Dienstag, 10. Dezember 2013

[BUCHREZENSION] The Severed Tower


Titel: -
OT: The Severed Tower
Autor/in: J. Barton Mitchell
Genre: YA, Sci-Fi, Fantasy
Buchreihe: Conquered Earth #2
Quelle: Kauf!

(Englisch-Schwierigkeits-Grad)





J. BARTON MITCHELL is a creator and writer of speculative fiction living 
in Los Angeles." The Severed Tower" is his second novel.



Deutsch
Noch nicht erschienen.
Genaueres unbekannt!

Englisch
Gebunden/ 13,80€
Seiten: 388
Verlag: Griffin





Spannender Folgeband, der begeistern kann! :)


Kurzbeschreibung

Holt, Mira, and Max have fled Midnight City with Zoey after watching her repel an entire Assembly army. Zoey's powers are unlocked, but who and what she is remains a mystery. All she knows is that she must reach the Severed Tower, an infamous location in the middle of the world's most dangerous landscape: The Strange Lands, a place where the laws of physics have completely broken down. But the closer they get to the Tower, the more precarious things become. The Assembly has pursued Zoey into the Strange Lands. Among them is a new group, their walkers and machines strangely bereft of any colour, stripped to bare metal, and whose agenda seems to differ from the rest. To make matters worse, the group hunting Holt are here, too, led by a dangerous and beautiful pirate named Ravan. So is Mira's first love, Benjamin Aubertine, whose singular ambition to reach the Tower threatens to get them all killed. Then there's the Strange Lands themselves. They have inexplicably begun to grow, spreading outwards, becoming more powerful. Somehow, it all seems tied to Zoey herself, and the closer she gets to the Tower, the weaker she becomes.
Buchgestaltung
Passt wirklich wahnsinnig gut zum ganzen Inhalt des Buches! :D
Meinung

Ein Mix aus Post-Apocalyptic, Dystopian-Sci-Fi with und sogar Steampunk. Eine Blinkwinkel, aus der Sicht mehrere Charaktere, der einen von den Socken reißt und so viel Spannung, dass man nicht fassen kann, es alles in einem Buch zu finden. Genauso ist mir der erste Teil der Reihe Midnight City in Erinnerung geblieben und exakt dieselben Worte kann ich nachdem Beenden von Teil zwei auch über diesen aussprechen. Der Autor hat es mal wieder geschafft mich so sehr zu begeistern, dass ich Wochen nachdem ich das Buch beiseite gelegt habe, mit den Gedanken immer noch ab und zu bei Holt, Mira und Zoey verweile, weil ich sie einfach liebe.

Der erste Teil war bereits so Nerven aufreibend spannend, dass ich dachte, besser könnte es gar nicht werden, aber in diesem Nachfolger waren unzählige Szenen, die mich echt um den Verstand gebracht haben. Ich hatte nie das Gefühl, der Autor würde bestimmte Dinge tun, um den Leser zu quälen oder weil es erwartet wurde, nein, hier passieren die Dinge, weil sie unausweichlich sind. Solche Abenteuer mag ich besonders gerne, da man einfach nie weiß, was als nächstes passiert.

Von der Handlung her setzt das Buch vielleicht ein paar Wochen nach den Ereignissen aus Band eins an. Überraschenderweise steht hier Mira mehr im Fokus als Holt, was ich wirklich gut fand. In Midnight City gab es bereits viele Kapitel aus ihrer Sicht, aber hier ist sie wirklich der tragende Charakter aller Erlebnisse und dadurch lernt man sie einfach noch einen Ticken besser kennen. Mira war schon immer eine Figur, die ich mochte, weil sie einfach Kick-Ass ist. Zuvor hat man schon mitbekommen, was alles in ihrer Vergangenheit liegt, aber hier wurde das alles nochmal besser ausgegriffen, nicht zuletzt, weil ihr Ex-Freund Ben auftaucht und sich Miras Reise in den Weg stellt. Ich fand es so unheimlich gut beschrieben, welche Gefühle sie alles durchlebt, dass ich keine Sekunde an ihr oder ihren Motiven gezweifelt habe. Das Wunderbare an der Geschichte ist auch einfach, dass man selbst die Fehler verstehen kann. Sie werden gemacht, weil das Überleben notwendig ist. Holt spielt auch hier noch eine große Rolle und bringt die Handlung ordentlich voran, aber nicht ganz so gut wie Mira es vermag. Und Zoey? Tja, das kleine Mädchen hat sein eigenes Päckchen zu tragen, denn die Geheimnisse um ihre Existenz und auch ihre verlorenen Erinnerungen werden hier mit jeder Seite mehr enthüllt.

