampirromane der Bestsellerautorin aus. Zusammen mit einer launischen Katze lebt der bekennende „Bufffy“-Fan in Ontario, Kanada.




Deutsch
Broschiert/ 12,99€
Seiten: 348
Verlag: Dark Kiss


Englisch
Taschenbuch/ 7,30€
Seiten: 336
Verlag: Harlequin







Hatte ich falsche Erwartungen?


Kurzbeschreibung

Die 16-jährige Kira erwacht in einem dunklen Raum, verstört und hilflos. Aber nicht allein: Sie teilt ihr Gefängnis mit dem 17-jährigen Rogan, einem verurteilten Mörder. Unfreiwillig sind die beiden Kandidaten in der Gameshow Countdown, in der es um Leben und Tod geht: Scheitern sie am nächsten Level, sterben sie live im Fernsehen. Den Teenagern bleibt keine Wahl sie müssen mitspielen, wenn sie überleben wollen. Doch kann man einem Mörder trauen, und wenn er noch so schöne blaugrüne Augen hat? Trotz aller Versuche, sie gegeneinander aufzuhetzen, kommen Kira und Rogan sich immer näher und stoßen auf die schreckliche Wahrheit hinter dem grausamen Spiel.
Buchgestaltung
Ehrlich gesagt sind mir die Figuren auf dem deutschen Cover etwas unsympathisch und entsprechen gar nicht meiner Vorstellung der Charaktere. Auch die Farbe rosa passt gar nicht zu dem ganzen Konzept des Buches. Dann gibt es da noch diesen Beititel, der einfach unnötig ist. Wieso hat denn immer alles mit Liebe zu tun? So sehr ich die Dark Kiss Aufmachungen auch liebe, diese ist nicht mein Fall. Die Originalausgabe hat als Cover eine Szene aus dem Buch und als Titel den Namen des Spiels, an dem Kira und Rogan teilnehmen – Klarer Gewinner bei diesem Vergleich für mich.
Meinung

Level 6 lässt mich wie so viele Bücher sehr unentschlossen zurück. Kein schlechtes Buch, wenn ich so in Gedanken noch einmal die Idee und den Verlauf durchgehe, aber überzeugen konnte mich der Roman auch nicht. Woran liegt das? Ich glaube, das Level 6 – so ungern ich das auch sage – auf dem Markt der vielen Jugendbücher, einfach keine neue, abwechslungsreiche Story zu bieten hat. Der Klappentext verspricht ein spannendes Gameshow Abenteuer, dass ich nicht in der erwarteten Form bekommen habe und mich daher – erraten – enttäuscht zurücklässt.

Das Setting, dem wie begegnen klingt zunächst nicht schlecht. Eine gefährliche und illegale Show, die über das Internet ausgestrahlt wird und bei der die Abonnenten alle Zügel in der Hand halten. Zwei junge Menschen, die sich gezwungen sehen bei einem kranken Spiel, um ihr Leben zu kämpfen. Ach, nicht zu vergessen die unsterbliche Liebe, die ja auch eine Rolle spielen soll, wie das ja immer so ist. Ich denke, dass das Setting in einer solchen Geschichte immer das Wichtigste ist. Oder zumindest ein Schwerpunkt sein sollte, aber die Autorin wirft in ihrem Buch ab und zu mit Wörtern wie Kolonie, Künstlicher Intelligenz oder Robotern um sich und das war es dann auch schon. Im Grunde eröffnet sich uns keine neue Welt, sondern wir erfahren nur etwas über die Orte im Spiel oder auch außerhalbs, die exakt so aufgebaut sind, wie irgendein Park oder eine Stadt in unserer Gegenwart.

Für mich war die Stimmung zu Beginn des Buches also bereits relativ normal. Nicht besonders aufregend. Da es keine Informationen zum dem Drumherum gab, habe ich mich als Leser also sehr auf die Figuren konzentriert. Auf den ersten Blick scheinen beide ganz interessant zu sein. Kira, das arme Mädchen, das ihre Familie durch Mord verlor und sich als Diebin durchkämpft und dann Rogan, der verurteilte Mörder. Kira spielt dabei die tragende Rolle, denn aus ihrer Perspektive wird die Geschichte erzählt. Im Vergleich zu anderen Heldinnen ist sie weniger weinerlich und auch ziemlich taff, aber wenn man sie und ihre Handlungen näher unter die Lupe nimmt, dann bleibt da kaum mehr als der Durchschnitts-Charakter übrig. Es gab leider nicht genug Hintergründe zu ihrer Person, damit man sie sich besser vorstellen konnte und die Ereignisse in Countdown allein haben sie mir nicht sympathisch gemacht. Teilweise war Kira für mich sogar die Schweiz: Neutral, passiv. Das Schlimmste war für mich allerdings, dass sie sich sehr rasch einlullen lies. Pausenlos wurde sie von den Spielmachern beeinflusst und durchlebte deshalb tausend Wandlungen, was ihre Gedanken anging. Rogan ist böse, Rogan ist gut, Rogan ist böse...

