Dienstag, 30. April 2013

[Cover Reveal] Skulddugery 7 goes Loewe



Am 9.10. 2013 ist es soweit! Die Derek Landy Fans unter euch müssen nicht länger warten und können sich auf den siebten Band der Reihe freuen. Das der Loewe Verlag die Cover übernimmt ist kein Geheimnis und ich finde die deutsche "Abwandlung" auf jeden Fall gelungen. Was mich allerdings etwas stört ist, dass das Cover ein wenig "abgeschnitten" unten am Motiv aussieht...da ich das Buch bereits auf Englisch gelesen habe, kann ich euch auch sagen, dass "Duell der Dimensionen" ziemlich gut passt.



Zum Vergleich:




Was meint ihr?! :)


Sonntag, 28. April 2013

[BUCHREZENSION] Ich blogg dich weg!


Titel: -
OT: Ich blogg dich weg!
Autor/in: Agnes Hammer
Genre: Jugendbuch, Contemporary
Buchreihe: Nein!









Agnes Hammer wurde 1970 geboren und wuchs zusammen mit fünf Geschwistern im Westerwald auf. Später studierte sie Germanistik und Philosophie in Köln. Seit 1998 arbeitet sie mit sozial benachteiligten Jugendlichen in einem großen Berufsbildungszentrum. Außerdem ist sie seit 2005 Anti-Aggressivitäts-Trainerin.






Deutsch
Taschenbuch/ 5,95€
Seiten: 160
Verlag: Loewe


Englisch
Noch nicht erschienen.
Genaueres unbekannt!





Gezielte Themenbehandlung, ohne großes „Drumherum“



Kurzbeschreibung

Julie ist schön, beliebt und kann wundervoll singen. Zusammen mit ihrer Band will sie am Schulfest auftreten. Doch wie aus dem Nichts erhält Julie gemeine E-Mails, Beschimpfungen, Drohungen. Dann taucht im Internet ein gefaktes Facebook-Profil auf, das Julie als arrogante Zicke darstellt. Im Nu lästern Klassenkameraden und wildfremde User online über sie. Julie verzweifelt. Wer tut ihr das an? Als sie auch noch die Band verlassen soll und die Drohungen in Gewalt umschlagen, eskaliert die Situation.
Buchgestaltung
Schlicht, einfach, Aussagekräftig – passt sehr gut!
Meinung

Ich blogg dich weg! - fand eher zufällig den Weg in meine Hände und ich muss gestehen, das ich dem Thema gegenüber mehr als skeptisch war. Ich bin nicht wirklich ein Fan von Geschichten, die sich mit solch schweren Themen beschäftigen, weil ich immer der Meinung bin, das diese viel zu „real“ sind, um daraus eine gute Geschichte machen zu können. Auch nachdem Lesen blieb ich zwiegespalten zurück.

Viele Stärken. Einige Schwächen.

Der Schreibstil ist einfach, teilweise sachlich und treibt die Geschichte dadurch sehr rasch voran. Das Buch lässt sich an einem Stück weg lesen, wodurch man den Bezug zum Thema nie verliert und immer mitten im Geschehen ist. Was mich allerdings von der ersten Seite an stark gestört hat, war die Anzahl der Charaktere. Die Autorin schreibt das Buch aus der Sicht mehrere Jugendlicher aus dem Umfeld von Julie. Diese habe ich nicht immer als Protagonistin gesehenen, um welche sich die Geschichte dreht. Das lag besonders daran, das die Kapitel bzw. Abschnitte ist wohl treffender, immer sehr, sehr kurz waren. Das führte bei mir zu einiger Verwirrung, was die Bedeutung oder Motive der Charaktere betraf. Erst ab der Mitte des Buches, konnte ich richtig zuordnen, wer mit wem, wie in Verbindung steht. Das hat das Gerüst etwas zum wanken gebracht, wie ich finde und das war schade.

