Samstag, 31. August 2013

Neu in meinem Bu...REGAL! Unterhosen, jede Menge Unterhosen! Was braucht ein Mensch auch sonst?



Das war´s. 


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NICHT! :)



Neue Bücher, Klappe die...ehm...ERSTE xD

Was auch sonst...so viele Bücher diesen Monat *grummel* xD

Was auch sonst...SO VIELE BÜCHER DIESEN MONAT *jubel* :D




Fangen wir bei meinen Tauschbüchern an :D In letzter Zeit habe ich echt Glück, was englische Bücher angeht und über diese beiden habe ich mich sehr gefreut! Bei Nevermore wollte ich ja eigentlich auf die deutsche Übersetzung warten, weil ich jetzt wieder zwei total unpassende Bücher habe, aber ich konnte nicht widerstehen xD So ist also Teil zwei Enchadowed bei mir gelandet. Between The Devil And The Deep Blue Sea erscheint sogar nächsten Monat auf Deutsch :) Ich bin gespannt!


 Das neue Buch von Kendare Blake - Für mich ein Must-Read! Bei mir ist es die TB Ausgabe geworden, da ich das Cover irgendwie schöner finde xD Es gibt zwar nur kleine Unterschiede zwischen diesem und dem HC, aber najaaaaa xD 



Über diese beiden Bücher weiß ich eigentlich nichts genaues, aber für jeweils 3€ musste ich sie mitnehmen. Habt ihr mitbekommen, das die Mayersche gegen Ende der weißen Buchwochen einen Ausverkauf gestartet hat? Ein Traum :D Alle Bücher nur 3€ Euro!!!


Das Buch lese ich extra auf Wunsch meiner treuen Leser :P Es soll eine Pony Rezenion werden und ich bin gespannt, wie schlecht es wirklich ist xDDD Ihr könnt euch übrigens alle bei Jan von Lost Pages bedanken, denn er hat dieses Buch gespendet! Verbeugt euch vor seiner Nächstenliebe :P



Dann gabs noch ein ganz tolles Buch vom Scipt5 Verlag :) Das habe ich eben 
angefangen zu lesen und der Schreibstil hat mich schon jetzt verzaubert :D :D :D

Maggie Stiefvater ist einfach toll! <3 span="">





[Aktion] Bald startet die Blogtour zu "Himmelsfern"



Viele von euch haben es schon auf der Wunschliste oder sind einfach nur super neugierig: Das neue Buch von Jennider Benkau "Himmelsfern" ist da und am 1. September, also schon MORGEN startet eine Blogtour dazu, die ihr euch nicht entgehen lassen solltet! :D


Hier das Tour-Programm im Überblick:



1.9.: Was erwartet den Leser in Himmelsfern? 
his & her books

2.9.: Was ist Poi? Weshalb liebt die Protagonistin Noa es so?
damaris liest.

3.9.: 10 Gründe, weshalb man Himmelsfern unbedingt lesen sollte!
back down to earth

4.9.: Die schönsten Zitate aus dem Buch
Tanjas Rezensionen

5.9.: Lesung + kreativer Beitrag
LeseLust & LeseLiebe

6.9.: Charakterinterviews
Leselurch

7.9.: Live-Chat
Storytime


Das solltet ihr euch nicht entgehen lassen! 


P.S. Es gibt auch was zu gewinnen ;)

Montag, 26. August 2013

[Fun Time] Blogger Fame für Anfänger



Ihr seid neu dabei?
Oder seit Jahren erfolglos?
Ihr wollt mehr Leser/Aufrufe/Kommentare?




Dann seid ihr hier genau richtig! 





SCHRITT EINS: Eurer Design


Ihr habt doch sicher irgendwann einmal gelernt, was das Wort Individuum bedeutet, oder? vergesst einfach die Bedeutung, denn im Blogger Wörterbuch bedeutete das besonders eins: Wenn dir eine Idee gefällt dann klau sie einfach! Egal ob das Design von Neuzugänge Posts, eine Blogger-Vorlage allgemein...was mein ist, ist euer! Schließlich würde das WWW doch nicht all die Links und den Nicht-vorhandenen Kopier-Schutz außer acht lassen, wenn das verboten wäre! Wer spricht schon gerne von Kreativität, wenn man auch einfach nachmachen kann?! Schon in der Schule lag Abschreiben im Trend, warum dann nicht gleich Gedankengut anderer Menschen für sich beanspruchen.