Rogan selbst war zu Beginn noch der Beste Part der Geschichte. Mit einem sehr speziellen Humor hat er mich neugierig gemacht. Die Tatsache, dass er angeblich ein Serienmörder sein sollte war natürlich auch recht spannend. Leider wurde die ganze Sache so unglaubwürdig dargestellt, dass man sich als Leser schneller als mir lieb war denken, konnte, dass ihn natürlich keine Schuld traf. Die Erklärungen dazu waren auch recht dürftig, wie ich finde. Kira hat sich aufgrund seines Aussehen wahnsinnig schnell täuschen lassen. Nicht zu vergessen, dass die Moderatoren von Countdown uns immer wieder daran erinnern mussten, dass Rogan total gut aussieht.

Das war noch so eine Sache, die ich gar nicht mochte. Die Moderatoren des Spiels klatschen dem Leser sämtliche Informationen einfach so vor die Füße. Infodumping würde ich das nicht gerade nennen, aber toll war es auch nicht, alles weniger mysteriös und spannend einfach auf einem Silberteller serviert bekommen zu haben. Ich hätte mir gewünscht, das die Informationen in Dialogen zwischen den Protagonisten zu Tage gekommen wären, ein bisschen mehr Interaktion!

An sich hatte das Spiel selbst so seine Höhen und Tiefen. Es gab Kapitel, da saß ich gebannt vor dem Buch und wollte unbedingt weiter lesen (die Autorin versteht es durchaus richtige Konflikte zu erzeugen) und dann gab es wieder diese Momente, in denen mir die Level des Spiels zu seicht erschienen. Eine Runde Versteckspielen ist für mich kein Spiel auf Leben und Tod. Die Einfälle die Levels betreffend waren grob zusammengefasst nicht gerade dass, was ich als sonderlich kreativ bezeichnen würde. Dabei steckte in der ganzen Idee so viel Potenzial, dass es richtig schade war. Zumal die Autorin Level 6 bereits 2008 unter einem anderen Namen veröffentlichte und dies nur die Neuauflage für Jugendliche ist. Da hätte sich Frau Rowen doch wirklich etwas mehr in Zeug legen können, um ihre Leser zu fesseln.

Das Buch hatte aber auch wirklich gute Seiten, die mich mitreißen konnten. Ich mochte die Entwicklung von Kira sehr gerne und auch die Beziehung zu Rogan war für mich nach und nach immer verständlicher. Besonders ab der Mitte, wo es auf da Finale Level zugeht, geschehen doch einige Wenden, die mich unterhielten und dazu brachten weiter zu lesen. Die ganze Sache mit Rogans Vater war vielleicht kein Geniestreich, aber eine klasse Art etwas mehr Dystopie in das Buch zu stecken.



Level 6 erfindet weiß Gott nicht das Rad nicht neu, aber das Buch hat durchaus ein paar unterhaltsame Momente zu bieten. Je mehr man sich auf die Geschichte einlässt, umso mehr Spaß kann man dabei haben. Allgemein gab es aber zu wenig Informationen zum Weltenentwurf, den Charakteren...einfach allem.

Eine nette Fantasygeschichte für zwischendurch. Mehr leider nicht.


[BUCHREZENSION] Ashes: Pechschwarzer Mond


Titel: Pechschwarzer Mond
OT: Monsters
Autor/in: Ilsa J. Bick
Genre: YA, Post-Apokalypse
Buchreihe: Ashes 3.2
Quelle: Danke an den Verlag! :)








Ilsa J. Bick ist Kinder- und Jugendpsychiaterin und ehemalige Air-Force-Majorin, widmet sich mittlerweile aber ganz ihrem Autorinnendasein. Am liebsten schreibt sie Jugendbücher und Kurzgeschichten, für die sie mehrfach ausgezeichnet wurde.



Deutsch
Gebunden/ 17,99€
Seiten: 448
Verlag: INK


Englisch
Gebunden/ 13,80€
Taschenbuch/ 7,40€
Seiten: 688
Verlag: Egmont USA







Spannender Abschluss einer tollen Reihe!