Die Charaktere sind alle sehr stereotypisch und man kann sie gut mit einer Eigenschaft „abfertigen“. Ich weiß, das die Autorin sich hier vor allem auf das Thema „Mobbing“ konzentriert hat, aber durch die oberflächlichen Personen, verlor die Geschichte viel an Glaubhaftigkeit, die sich ansonsten mit dem Thema eingestellt hätte. Meine Meinung nach wäre diese Punkte wichtig gewesen, um später auch das Motiv des Täters besser nachvollziehen zu können. Stattdessen gab es einige Stellen, an denen ich einfach nicht verstehen konnte, warum dies und jenes geschah.

Was das gewählte Thema anging, wurde ich allerdings überrascht. Besonders ab der Hälfte des Buches, stellt die Autorin sehr gut dar, wie die Cyber Attacken auf Julie eine Welle in Bewegung setzen können, die nicht nur mehr sie betreffen, sondern auch viele ihrer Freunde. Es war an vielen Stellen grauenhaft zu lesen, wie Fremde sich einfach aus Spaß an der Sache oder Gruppenzwang in ihr Leben einmischen und sie sogar gewaltsam bedrohen. Es war auch sehr authentisch beschrieben, die Julie sich immer weiter zurückzieht und alles abblockt, weil ihre Situation sich dazu zwing Misstrauen und Ängste aufzubauen. Das Innenleben von ihr wurde ausführlich behandelt und das war sehr gekonnt von der Autorin in die Geschichte eingeflochten, besonders, da der Schreibstil eben so einfach und knapp war.

Sympathie kann man hier nicht wirklich aufbauen. Dabei muss man sich als Leser aber auch vor Augen halten, das ein solcher Roman einen nicht unterhalten kann oder auch soll, wie es vielleicht ein Fantasyroman kann. Das Buch stellt interessant ein Thema unserer Gesellschaft dar, das viel zu wenig Beachtung geschenkt bekommt. Das Internet nimmt nun einmal einen übergroßen Stellenwert in dem Leben von uns alle ein und man sollte seine Macht nicht unterschätzen. Viele Jugendliche verbringen dort mit ihren Profilen mehr Zeit als in der Realität. Es gab viele sehr gute Ansätze im Roman, die das mehr als deutlich gemacht haben.

Was ich besonders schön fand, war auch, das gegen Ende deutlich die Botschaft klat wurde: man sollte niemals schweigen. Die Autorin macht Mut, das man mit etwas Rückhalt von Freunden gegen so ziemliches alles vorgehen kann. Man sollte sich niemals unterkriegen lassen, sondern für sich selber einstehen! Das war ein toller moralischer Aspekt, der hinter der ganzen Geschichte steckte.

Ich fand es auch gut, das die Autorin sich kein typisches Opfer im eigentlichen Sinne ausgesucht hat, sondern mit Julie ein Mädchen aus einem beliebten Kreis der Schüler gewählt hat, was ja nicht so häufig vorkommt. Es kann eben jeden treffen. Heutzutage richtet sich der Neid mancher Menschen gegen so ziemlich alles, selbst, wenn man selber nichts verbrochen hat und daher ist es umso wichtiger, was die Autorin am Ende noch einmal schildert: Schweigen schürt nur Angst und Scham.




Ein interessantes Konzept, das sich sehr schnell liest und eine tolle moralische Botschaft hat, die Mut macht. Ich blogg dich weg! - ist jedoch kein Unterhaltungsroman im eigentliche Sinne, weshalb Aspekte wie Spannung, Charakterentwicklung und dergleichen außen vorgelassen werden. Wer sich für das Thema interessiert ist hier goldrichtig, Leser, die nur Spaß suchen, sollten besser zu einem anderen Roman greifen.