In der Bibel heißt es sogar Nächstenliebe!

Das Jesus als Resultat dessen am Ende nicht den Rest seines Lebens im Freizeitpark, sondern tot und gepeinigt oder gepeinigt und tot (in der Reihenfolge klingt das logischer, erst gepeinigt, dann stirbt man!) an einem Kreuzen verbracht hat, lassen wir mal außer Acht. Nächstenliebe ist wie Perlen vor die Säue. 

Mal im Ernst, Leute? Was denken sich einige Blogger dabei typische Merkmale anderer Blogs zu übernehmen und dann auch noch stolz drauf zu sein! Ich sehe so etwas immer wieder und frage mich, WARUM ZUR HÖLLE (da gehören solche Leute auch hin) tut man das? Es gibt doch genug Möglichkeiten, sein Design selber zu gestalten und ein paar tolle Ideen umzusetzen, ohne sich irgendeines Neids zu bemächtigen, der einen beim Anblick anderer Blogs überkam...




SCHRITT ZWEI: Gewinnspiele

Ihr habt nur einen Leser oder auch 50 sind euch zu wenig? Kein Problem. Nehmt einfach die geilsten Neuerscheinungen ever und gestaltet ein Gewinnspiel. Am besten etwas Simples. Keine Fragen, keine Aufgaben, denn Herausforderungen liebt niemand. Buh! Zwingt die Büchergeilen Leute da draußen euch dauerhaft zu folgen, irgendetwas zu liken und am besten noch euren 10 Accounts bei sonstwas eurer Freund zu werden. Ihr werdet sehen, der Erfolg stellt sich schneller ein als ihr ich-erkaufe-mir-Leser sagen könnt, das garantiere ich euch! Schließlich wollen wir alle nur eines im Leben: Geschenke! 






Ihr werdet natürlich sofort sehen, das eure 800 Leser euren Blog so 5x anklicken und das ist der oberste Beweis, wie toll ihr doch seid! Ich meine, wer benötigt denn schon echte Leser, wenn es die Fakes auch tun? Alles was zählt sind die Fakten...


Mal im Ernst Leute?! Gewinnspiele hin und wieder sind SUPER! Wer mag so etwas schon nicht? Aber, wenn sich der Blog über nichts anderes definiert als ständige Verlosungen oder das Zählen neuer Leser, dann Pfui Teufel! Es geht doch um den Inhalt eines Blogs, nicht wie tief er in den Geldbeutel greift um euch anzulocken wie Licht dumme Motten!

Ich meine, sind wir im Kindergarten? Ich habe mehr Freunde als du:



Echt mal...Quantität statt Qualität. Jaaaa, sicher! 



SCHRITT DREI: COPY & PASTE


Damit dein Blog nicht in Vergessenheit gerät musst du aktiv sein! Am besten schreibst du ein paar Standartaussagen zusammen (oder klaust sie nach Schritt eins irgendwo) und dann heißt es durch Dashboard scrollen und kommentieren, was das Zeug hält!

"Hi, bin durch Zufall auf deinen Blog gestoßen und Leser geworden, der ist super!"

"Wow, genau diese Bücher will ich auch lesen. Bin direkt Leser geworden!"

"Deine Rezension hat mir gut gefallen. Würde mich freuen, wenn du mir folgst!"

"Mensch, dein Blog ist toll. Schau auch mal bei mir vorbei!"




Hauptregel: So allgemein wie möglich halten! Wieso anderen Honig ums Maul schmieren, wenn man ihnen den verdammten Topf vor die Schnauze ballern kann!!! WICHTIG: Gib immer deine Adresse/Link mit an, siehe folgendes Beispiel:

"Dein Blog ist so affengeil, du musst mir einfach auch folgen, damit ich von deiner Awsomeness lernen kann. Knuddelige Grüße von ich-bin-eine-fette-dumme-hummel.blogspot.com"

Ihr dürft erst aufhören, wenn ihr Copy & Paste im 
Schlaf beherrscht und euch die Finger bluten!


Mal im Ernst Leute?! 