Kurzbeschreibung

Die Welt, die wir kannten, existiert nicht mehr. Ein entsetzlicher Anschlag hat alles verändert. Nur wenige Städte sind verschont geblieben, hinter deren Schutzwällen nun zweifelhafte Rädelsführer ihr Unwesen treiben. Die unheilbringenden Anhänger der Stadt Rule sind unter den angrenzenden Gemeinden berühmt-berüchtigt, und man rüstet sich zum Krieg gegen sie. Alex und ihre Freunde geraten zwischen die Fronten von machtgierigen Anführern, einer gefährlichen Miliz und einer Horde von menschenfressenden Bestien – jenen Jugendlichen, die sich seit der Katastrophe verwandeln und zur tödlichen Gefahr geworden sind. Die letzte Schlacht ums nackte Überleben hat begonnen. Doch lohnt sich ein Kampf für ein Leben in dieser totgeweihten Welt überhaupt noch? Wenn nur noch eins zählt: Er oder ich?
Buchgestaltung
Deutsch: Passt perfekt zu den anderen Büchern der Reihe und sieht genau so toll aus. Entweder man ist Fan oder nicht. Englisch: Passt ebenfalls gut zum Buch und der Titel Monsters ist sehr treffend, da die Veränderten hier eine große Rolle spielen.
Meinung
Die gesamte Ashes-Reihe war eine Reise, die viele Auf und Abs hatte, aber dieser letzte Band hat mir persönlich sehr gut gefallen. Vielleicht waren es gerade die Schwankungen zwischen Realität und Traum oder die Tatsache, dass man lange Zeit im Dunkeln tappe, aber mir gefiel das Buch nochmal deutlich besser als der Band drei, der für mich schon wieder einen guten Anstieg an Spannung zeigte. Als Leser ist man es inzwischen gewohnt, das Buch aus unterschiedlichen Perspektiven zu lesen. Das verwirrte mich dieses Mal nicht besonders lange. Zwar war die Zeit, die ich wartete, um endlich zum letzten Band zu greifen doch eine größere Kluft, so hatte ich den Eindruck, dass die Autorin hier schneller auf den Punkt kommt und man so auch rascher wieder das im Blick hatte, was wichtig war. Schlagworte, Szenen aus der Vergangenheit, all das half mir rasch wieder die Puzzleteile zusammenzusetzen.
Vom ersten Moment an mochte ich Alex am liebsten und daran hat sich in keinem der Bücher etwas geändert. Hier war es jedoch so, dass mich der häufige Wechsel gar nicht mehr so arg gestört hat, wie das noch zuvor der Fall war. Irgendwie hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, dass die vielen Handlungsstränge endlich zusammenkommen werden und das war im Endeffekt auch so. Man muss zwar etwas Geduld mitbringen, aber aufgrund der vielen Ereignisse, die einen schocken, war das nicht allzu schwer. Im Gegensatz zum dritten band wirkte Pechschwarzer Mond nochmal etwas erwachsener. Hier gab es nicht mehr so viele der blutigen Szenen, bei denen sich einem der Magen umdrehte, sonder mehr blutige Szenen, die einen zum gruseln anregten und das Herz eines Horror-Fans höher schlagen ließen. Mir gefiel diese Richtig eindeutig mehr als der ganze Ekelfaktor, der in Unmengen an Kapiteln in den Vorgängerbänden eine so große Rolle gespielt hat. Hier wird zwar wieder nichts beschönigt, aber der Schreibstil reichte wieder mehr an düstere Unterhaltung heran als an die detaillierten Beschreibungen, die gut auf Zombies zu trafen.
Die Spannung baut sich hier konsequent durch die Enden der Kapitel auf. Bisher gab es in keinem der anderen Bände so viele Cliffhänger, was die Schicksale der Charaktere betraf. Ich wusste gar nicht recht, wo ich nun als nächstes weiterlesen wollte, wodurch das ganze Buch mehr und mehr zum Must-Read wurde. Es war manchmal echt zum Haare raufen, wie fies die Autorin die Probleme einfädelte, welche wieder einige Personen ihr Leben kostete. Es war einfach Nervenaufreibend zu lesen, wie Figuren, die einem besonders in diesem Teil doch noch sympathisch wurden eben ihren Tod fanden oder voneinander getrennt wurden. Bei so viel Aufregung rückte das fehlende Gesamtbild einfach weit ab in meinen Gedanken.
Viele Leser haben sich ja darüber beschwert, dass es in Ashes nicht immer Antworten gab. Ich muss gestehen, dass auch ich öfters Fragen hatten, von denen ich mir gewünscht habe, sie würden noch aufgegriffen werden, was nicht passierte. Im großen und Ganzen war Ilsa J. Bick aber in keinem ihrer Bücher eine Autorin, die dem Leser Unmengen an Informationen zukommen ließ und ich empfand das auch in diesem Band als Teil ihres Stils Geschichten zum Leben zu erwecken. Natürlich ist ein relativ offenes Ende nicht jedermanns Wunschtraum, aber bei der geballten Ladung Spannung und all der Action, war ich am Ende doch mehr zufrieden als gedacht.
Der Plot nimmt wieder den roten Faden auf, den man in Band drei wieder deutlicher erkennen konnte. Hier wurden auch einige neue Hintergründe offenbart, besonders, was die Veränderten anging. Aber auch die Charaktere machen eine große Entwicklung durch und zum Schluss musste ich traurig mit ansehen, wie ihre Reise nach all der Zeit nun doch vorbei war, wenn es sich teilweise auch nicht so anfühlte.