Für die Möglichkeit mal in ein anderes Genre reinschnuppern zu können! :)

Samstag, 27. April 2013

[Cover Reveal] Unhinged



Splintered (so hieß der erste Band) sollte zunächst ein Einteiler sein. Eine moderne Nacherzählung von Alice im Wunderland - so die Autorin und ich fand das Buch durchweg  sehr gut! :) Ich habe mich natürlich gefreut (wenn auch mit einiger Skepsis) das es einen Nachfolger geben wird: Unhinged.

Das Cover gefällt mir leider nicht :/ Ich finde es sieht sehr gestellt aus, auch, wenn die Farben nicht schlecht sind und es wieder wunderbar verrückt daher kommt. Es ist einfach einen Ticken too much von allem...und brrr, ist der Kerl gruselig, oder?! :O



Zum Vergleich:






Erscheinen soll das Buch Ende 2014. Genaueres ist noch unbekannt.


Montag, 22. April 2013

[BUCHREZENSION] Auracle – Ein Mädchen, zwei Seelen, eine Liebe





Titel: Auracle – Ein Mädchen,
zwei Seelen, eine Liebe
OT: Auracle
Autor/in: Gina Rosati
Genre: YA Fantasy
Buchreihe: Nein?








Oder *HIER* direkt beim Verlag bestellen!




Gina Rosati hat schon als Sekretärin, Kuchendekorateurin und als Bibliothekarin gearbeitet, bevor sie Schriftstellerin wurde. Auracle ist ihr erster Roman. Gina ist verheiratet und hat zwei Kinder.





Deutsch
Gebunden/ 16,99€
Seiten: 368
Verlag: Bloomoon


Englisch
Gebunden/ 12,70€
Taschenbuch/ 7,99€
Seiten: 289
Verlag: Roaring







So gar nicht Meins, trotz guter Ansätze...



Kurzbeschreibung

Die 16-jährige Anna Rogan hat ein Geheimnis: Sie kann sich aus ihrem Körper herausprojizieren und so die entlegensten Winkel des Universums entdecken. Als Taylor, Annas Klassenkameradin, bei einem dramatischen Unfall ums Leben kommt und ihr Geist Annas Körper besetzt, wird die Lage bedrohlich: Anna ist in einer anderen Dimension gefangen und kann nicht mehr zurück in ihren Körper. Der Einzige, der ihr helfen kann, ist ihr bester Freund Rei, in den sie sich langsam zu verlieben beginnt. Doch auch Taylor versucht Rei in Annas Körper zu verführen.
Buchgestaltung
Das Motiv hat viel mit dem Buch zu tun, da es die Unfallstelle zeigt (nehme ich mal stark an xD) und ich finde das es daher gut zum Inhalt passt. Was die Versionen angeht, kann ich mich nicht wirklich entscheiden. Sowohl die grüne Variante der deutschen Ausgabe, als auch die blaue der Englischen passen farblich gut zur Atmosphäre des Buches, die etwas „kälter“ ist. Der deutsche Beititel trifft den Kern des Buches auch ziemlich gut und wirkt daher nicht überflüssig, wie das in den meisten Fallen so ist.
Meinung

Nachdem Klappentext hatte ich doch schon eine genaue Vorstellung, in welche Richtung die Geschichte laufen würde. Daher war ich zunächst positiv überrascht, das Auracle sich weniger Klischees bedient, als erwartet. Die Idee von Annas Fähigkeit, fand ich ein sehr spannendes Thema, das es in dieser Form noch nicht gab. Was ich ebenfalls mochte war, das die Autorin versucht hat dem Buch genauso viel Fantasy -, wie Thrillerelemente beizufügen. Das ist leider schon alles, was mir an dem Buch gefallen hat. Rasch musste ich feststellen, das ich wenig mit Handlung und Charakteren anfangen konnte. Mehr dazu jetzt.