Applejack hat recht! Das macht sicher nicht nur mich wütend. WÜTEND! Ich meine, sicher, einige Formulierungen sind vielleicht etwas Klischeehaft und lassen sich selbst gut gemeint nicht ändern, aber ich muss echt kotzen, wenn ich solche Kommentare sehen. Die sind meiner Meinung nach noch schlimmer als Spam...so sieht das aus!



SCHRITT VIER: Alles ist supa-dupa!


Ihr müsst einfach alles TOLL finden. Egal, um was für ein Buch es sich handelt, Kritik ist was für echte Literatur-Menschen und wir Blogger sind doch nur die Mainstream-Klasse. Scheiß egal, das euer Bewertungssystem von 1-5 Sterne reicht, nix sollte unter 3 fallen! Ihr wollt doch der Liebling der Gemeinde werden und zudem Unterstützung von Verlagen bekommen. Vergesst, was ihr so denkt, reitet auf der Welle der positiven Energie mit! 



Mal im Ernst Leute?! Ich freue mich für Blogger, die wirklich jedes Buch mögen, ABER das ist doch der Wahrscheinlichkeit nach nicht möglich! Man kann nicht jedes verdammte Buch mögen. Nein. Einfach nein. Leute, die Angst vor schlechtem Feedback zu schlechter Meinung haben können mir gestohlen bleiben, genauso wie Leute, die manchen Büchern den "Rezensionsexemplare-Bonus" geben, bedeutet: Tendenz nach oben, nur, weil man es vom Verlag bekommen hat. Wir sind alle nur Menschen und es ist natürlich mal etwas nicht so supa-dupa wie andere zu finden. Verlage sind keine Monster. Sie haben Verständnis dafür, wenn ein angefordertes Buch mal nicht gefiel, so lange es begründet ist. Wieso gewinne ich also den Eindruck, das so viele an Glaubwürdigkeit verlieren, weil sie das nicht sehen?


SCHRITT FÜNF: Verbündet euch!



Im Krieg und in der Liebe UND beim Bloggen ist alles erlaubt.

Als Blogger führt man ein gefährliches Leben!




Es gibt jede Menge Neider und Hater, also ist es ratsam sich mit anderen Bloggern zu verbünden. Angelt euch am besten einen richtig fetten, bekannten Blog und nötigt die netten Inhaber euer Bloggerpate oder Partnerblog zu werden. So könnt ihr euch einen schnicken Banner in die Sidebar klatschen und seid im Falle eines Angriff immer gewappnet!





Besonders geil wird es, wenn Diskussionen ausarten, weil ihr euch dann einfach hinter dem großen Blog verkriechen könnt. Schließlich wusstet IHR es ja nicht besser und man hätte euch doch ein wenig mehr aufklären können, wie die weite Welt so funktioniert! Außerdem habt ihr so direkt jemanden am Start bei dem ihr dauerhaft Schritt eins durchführen könnte, ohne das euch derjenige blöd kommen kann. Schließlich ist der euer Verbündeter und kann gar nicht böse werden, wenn ihr alles nachmacht! Besser geht es nicht!



Mal im Ernst Leute?! Wo ist der Sinn hinter solchen Aktionen, wenn es im Endeffekt gar nichts bringt? Ich selber habe einen Partnerblog und zugegeben, seit einer ganzen Weile läuft da nicht wirklich was, aber ich weiß dafür zu 100%, das die liebe Amelie jemand ist, auf den ich mich verlassen kann und der mich immer unterstützt. Genauso umgekehrt. Wieso müssen manche der großen Blogs dutzende kleine an die Hand nehmen, wie bei einer Schafsherde? Fragen/Hilfe etc. ist ja alles super, aber wie soll aus dem kleinen Blog etwas werden, wenn dieser mitgezogen wird, anstatt selbstständig etwas zu machen?


IHR WISST, IHR HABT ES GESCHAFFT, WENN...




Ihr mit dutzenden Awards überschüttet werden, die aufgrund ihrer Anzahl im Blogger-Universum längst ihren Wert und Reiz verloren haben. Dazu hat übrigens Sandra von Pusteblume einen tollen Beitrag gemacht *klick*





Mal im Ernst Leute...

Gibt es bestimmte Dinge, die euch am Bloggen stören?
Dinge, die euch nerven/ärgern/Etc...