Neben den Charakteren, die ich einfach innig liebe, weil sie so geil sind, ist auch der Plot wieder grandios! Die meiste Zeit verbringen wir in den „Strange Lands“ - ein Ort, von dem man in Band 1 nur gehört hat und STRANGE ist wirklich alles an den vielen Zwischenstopps, die unsere Protagonisten hier einlegen. Ich kann kaum in Worte fassen, wie unheimlich, mystisch und phantasiereich die Hindernisse sind, die wie Steine den Weg der Figuren erschweren. Die Gruppe wird direkt zu Anfang auseinander gerissen, weil der Autor Randgruppen ins Spiel bringt, die alle eigene Ziele verfolgen. Da wären z.B. Miras ehemalige Freunde, die hinter Artefakten her sind und den Tower erreichen wollen, weil sie sich dort Antworten erhoffen, dann gibt es immer noch die Alien-Regierung, die hinter Zoey her ist und eine neue Gruppe, die ebenfalls an dem Mädchen interessiert ist. Dabei mischen sich Partein wie Piraten, Schatzräuber oder Einzelkämpfer in die bunte Runde und das Chaos nimmt seinen Lauf.

Was ich erstaunlich fand, waren die ganzen Verknüpfungen der Geschichten. Mira lernt nämlich einige Menschen kennen, die etwas mit Holts Vergangenheit zu tun haben und so wurden neue Dinge über sein Leben ausgepackt, von denen man bis dahin nichts geahnt hat. Auch die Beziehung der drei Protagonisten untereinander war wirklich wunderbar beschrieben! Holt und Mira stehen noch immer ihre Gefühle füreinander im Weg und die Probleme mit Zoey und den Einzelheiten ihrer eigenen Geschichten mischen die Dreiecks-Beziehung der Freundschaft ziemlich auf.

Es gab auch mal wieder so einen Punkt in der Mitte, ab dem ich gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen! Die Reise zum Tower und alle damit verbundene Gefahren und Aufgaben waren neu, innovativ und einfach fesselnd. Selten habe ich ein so gut strukturiertes Buch gelesen, dass gleichzeitig so dermaßen unvorhersehbar war.

Der Mix der verschienen Genre-Elemente zeigt sich hier auch wieder in ziemlich allen Ecken der Geschichte. Neue Waffen, neue Feinde, neue Bedrohungen...ich habe allmählich das Gefühl, dass in Mitchells Roman so ziemlich alles möglich ist.

Und dann wäre da noch das Ende – Ein KILLER. Gott, ich dachte schon, ich würde die Wartezeit bis zum dritten Teil überleben, aber dann kam der Prolog und BAM ich hätte am liebsten vor Frust geweint. Das Warten auf die Fortsetzung wird grausam.

Einziger Kritikpunkt am Ganzen: Zeitweilig wurde es etwas schwer den komplizierten Erklärungen zu folgen und die winzige Schrift im Roman hat die Story echt gezogen. Letztes ist aber wohl kaum die Schuld des Autors, sondern des Verlags xD



Nach Midnight City ist The Severed Tower eine genialer Folgeband aus der Feder eines talentierten Autors von dem ich am liebsten SOFORT mehr lesen würde. Das Buch ist spannend bis zum Umfallen, hat den Suchtfaktor und man liebt die Figuren einfach! Fans von Dystopien und Sci-Fi MÜSSEN das lesen ;-)


1 Kommentar:

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