Der Schreibstil war mir von Anfang an ein Dorn im Auge. Jeder Autor hat nun mal seine eigene Note, die er seiner Erzählung aufdrückt, aber Gina Rosati hat es einfach nie geschafft mich an die Geschichte zu fesseln. Vielmehr stolperte ich über holprige Formulierungen und seltsame Metaphern. Selbst die Dialoge liefen in einem Rahmen ab, der mir keinen Spaß geboten hat. Ich hatte einfach ständig das Gefühl, die Charaktere wissen selber nicht, was genau sie sagen wollten oder wohin ihre Konversationen führen sollten. Die wichtigsten Informationen wurden natürlich eingebracht, aber viel mehr konnte man nicht erwarten. Jedes Mal, wenn ich dachte, das ein paar mehr Informationen folgen, war die Szene auch schon vorbei. Dabei hat mich besonders gestört, das so selten und spät auf Annas Gabe eingegangen wird. Das die die Einzige mit dieser Fähigkeit ist und Rei sie später sehen konnte, fand ich schon etwas mehr als unlogisch. Ich habe da großes Potenzial gesehen, zumal die Idee, wie bereits erwähnt, wirklich unverbraucht ist!

Weiter ging es dann mit den Charakteren selber. Anna war mir nicht direkt unsympathisch, aber gemocht habe ich sie nicht. Ihr Charakter war für mich einfach nicht greifbar. Ich konnte sie selten verstehen. Ihren Handlungen zu folgen, hat mir die meiste Zeit Kopfschmerzen bereitet. Allgemein fand ich, das im Roman immer sehr viel um den heißen Brei geredet wird. Damit meine ich, das die Handlung gestreckt wurde, mit kleinen Dramen, die in ihrer Form unnötig waren. Rei fand ich von allen noch am interessantesten. Ich fand es gut, das er Anna unterstützt hat, weil das ihre Freundschaft immer ausgemacht hat. Taylor war leider so durchschaubar wie es Mädchen wie sie immer sind. Diese typische High School Zicken, habe ich persönlich einfach satt. Mir ihr stures Gemecker anzuhören, war alles andere als schön. Es hatte noch nicht einmal einen Reiz, ihr dabei zuzusehen, wie sie Annas Körper „missbraucht“ um ihr eigenes Leben zurückzugewinnen, weil ihre Handlungen und deren Ausgang stets vorhersehbar waren. Leider :/

Vom Plot her, fand ich das Gebilde auch etwas dünn. Im Prinzip geht es um die Aufklärung an Taylors Unfall, den sie im Körper von Anna als Mord darstellt. Gleichzeitig verlieben Taylor und Anna sich in Rei. Oft habe ich sogar Seiten übersprungen und dabei nichts verpasst, weil die Geschichte viel in der Schule spielt oder bei Freizeitaktivitäten. Es gibt hier eben die üblichen Teenager Probleme, wobei das eigentliche, nämlich Seths Unschuld doch öfters in den Hintergrund gerückt wird. Die Autorin legt ihren Charakteren viele Steine in den Weg, was für meinen Geschmack immer wieder zu viel des Guten wurde. Deshalb verlor sich der Plot auch so oft in anderen Konflikten, als dem Kern, um den sich alles drehen sollte.

Das Buch hat ab und an seine witzigen Momente, das kann ich noch als Pluspunkt aufzählen. Ebenso wie die Liebesgeschichte, die ganz ohne Kitsch und Herzschmerz auskommt. Das war wirklich angenehm zu lesen, denn Anna schmachtet den Love-Interest weder an, noch liegt sie irgendwem zu Füßen wegen seines Aussehens.

Das Ende des Buches kommt wie erwartet daher und konnte mich auch kein Stück mehr Überraschen. Es hat mir am Buch aber dennoch mit am besten gefallen, da ich schön fand, wie sich alles aufgeklärt hat, auch, wenn die Situation am Ende etwas übertrieben blieb.





Auracle mag viele Fans gefunden haben, ich gehöre aber nicht dazu. Zusammenfassend hat mir bei der ganzen Geschichte einfach das gewissen Etwas gefehlt, der Bezug zu den Charakteren (weshalb ein Buch für mich eh schon fast gelaufen ist) und auch die etwas wirre Handlung, die selten dem roten Faden des Anfangs folgt. Geärgert habe ich mich besonders über den Schreibstil, der meinen Lesefluss erheblich zum stocken gebracht hat.