Für Ashes Fans ein MUSS. Das letzte Buch der Reihe bietet alles, was wir bisher von der Autorin kennen: Rasante Action, brutale Spannung, Verlust, Ängste und die Jagd nach Antworten. Düstere Unterhaltung, die entweder überzeugt oder nicht.





Dienstag, 18. Februar 2014

[BUCHREZENSION] Love Alice


Titel: -
OT: Love Alice
Autor/in: Nataly Sevina
Genre: YA, Contemporary
Buchreihe: Einzelband!
Quelle: Danke an den Verlag :)






Nataly Elisabeth Savina, 1978 in Riga geboren, zog im Alter von zehn Jahren mit ihrer Mutter nach Helsinki, später nach Freiburg im Breisgau. Nach dem Studium der Angewandten Kulturwissenschaften in Hildesheim ging sie an die Film- und Fernsehakademie Berlin. Dort arbeitet sie als Drehbuchautorin, Dramaturgin und Lektorin. Mit ihrem Partner und ihren beiden Söhnen lebt sie im früheren Ostberlin.





Deutsch
Broschiert/ 12,95€
Seiten: 160
Verlag: Belz&Gelberg


Englisch
Deutsche
Originalausgabe!





Diese Geschichte klopft erst leise an
und bringt euch dann zum Weinen...


Kurzbeschreibung

Wieder eine neue Stadt, wieder eine andere Schule: Alice hat das Nomadenleben ihrer Mutter, einer exzentrischen Opernsängerin satt. Dann trifft sie Cherry. Vorsichtig lassen sich die beiden Mädchen aufeinander ein, testen ihre Grenzen, spielen gefährliche Spiele. Doch dann passiert das Unvorstellbare, das Alice für immer verändern wird. »Fühlen ist überlebenswichtig«, sagt ihre Mutter, »aber es macht schwach.« Doch Alice, 14, sehnt sich nach Gefühlen. Mit Cherry ist alles anders; nach der Schule laufen sie durch die verschneiten Wälder, die wie im Märchen aussehen. Sie bauen sich ein Tannenhaus, legen sich auf die Zuggleise und ziehen durch die Stadt. Sie haben sich. Doch als Cherry allein zu ihrer Karateprüfung geht, passiert das Unvorstellbare, dass das Leben von Alice verändern wird.
Buchgestaltung
Ich mag die Gestaltung des Buches sehr gerne. Besonders der Titel LOVE ALICE hat es mir wirklich angetan. Wenn man erst mal mit dem Buch durch ist und auf diesen zurückblickt, dann kann man gar nicht anders, als tief berührt zu sein. Das Mädchen auf dem Cover ist übrigens nicht Cherry, wie ich zunächst angenommen hatte, sondern stellt Alice dar. Mit all den vielen Details, wie z.B. der Schleife, finden sich auch sehr viele kleine Dinge aus der Erzählung darin wieder.
Meinung

Beginnt man in LOVE ALICE einzutauchen, weiß man gar nicht so recht, was man eigentlich von der Geschichte halten soll. So ging es mir jedenfalls. Der Schreibstil ist schön zu lesen und erzeugt auch eine bestimmte Atmosphäre, die wirklich frostig sein kann. Das war so eine Sache, die mir sofort aufgefallen ist. Alice hat vielleicht kein schlechtes Leben, aber einige Probleme gibt es darin schon. Die Tatsache, dass sie wegen dem Job ihrer Mutter immer so oft umzieht spiegelt sich auch in Alice´ Persönlichkeit wieder. Sie ist ein Mädchen, dass sich schwer für etwas begeistern kann, viel nachdenkt und manchmal auch etwas traurig rüber kam.