Lasst es mich wissen ;) 



[BUCHREZENSION] Die wundersame Geschichte der Faye Archer


Titel: -
OT: Die wundersame
Geschichte der Faye Archer
Autor/in: Christoph Marzi
Genre: YA, Contemporary
Buchreihe: Nein!






Christoph Marzi, Jahrgang 1970, wuchs in Obermendig nahe der Eifel auf, studierte in Mainz und lebt heute mit seiner Familie im Saarland. Seit dem großen Erfolg seiner Saga um die Uralte Metropole (Lycidas, Lilith, Lumen und Somnia) ist er einer der erfolgreichsten deutschen Phantasik-Autoren.





Deutsch
Brochiert/ 14,99€
Seiten: 384
Verlag: Heyne (fliegt)


Englisch
Deutsche
Originalausgabe!





Eine wirklich wundersame Geschichte...



Kurzbeschreibung

Eine Liebe, die alle Zeiten überdauert.

»Geschichten sind wie Melodien!« Mit diesen Worten verzaubert Alex Hobdon die junge Buchhändlerin Faye Archer vom ersten Augenblick an. Als er sein Skizzenbuch in ihrem Laden vergisst, tut Faye etwas völlig Untypisches: Sie schreibt Alex über Facebook an, und aus ein paar kurzen Chats entwickelt sich eine berührende Liebesgeschichte. Doch dann erfährt Faye, dass Alex ein Geheimnis verbirgt, das so unglaublich klingt, dass es eigentlich nur wahr sein kann, und Faye muss sich entscheiden, ob ihre Liebe zu Alex stark genug ist, dieses Geheimnis zu teilen ...
Buchgestaltung
Die Aufmachung ist einfach zauberhaft! Der Wechsel zwischen den Jahreszeiten, die Farben, die vielen Details, all das machen das Cover zu etwas ganz besonderen. Auch die Klappenbroschur und die Rückseite sehen genauso toll aus! Hier hat man sich viel Mühe das Ganze genauso wundersam zu gestalten wie die Geschichte ist ;)
Meinung

Christoph Marzi hat ein neues Buch geschrieben! Wuhu! Ich bin riesengroßer Fan des Autors und bisher konnte mich jede seiner Geschichten überzeugen, die ich gelesen habe. Mit die wundersame Geschichte der Faye Archer ging es mir nicht unbedingt anders, aber trotzdem wurde ich ein klein wenig enttäuscht, ist die Geschichte mehr dem Realismus verfallen als sonstige seiner Bücher und auch das Wundersame an dem ganzen Roman blieb meiner Meinung nach etwas auf der Strecke.

Das Buch beschäftigt sich mit Faye Archer. Eine junge Musikerin, die ihr Leben kunterbunt lebt, so wie es ihr gefällt und mir damit sofort sympathisch war. Überraschenderweise baut Christoph Marzi in seinem neusten Werk im Gegensatz zu Büchern wie Grimm oder Memory nicht viel auf seinen detailreichen Schreibstil oder fantastische Vergleiche und Metaphern. Vielmehr hatte sein Stil hier etwas ganz Neues, Frisches, das mir dennoch sehr gut gefallen hat. Der Autor schildert wortgewandt wie immer vieles aus Fayes Leben und entführt den Leser dabei in einen Alltag, der interessant und authentisch ist. Schnell wird klar, das Faye ein außergewöhnlicher Charakter ist, dem diese bestimmte Leichtigkeit anhaftet, die alle von Charaktere des Autors immer an sich haben. Dadurch fühlt man sich beim Lesen irgendwie immer daran erinnert, dass das Leben an vielen Ecken Poesie und Spannung bereithält, wenn man nur danach suchen möchte.

Geschichten sind wie Melodien ist der Satz, der Fayes Abenteuer ins Rollen bringt, denn dieser Satz weckt ihr Interesse für den Zeichner Alex Hobdon, der wie eine Brise plötzlich in ihr Leben hineingeweht kommt. Der Teil der Handlung lässt nicht besonders lange auf sich Warten. Kurz nachdem Faye von Alex faziniert ist, beginnen die beiden eine Briefreundschaft per Facebook und lernen sich so besser kennen. Das scheint ein Thema zu sein, das aktuell sehr bliebt ist und ich dennoch gut umgesetzt fand. Das zwei Menschen, die sich eigentlich kaum kennen so viel verbinden kann ist ein schöner Gedanke, zumal man bei Fremden offener ist, als bei manchen Freunden. Für Faye ist schnell klar, das sie sich in Alex verliebt, doch wie es auf seiner Seite aussieht weiß weder sie, noch der Leser richtig.