Ich würde das Buch also nur bedingt empfehlen. Eine Leseprobe hilft!







 

Für die Chance das Buch lese zu dürfen! :)

Erneute Läster Triade aka [BUCHREZENSION]





Titel: -
OT: Undeadly
Autor/in: Michelle Vail
Genre: YA Fantasy
Buchreihe: The Reaper Diaries #1







Michele Vail writes young adult paranormal fiction about zombies and reapers. She likes reading, dogs, cats, board games, ghost-hunting shows, and Halloween. She believes in magic, in the impossible, and in the restorative powers of chocolate. Michele lives happily-ever-after with her Viking and their family. 





Deutsch
Wir blieben verschont.

Englisch
Taschenbuch/ 7,99€
Seiten: 267
Verlag: Harlequin







Liebes Tagesbuch, ich bin awsome und toll - fettes jawohl!


Kurzbeschreibung

The day I turned 16, my boyfriend-to-be died. I brought him back to life. Then things got a little weird…Molly Bartolucci wants to blend in, date hottie Rick and keep her zombie-raising abilities on the down-low. Then the god Anubis chooses her to become a reaper—and she accidentally undoes the work of another reaper, Rath. Within days, she's shipped off to the Nekyia Academy, an elite boarding school that trains the best necromancers in the world. And her personal reaping tutor? Rath. Life at Nekyia has its pluses. Molly has her own personal ghoul, for one. Rick follows her there out of the blue, for another…except, there's something a little off about him. When students at the academy start to die and Rath disappears, Molly starts to wonder if anything is as it seems. Only one thing is certain—Molly's got an undeadly knack for finding trouble…

Buchgestaltung
Juckt mich nach der Story nicht mehr die Bohne.

Meinung

Kinder, was soll Tante Tanja euch nur sagen?! Dieses Buch hier war mit Abstand eines der schlechtesten, die ich in meinem Leben jemals gelesen habe. Als mir das nach circa 40 Seiten klar wurde, konnte ich nur noch einen Stift und Papier schnappen und kurzen Prozess mit diesem Mist machen...ACHTUNG SPOILER etc. etc. etc. Kennt ihr ja bereits!




Ich starte dieses Buch einfach mal mit einem Tagebucheintrag, denn, Google sagt, das es eine alte Tradition ist, als Reaper oder Nekromant ein Tagebuch zu führen. Da meine Gedanken aus Mist bestehen, meine Persönlichkeit unter dem Wort Scheiße im Wörterbuch zu finden ist und mein Leben daraus besteht täglich totally hot auszusehen und mir von Kerlen auf den Po starren zu lassen (Danke Gott für Levy Jeans!)  versuch ich mal total fresh zu sagen, was in meinem Leben abgeht. Jeez! Sheesh! Whatevs! Whaytyasaying! You Know!

Das sind meine 5 Lieblingsausdrücke - aber, hey, weil ich so schlau bin, liebes Tagebuch, benutze ich die nicht auf jeden Seite, nein, das hier ist die einzige Stelle, weil ich es mal erwähnt haben wollte. Jeez! Zurück zu der Story. Ich bin Molly. Ich bin Molly. Ich bin Molly. Oh, ich hoffe du kannst mir noch folgen! Also weiter im Text. Whatevs! Ich bin Molly. Und kann zaubern. Naja, ich kann machen, das sterbende Menschen wieder kommen. Ist totally normal in meiner Welt. Da gibts diesen Gott Anubis, der geilomatiko Menschen wie mich - SHEESH! - mit Kräften ausgestattet hat. Ich meine, ich bin Molly, aber Whaytaysaying, richtig?! Mensch, ist mein Leben kompliziert. Jedenfalls bin ich Molly und kann machen das sterbende Menschen zu Zombies werden. Das können andere auch, aber hey: 
ICH. BIN. MOLLY.

