Dienstag, 3. September 2013

[Special] Blogtour zu "Himmelsfern" von Jennifer Benkau



Heute macht die Blogtour bei mir einen Stopp :)

Ich möchte gar nicht viel sagen, außer, dass ich euch ein wenig in den Roman entführen werde, denn ich stelle euch heute die schönsten Zitate aus Himmelsfern vor  - davon gibt es unglaublich viele, also lasst euch von Jennifers Benkaus zitatwürdigsten Stellen mitreißen und neugierig machen! 




S. 10

"In diese Bahn zu steigen, hat mein Leben verändert. Diese winzige Entscheidung - einzusteigen oder nicht - hat mich in Stücke zerfetzt; ein Loch in meinem Inneren geflickt, von dem ich nicht wusste, dass es da war; mir Glück geschenkt und wieder entrissen; mich mit Wunden zurückgelassen und nichts als einer vagen Hoffnung, eines Tages Heilung zu erfahren." 




S. 45

"Wer dem Tod ins Auge gesehen hat, sieht und hört Dinge, die andere nicht bemerken."




S. 45

"Das Lächeln, mit dem sie antwortete, war das skurrilste Bild, das ich je gesehen hatte, und wunderschön, weil es aus reiner Ehrlichkeit gemacht schien."




S. 79

"Nein, definitiv keine Zuneigung! Er war und blieb ein 
Dreckskerl und ein Psycho. Mit mir stimmte alles!"



S. 85

"Es waren die Gedanken, die mich gefesselt hielten. Ich kam mir vor als stünde ich auf einem schmalen Balken über einem gähnenden Abgrund. Ich musste darüber gehen, durfte keinesfalls stehen bleiben. Aber mich hemmte, dass ich beim kleinsten Fehltritt ins Ungewisse stürzen würde."




S. 101

"Ich beantworte zwei deiner Fragen vor der Geschichte, die dritte danach. Du wolltest wissen, was ich hier mache. Nun, wie du so treffend bemerkt hast, befummle ich Steine."

Ich wollte widersprechen, dass mir diese Antwort nicht ausreichte, aber er sprach weiter.

"Und das tue ich, wei...weil sie singen."

Ah. Logisch. Weil sie singen. Was sollen sie auch sonst mit ihrer Zeit anstellen. 
Tanzen dürfte schwierig werden.




S. 111

"In seinen Augen war kein Himmel mehr zu sehen, sondern tiefstes, schwärzestes Unglück."



S. 195

"Der Regen half es erträglicher zu machen, als es war. Hinter dem grauen Schleier wirkte alles irgendwie surreal, und dass der Himmel so tief hing, als hätte er sich in den Baumkronen verheddert, ließ Joel an diesem Tag nicht so weit weg erscheinen."



S. 196

"Marlon. Marlon. Marlon. Seit er verschwunden war, schien er überall zu sein. Sein Gesicht verfolgte mich, um sich jedes Mal, wenn ich nicht genauer hinsah, in das eines anderen Menschen zu verwandeln wie die Spiegelung in einer Pfütze, die zur eigenen Reflexion wird, wenn man sich darüber beugt."




S. 225

"Sei nicht albern", gab er lahm zurück.

"Warum sagst du mir nicht einfach die Wahrheit?"

"Du musst es erkennen, nicht einfach nur hören. Was man sich selbst erschließt, bewegt sich im Rahmen der eigenen Vorstellungskraft. Man hält es für möglich. Wenn ich es dir sage, würdest du es nicht glauben."




S. 241

"Ich glaube nicht an Horoskope, Tarot oder Hellsehen.  Damit wir uns nicht falsch verstehen. Ich zähle nicht zu denn Leuten, die bei Astro-Tv anrufen. Aber ich glaube an das Schicksal. Daran, dass Dinge aus einem bestimmten Grund geschehen. Alles spricht dafür, oder? Und ich glaube an Sterne, ja. Sie zu beobachten bringt uns dem Himmel nah, ohne dass wir die Füße vom Boden nehmen müssen."


S. 258

"All I wished and all I wanted was to kiss you goodnight in the dark. Now kissing you goodbye in the dark is nothing but wishing, and wishing, you know, is everything I ever want in the dark of the sky."


S. 287

"Ich murmelte zustimmend, suchte mit meinen Lippen die seinen und fand, dass er mich lieben küssen sollte, statt zu reden, weil das viel einfacher war und weniger Potenzial für Missverständnisse bot."


S. 376

Tränen brannten in meinen Augen.

"Ich muss doch hier bleiben. Würden wir zusammen gehen, 
gäbe es für uns keinen Grund zurückzukommen."



S. 485

"Wenn schlimme Dinge passieren, verzerrt sich oft das, was man für die Realität hält. Man braucht kein ausgeprägter Egomane zu sein, um den Eindruck zu bekommen, die Welt müsse doch anhalten oder zumindest stocken, weil das Bild, das man von ihr hat, aus den Fugen geraten ist und nun haltlos im Wind treibt. In Katastrophen begreift der Mensch, was für ein kleines Licht er ist, denn während das eigene flackert und ums Überleben kämpft, leuchte alle anderen umso heller weiter. Was gut ist, denn sie müssen ja für den einen mitleuchten. Den Ausfall wettmachen."






Weitere Informationen zum Buch gibt es *hier*.

Außerdem gibt es ein eShort zu Himmelsfern bis zum 14. September umsonst. Schnuppert *hier* eine Runde in Jennifers Benkaus Vorgeschichte hinein! :)




Im Überblick


1.9.: Was erwartet den Leser in Himmelsfern?


2.9.: Was ist Poi? Weshalb liebt die Protagonistin Noa es so?
damaris liest.

3.9.: 10 Gründe, weshalb man Himmelsfern unbedingt lesen sollte!
back down to earth

4.9.: Die schönsten Zitate aus dem Buch
Tanjas Rezensionen

5.9.: Lesung + kreativer Beitrag
LeseLust & LeseLiebe

6.9.: Charakterinterviews
Leselurch

7.9.: Live-Chat
Storytime



ACHTUNG

Auf allen teilnehmenden Blogs könnt ihr am 8.9.
jeweils ein Exemplar von Himmelsfern gewinnen!!!

Unsere Rezensionen werden auch bald online gehen ;)


Kommentare:

  1. Halli hallo

    Tag vier der Blogtour und ich werde mein Glück sicher versuchen, aber das Buch wird eh in meinem Warenkorb landen!!!
    Ich war mir ja lange nicht sicher ob " Himmelsfern" wirklich was für mich ist obwohl ich Dark Canopy und Dark Destiny grandios fand!
    Deshalb wollte ich unbedingt eure Beiträge verfolgen...
    Der Schreibstil ist einfach einzigartig sehr schön gemacht von dir!
    und tschüss
    Bea

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  2. Schöne Zitate hast du da raus gesucht! :)

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  3. Hach, so viele schöne Zitate ... und das war ja nur ein Bruchteil :-)

    Liebe Grüße
    MacBaylie

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  4. Wow, die Zitate sind wirklich toll. Das ist von lustig, bis nachdenklich und ergreifend ja alles dabei. Na toll, jetzt bin ich noch neugieriger auf dieses Buch :)

    LG
    Moni

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  5. Danke für die schönen Zitate, die machen mich wirklich neugierig auf das Buch. Lustige Zitate sind mir dabei immer am liebsten :-)

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