Etwas verwundert war ich schon, welche Wende die Geschichte danach nahm. Ehrlich gesagt war mir das Ganze einfach zu viel, denn es geschieht kaum etwas Nennenswertes. Faye lebt ihr Leben weiter, Treffen mit Alex kommen nie zustande und sie entwickelt eine Art stalkerhaftes Verhalten, was diesen Mann betrifft. Natürlich habe ich von Anfang an gespürt, das es da eine Art Verbindung zwischen beiden Figuren gab, aber dass Faye Alex so extrem nachstellt, fand ich schon ziemlich gewöhnungsbedürftig! Sie lauert seiner Freundin auf der Toilette auf, belauscht Gespräche, steigert sich in eine Wut hinein, die für mich kaum nachvollziehbar war. Leider! Es passierte zwischen Alex und Faye einfach zu wenig, um das gut begründen zu können. Klar, wenn man jemanden mag und besser kennelernen will, dann kann einen die Tatsache, das dieser jemand verhindert ist, schon mal mitnehmen, aber hier war mir das persönlich viel zu melodramatisch.

Leider wurde das alles ab der zweiten Hälfte des Buches nicht unbedingt besser. Besonders enttäuscht hat mich, das die komplette Erklärung auf nicht mal 10 Seiten stattfand – einfach viel zu wenig für die komplexe Idee hinter Die wundersame Geschichte der Faye Archer, wie ich meine. Der Autor hat sich hier schon ein tolles Konzept in den Kopf gesetzt, das so zwar nicht neu ist, aber gut hätte funktionieren können, wären die Erklärungen etwas logischer gewesen. Ich war irgendwie etwas verdutzt, dass der Höhepunkt so schnell kam und alles eine 180° Wende nahm. Hier fehlte einfach das ganze Info-Dumping und auch die Motive hinter der „bösen Personen“ die für die Geschehnisse verantwortliche waren, waren etwas an der Nase herbei gezogen. Wie kann denn auch diese eine Nebenfigur so dermaßen auf einen Hass-Trip gegen Faye unterwegs sein, wo sie zuvor eine ganz andere Natur hatte?

Das fand ich ziemlich unbefriedigend gelöst und das Happy End erzwungen, weshalb ich mich für niemanden wirklich freuen konnte. Normalerweise bin ich es von Christoph Marzi gewohnt, das er viel Tiefgang in seine Romane steckt, aber hier hat mir der Bezug zwischen Erzählung und Ende irgendwie komplett gefehlt.

Auch dafür, dass das Buch als Liebesgeschichte vermarktet wird, ist es doch vielmehr etwas anderes :) Eine Erzählung, vielleicht eine Symphonie, aber Liebe spielt hier wirklich die geringste aller Rollen :P

Trotz der Kritikpunkte, konnte mich der Roman zum Großteil fesseln und unterhalten. Fayes Geschichte ist anders als erwartet, aber besonders durch die humorvollen Dialoge und aussagekräftigen Emails macht das Lesen Spaß.




Die wundersame Geschichte der Faye Archer ist Marzis neuster Streich – unerwartet anders, speziell und wirklich wundersam, erzählt er über das Leben einer jungen Frau, die es durchaus weiß die Sympathiepunkte der Leser zu gewinnen. Mehr Alltag, wenig Liebe und besonders die Konstellation der Wenden am Ende ließen mich skeptisch zurück. Trotzdem ist das Buch für Fans empfehlenswert.




Für dieses Rezensionsexemplar! :)



[BUCHREZENSION] Der Geschmack von Glück


Titel: Der Geschmack von Glück
OT: This Is What Happy Looks Like
Autor/in: Jennifer E. Smith
Genre: YA, Contemporary
Buchreihe: Nein!





Jennifer E. Smith wuchs in der Nähe von Chicago auf und studierte an der Colgate University. Sie hat bisher fünf Jugendbücher veröffentlicht, die in über 20 Sprachen übersetzt wurden. Heute lebt und arbeitet Jennifer E. Smith in New York City.