Zur fett krassen Info, meine Homies. In meiner Story gibt es zwei Seiten:


Jo, jo, jo! Den Rest erfahrt ihr in weiteren informativen Tagebucheinträgen! Jeez!


Zunächst einmal fängt das Buch GENAU SO an...ach, ihr wisst, was ich meine. 
Man liest den Tagebucheintrag und denkt sich nur:



Molly macht den schrecklichsten ersten Eindruck, den ich seit langer Zeit von einem Buchcharakter hatte. Das Ganze ist geschrieben, als wäre Molly fünf Jahre alt. Das Wiederholen der oben genannten Wörter bringt einen innerhalb weniger Minuten um den Verstand. Ähnlich, wie bei der House of Night Reihe, benimmt und redet Molly, als würde sie von sonst wo her kommen, was sie tierisch unsympatisch macht! Sie selber findet sich mega geil und einfach wunderbar, was man mit jeder Seite gesagt bekommt. Schnell ähneln ihre inneren Dialoge einer hängen gebliebenen Schallplatte. 



Die Geschichte fängt in etwa damit an, das Rick, der mega geile, heiße bla bla bla kommt und Molly nach Hause fährt, nachdem er sie irgendwo aufgelesen hat. Die beiden kennen sich nur vom sehen, aber Molly bittet ihn ins Haus, sie rennt in ihr Zimmer, zieht das ganze Programm von Zähneputzen, bis hin zum Klamotten wechseln durch, weil sie weiß, das er sie gleich küssen wird. Das passiert nicht - ein RIESEN Desaster, weil Papa Bär kommt und Rick rausschmeißt. Molly bringt ihm zu seinem Auto und der Dialog startet so:

"You really must want to date me!"

Hatte ich da etwas verpasst? NEIN! Woher kommt denn so etwas bitte???

Er sagt dann: du bist heiß, hübsch und wunderschön.
Sie sagt dann: tja, das kann ich nicht leugnen.

Was ich nicht leugnen kann ist, das die drei Adjektive ein und dasselbe meinen, aber sie ist Molly und deshalb hat sie natürlich recht. Das kleine sexy Biest!



(Haha, ich liebe Dean! :D)


Die Geschichte geht weiter, als Molly in der Nacht darauf einen Traum hat, indem sie Anubis begegnet, welcher ihr außergewöhnliche Kräfte zu Teil werden lässt. Warum das so ist, wird am Ende aufgeklärt. Ich hatte mich besonders an dieser Stelle auf etwas Mytholgie gefreut, aber leider, interessierte die Autorin nicht, das Anubis so aussieht:


Sondern, er musste sich einfach dem Standart der anderen Kerle anpassen:


Ehrlich? Nicht, das mir so etwas ausmachen würde. Wirklich nicht. Wer will schon ne Mumie, wenn er das da haben kann? Jung und knackig, ABER es kommt eben später heraus, das Anubis Molly verf***** VATER ist. IHR VATER!!!!!!!! Und sie sabbert ihm die ganze Zeit hinterher...ja, dafür gibt es ein Wort.


Da sollte man sich doch wirklich an den Kinderschutzverband wenden.



Am nächsten Tag feiert Molly dann ihren Geburtstag. 
Sie wird 16.Während die Party voll angeht...



...taucht Cheerleader Ex Bitch von Rick auf und kippt Molly Punch über das Shirt. 
Daraufhin haben Rick und sie eine Diskussion.

Sie sagt: Deine Ex Bitch Freundin, ist eine doofe Kuh.
Er sagt: Ich wollte sie nur vögeln. Das ist alles.
Sie sagt: Ich bin aber nicht so eine doofe Kuh wie sie.
Er sagt: Nein, du bist heiß, hübsch und wunderschön.
Sie sagt: Tja, da hast du Recht. Bist wohl doch schlau!