Eine Zeit lang folgt man ihrem Leben und lernt sie und auch ihre Mutter ganz gut kennen. Die äußeren Umstände wurden gut in Szene gesetzt, ohne das dem Leser zu viele Informationen vor die Nase gesetzt wurden. Ich finde besonders durch diesen Einsatz der Art der Erzählung bekommt man die Entwicklung von Alice sehr gut mit. Es ist nämlich eine ganze Weile so, dass man sich fühlt als lese man einen Monolog, doch sobald Cherry auf die Bildfläche tritt, ist es als löse sich der Grauschleier von der Handlung, von Alice´ Leben. Man fühlt in diesem Moment einfach mit, denn man kommt einfach nicht darum herum, Cherry interessant zu finden.

Plötzlich ist die Geschichte bunt und verrückt und einfach lebendig. Das war einfach wunderbar beschrieben. Man konnte förmlich spüren, wie viel Leben eigentlich in den Figuren steckte und nur darauf gewartet hat herauszukommen. Dabei war die Freundschaft der beiden Mädchen einfach das tragende Element des Ganzen. Es war wirklich schön zu lesen, wie beide einander so viel geben und darauf basierend anfangen zu vertrauen und zusammen Pläne zu schmieden. Cherry selbst hat auch einen Grund dafür, warum sie diese gewisse Art hat, denn ihr Vater macht es ihr mit seinen Allüren nicht gerade leicht. So verbindet beide nicht nur die Freundschaft, sondern auch ihre Erfahrungen.

Die Figuren sind sehr ausdrucksstark gestaltet. Es bedurfte nur weniger Worte, damit man sich von ihnen ein gutes Bild machen konnte. Obwohl Alice und Cherry sehr junge Protagonistinnen waren, konnte ich mich in sie hineinversetzen. Die Autorin hat wirklich ein Händchen dafür bewiesen, viele Eigenschaften nach außen zu tragen. Im Buch spielt aber nicht nur Freundschaft eine Rolle, sondern auch Themen wie Selbstfindung in allen Bereichen. Ich finde, dass sich hier klasse an vieles herangetastet wurde, ohne, das groß darauf eingegangen ist. Das war aber auch irgendwie der Stil der Autorin. Mehr Andeutungen, anstatt den eigentlichen Ereignissen. Mir gefiel das, denn es war eine spezielle Weise etwas mehr Tiefgang zu zeigen. Gab Denkanstöße in die richtige Richtung und viel mit auf den Weg.

Was ich etwas schade fand war, dass besonders der Mittelteil des Buches etwas abgesackt ist. Die vielen Erzählungen zum Alltag der Mädchen war zwar nicht langweilig, aber die Spannung oder auch der Wandel vom Anfang fehlte hier irgendwie. Vielleicht war es auch einfach dieses „Einleben“ in die Geschichte, aber ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin ihren roten Faden etwas mehr erkennen ließ.

Dann gab es so einen Moment im Buch, an dem ich mir nicht vorstellen konnte, was nun zum Abschluss kommen sollte. Plötzlich überschlagen sich die Geschehnisse schneller als einem lieb und und man sitzt vor dem Ende der Geschichte mit Tränen in den Augen da. Erstaunlich war auch, dass auf einmal alles wie bei einem Jojo zurückkam. Das Buch endet mit einem Knall und man führt sich unbewusst viele Situationen aus dem Roman noch einmal vor Augen. Ich war geschickt, ergriffen und todtraurig. Aber das macht gute Bücher ja aus - Sie bewegen die Leser.



LOVE ALICE ist ein Roman, der sich schleichend an den Leser herantastet und einem am Ende völlig perplex zurücklässt. So wie der Stil der Geschichte, kommt man langsam in den Genuss einer schönen Freundschaft und anderen Dingen, die im Leben wichtig sind. Die Botschaft hinter dem Roman ist jedenfalls deutlich und wegen der angenehmen Schreibweise auch für jüngere Leser geeignet.

Zum Schluss war ich sehr ergriffen und werde Alice und ihr Abenteuer wohl nicht so schnell vergessen. Ich empfehle das Buch an alle weiter, die mal eine etwas andere Geschichte lesen möchten: Wie eine Welle wird sie euch irgendwann umwerfen.

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