Deutsch
Gebunden/ 17,90€
Seiten: 384
Verlag: Carlsen


Englisch
Gebunden/ 12,90€
Taschenbuch/ 7,99€
Seiten: 416
Verlag: Headline






Wie schmeckt das Glück wirklich?! :)


Kurzbeschreibung

Ein einziger, kleiner Tippfehler und schon landet die Email von Graham Larkin, dem zurzeit am heißesten umschwärmten Teeniestar, in Ellies Postfach - ganz am anderen Ende der USA und in einer vollkommen anderen Welt: ohne Glamour, dafür mit Ferienjob in einer Eisdiele. Dennoch, und ohne, dass der eine irgendetwas vom anderen weiß, entspinnt sich sofort ein wunderbarer, sprühender Dialog zwischen den beiden. Sie können über Gott und die Welt miteinander reden, nur nicht darüber, wer sie in Wirklichkeit sind. Doch dann schlägt Graham als Drehort für seinen neuesten Film Ellies kleines Küstenstädtchen vor, weil er sie endlich persönlich kennenlernen will. Aber wie macht man das als überall bekannter Filmstar und warum scheut umgekehrt Ellie die Öffentlichkeit so sehr?
Buchgestaltung
Ich muss zugeben, das ich die deutsche Aufmachung inzwischen sehr viel besser finde, als das Original. Am Anfang war ich mehr als skeptisch, über den etwas gewöhnungsbedürftigen Titel, aber er passt einfach gut! Auch das Mädchen auf dem Cover sieht genauso aus, wie man sich Ellie vorstellt - sehr gut getroffen! Das Problem, was ich mit dem englischen Cover habe, ist folgendes: Dieses Motiv gibt es einfach überall. Ich habe es auf mindestens fünf anderen Büchern gesehen und außerdem passt die Szene gar nicht zum Roman. Zwar gibt es eine Boot-Szene, aber die ist alles andere als romantisch, so wie hier dargestellt wird.
Meinung

Endlich wieder ein neues Jennifer E. Smith Buch! - das war mein erster Gedanke,
als ich gesehen habe, das es bald erscheint. Ich mochte Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick unglaublich gerne. Auch, wenn mich You Are Here sehr enttäuscht hat, dachte ich mir, die Autorin kann gar nicht anders als gute Geschichte schreiben. BINGO! Der Geschmack von Glück vereint alles, was ein gutes Contemporary Buch braucht: Es besitzt viel Humor, Charme und den nötigen Tiefgang an den richtigen Stellen.

Das Tolle an dem Buch ist, das man ganz schnell in die Geschichte hineinfindet, weil man praktisch genau an der Stelle ansetzt, die im Klappentext erwähnt werden. Graham und sein Filmteam befinden sich nämlich schon in der kleinen Küstenstadt und er und Ellie begegnen sich relativ schnell. Bevor das Buch so richtig startet findet ein Email-Dialog statt, der einfach urkomisch war. Ich fand das eine ziemlich gelungene Einführung, zumal sich beide Charaktere nicht kennen, aber direkt einen Draht zueinander haben. Das sich zwei Menschen durch einen solchen Zufall kennenlernen können, fand ich eine lustige und süße Idee, die ziemlich realistisch umgesetzt wurde. Mir waren die Unbekannten Email-Schreiber sofort sympathisch!

Unerwartet war für mich, dass die Geschichte aus der Sicht von Ellie und Graham geschrieben wurde. Das war richtig super, um beide Charaktere besser nachvollziehen zu können und so erhielt man Einblick in zwei Welten, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. Während Ellie und ihre Mutter fast jeden Cent umdrehen, diese in einer Eisdiele jobbt und versucht das Geld für einen Kurs an einer Uni zusammenzukratzen, hat Graham so ziemlich alles, was er sich wünscht. Das Einzige, was er sich nicht kaufen kann: Freundschaft und Liebe. Die Autorin hat gute Arbeit geleistet, indem sie alle Informationen in die Handlung mit eingebunden hat und man dafür immer Stück für Stück etwas mitbekam und einem nicht alles auf einmal erklärt wurde. Die ersten Annäherungsversuche waren auch einfach richtig süß, denn Graham verwechselt zunächst Ellies beste Freundin mit ihr.