Dann kommen beide zusammen. Innerhalb einer Milisekunde.


Das Drama seinen Lauf. Schon mal von DROP DEAD gehört?!





Exakt das passiert nämlich Rick. MITTEN AUF DER PARTY. Nicht, das es jemanden kümmern würde. Der beliebteste und geilste Junge der Schule stirbt - EINFACH SO - aber who cares?! Molly schafft es dann seine Seele zurück in Ricks Körper zu drücken, wegen der fett krassen Anubis Kräfte  - genau! Obwohl sie am Anfang gesagt hat, sie könne das schon.

Dann taucht Rath auf und erklärt ihr, sie sei nun ein Reaper.


S.98 "Im not going to be Anubis Bitch." - Molly


Jep. Denn eine Bitch bist du bereits, da gibt es kein Status Update mehr für!



Plötzlich ist ihr Boyfriend also Nicholas Holt als "R" aber, das ändert ja nichts daran, das er einfach nur gut aussieht, weshalb die beiden eine lange Rummach Session starten.

Der Typ war vor weniger als zwei Minuten tot. Zur Erinnerung.

Am nächsten Tag wird Molly verdonnert auf die Nyan Cat Akademie zu gehen. Keine Ahnung, wie man auf den bescheuerten Namen wie Nekyia kommt.  Das ist eine Schule für Menschen wie sie. Da fragt man sich gleich, warum sie nicht vorher dorthin gegangen ist. Warum nicht alle mit KA (so heißen die Gaben) dahin gehen - das wäre aber zu logisch!


Die Schule soll so aussehen und gebaut sein wie der Notre Dame. Die Autorin hat dieses Gebäude wahrscheinlich noch nie von Innen gesehen, denn dann wüsste sie, das es a) nicht gruslig aussieht, sondern eindrucksvoll, es b) alles andere als geeignet ist für tausende Leute, da es eine Kathedrale ist und fast nur aus Katakomben besteht und c) ein wenig Phantasie, um eigene Vorstellungen zu entwerfen nicht schlecht wären.

Dort findet Molly sofort eine Horde an Freunden, wo alles von der Zicke, bis hin zum Schwulenquoten dabei ist. Am besten ist aber eh die Freundin, die BARBIE heißt. Ich konnte nicht mehr, wenn im Roman stand: Barbie sagte, Barbie meinte...



Molly lernt dann mit ihren Kräften umzugehen. Sie soll einen Test bestehen und bekommt dafür einen Ring, mit dem sie "zaubern" kann. In einer Notlage beschwert sie sich dann darüber, das sie ihr eigenes Gehirn benutzen muss, anstatt, das man ihr vorsagt, was zu tun sei. Ihre Lehrerin versucht ihr dann zu erklären, das Lernen bedeutet, eigenständig etwas zu erarbeiten, woraufhin Molly alles hinschmeißt. 


Charakterentwicklung am Arsch.

Meine Lieblungsstellen kamen aber kurz darauf. Denn Molly unterhält sich mit ihren Freunden über ihre Probleme ausschließlich per SMS. Die treffen sich nicht oder reden mal vernünftig, nein, es wird nicht mal telefoniert. Selbst, wenn die alle im selben Raum stehen, wird das Handy ausgepackt und sich die Finger wund getippt!


Molly wird kurz darauf entführt, weil eine ihrer Freundinnen böse ist und Molly battelt diese dann mit der Hilfe von Anubis weg, der ihr endlich gesteht er sei ihr Vater. 


Störte sie aber überhaupt nicht! Ich hätte ja wenigstens eine Reaktion erwartet!


Ach, den Zombie Boy hätte ich noch fast vergessen. Er stalk Molly ein paar mal hinterher und wird am Ende so etwas wie ihr Haustier. Das Buch endet dann damit, das Molly weiß, das sie Molly ist und zu größerem bestimmt ist!







DONT MAKE THE PONY ANGRY!