Dann kommt es, wie es kommen muss und als beide sich endlich im echten Leben begegnen schlägt eine Bombe ein :P Was mir dabei wirklich gut gefallen hat war, das hier jeglicher Kitsch weg gelassen wurde. Man stellt sich vielleicht vor, das eine Geschichte, bei der es heißt „verlieben sich Hals über Kopf in einander“ sehr viel schnulziger sein müsste, aber das ist sie gar nicht! Stattdessen gehen es hier beide sehr langsam an, denn besonders Ellie ist sehr skeptisch, gibt es da doch dieses eine Geheimnis aus ihrer Vergangenheit, das sie dazu zwingt die Öffentlichkeit zu meiden. Irgendwie war es total schön zu lesen, wie Graham sich um die Beziehung zu Ellie bemüht, weil man die ganze Zeit wirklich spürt, das er sie mag und auch verstehen kann, warum. Er selber ist nämlich in ähnlichen Verhältnissen wie sie aufgewachsen.

Neben der offensichtlichen Liebesgeschichte passieren hier noch jede Menge andere Dinge. Ellie und ihre beste Freundin haben einen Riesenstreit, es gibt Konflikte zwischen Mutter und Tochter und auch Grahams Privatleben bleibt nicht auf der Strecke, wird er doch von seinem PR-Manager gezwungen ein gewisses Bild in den Medien zu präsentieren, wozu eine Fake-Liebe gehören soll...

Die Geschichte ist randvoll mit süßen Momenten, in denen philosophiert, einfach nur geredet oder geträumt wird. Das alles wird von dem Flair der Küstenstadt unterstrichen und die Atmosphäre war einfach herrlich sommerlich. Auf jeder Seite stellte man sich automatisch selber die Frage: Wie schmeckt Glück denn nun? Unterbrochen wird die flüssige Erzählung hin und wieder von weiteren Emails, die ausgetauscht werden und ich fand es super, das die Autorin diese in der Gesamthandlung beibehalten hat und nicht nur als Einstieg nutzte.

Etwas schade fand ich, das mir die zweite Hälfte des Buches zwar immer noch gut, aber nicht mehr so gut wie am Anfang gefallen hat. Das ist nämlich der Teil der Geschichte der meiner Meinung nach etwas übertrieben gewesen ist. Nach einer Auseinandersetzung reden Graham und Ellie Monate nicht mehr miteinander und ich fand die Ursache dafür ziemlich blöd. Man hätte das Ganze etwas nachvollziehbarer erklären können. Schade war auch, das Ellie, die zu Beginn ein lustiges und selbstbewusstes Mädchen war immer mehr zu dem passiven Part der Geschichte wurde. Im Prinzip hat Graham später die Liebesgeschichte allein getragen, das hat mir nicht so gut gefallen. Was ich wiederum sehr mochte, waren all die Momente zwischen Ellie und ihrer Mutter! Das Ganze war so schön herzlich dargestellt, das man diese – genau wie diverse Nebenfiguren – einfach mögen musste. Das hier die Menschen aus Ellies Leben, die schon immer da waren eine große Rolle gespielt haben und nicht wegen Grahams links liegen gelassen wurde, war wieder ein großer Pluspunkt!

Das Ende konnte mich dann sogar noch überraschen. Es ist nicht offen, aber auch nicht abgeschlossen. Einige Fragen oder Handlungsstränge hätte ich gerne noch „zu Ende gelesen“ aber trotzdem war der Abschluss sehr süß und typisch Jennifer E. Smith. Wie im echten Leben, weiß man manchmal eben nicht, wo einen jeder neue Tag noch hinführen wird...das ist vielleicht auch der Geschmack von Glück! :)





Das neue Buch von Jennifer E. Smith überzeugt mit sympathischen Charaktere, jeder Menge Spaß und zuckersüßen, sowie charmanten Dialogen. Wer ihre anderen Werke mochte, wird um Der Geschmack von Glück nicht herumkommen! :) Ich habe gelacht, mitgefiebert und wurde von Atmosphäre und Liebesgeschichte wirklich verzaubert. Klare Empfehlung!





Für dieses Rezensionsexemplar! :)


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