Mittwoch, 31. Juli 2013

[BUCHREZENSION] Herzblut - Gegen alle Regeln

Titel: Herzblut – Gegen alle Regeln
OT: Crave
Autor/in: Melissa Darnell
Genre: YA Fantasy
Buchreihe: Herzblut #1





Oder direkt beim Verlag kaufen?! *klick*



Melissa Darnell war von klein auf buchversessen. Sie hat über 70 Titel verfasst, lektoriert oder gestaltet. Frühe Texte haben ihr so unterschiedliche Preise eingebracht wie eine Harry-Potter-Gesamtausgabe und ein Pony inklusive Futter. Mit ihrem Mann und zwei Kindern lebt Darnell heute in South Dakota, schaut am liebsten „True Blood“ und probiert gern neue Haarfarben aus.




Deutsch
Broschiert/ 12,99€
Seiten: 396
Verlag: Dark Kiss


Englisch
Taschenbuch/ 7,50€
Seiten: 431
Verlag: Harlequin






Absolut nicht mein Geschmack, leider...


Kurzbeschreibung


Wenn zwei Herzen in deiner Brust schlagen und du für deinen Freund zur größten Gefahr werden kannst was würdest du tun? Als Kinder waren sie wie Seelenverwandte. Doch auf der Jacksonville High leben sie wie in zwei Welten. Denn Tristan gehört zur elitären Clann-Clique. Und es vergeht kein Schultag, an dem Savannah den Hass der anderen Clanns nicht zu spüren bekommt Dennoch fühlt sie sich immer noch die besondere Verbindung zu Tristan. Als plötzlich dunkle Kräfte in Savannah erwachen, offenbart ihr Vater ihr ein erschütterndes Blutsgeheimnis. Jetzt weiß sie, warum die Clanns sie ablehnen und warum sie Tristan nicht lieben darf: Sie alle haben eine magische Gabe, aber Savannah ist anders und kann für Tristan zur tödlichen Gefahr werden! Und trotzdem siegt Savannahs Sehnsucht, als Tristan sich heimlich mit ihr treffen will.
Buchgestaltung
Jedem das Seine sagt man immer so schön und hier treffen beide Cover überhaupt nicht meinen Geschmack – genau wie das Buch an sich. Meiner Meinung nach haben Titel und Aufmachung reichlich wenig mit dem Inhalt zu tun und das finde ich ziemlich schade. Die Farben sind mir auch viel zu intensiv.
Meinung

Ich muss ganz ehrlich sagen, das Herzblut ein Buch ist, zu dem ich persönlich niemals gegriffen hätte. Schon allein der Klappentext hat mich nie angesprochen, wurde das Buch bei vielen Bloggern ja als äußerst positiv beschrieben. Die Idee an sich, mit den Vampire und Hexen finde ich ganz nett, aber ich bin einfach was das Thema Vampire angeht wirklich durch. Durch mit solchen Büchern und all ihren Klischees. Ich hatte ganz großes Glück, bei einer Blogg dein Buch Aktion Herzblut als Überraschungstitel zu gewinnen und versteht mich nicht falsch! Ich weiß das wirklich sehr zu schätzen und habe dem Buch deshalb auch eine Chance gegeben, es sogar beendet. Nachdem Lesen hat sich mein erster Eindruck nicht sonderlich geändert. Herzblut ist sicher kein schlechtes Buch im Sinne von „das kann ich verallgemeinern“, aber ich persönlich konnte der Story wenig abgewinnen.

Der Einstieg in das Buch hätte dank des netten und flüssigen Schreibstils, wie er so typisch für das Jugendbuch Genre ist, mir das Hineinfinden in die Geschichte wirklich leicht machen müssen, aber Savannah war mir bereits nach wenigen Seiten ziemlich unsympathisch und dieses Gefühl hat sich dauerhaft gehalten. Sie ist eines dieser lieben und naiven Mädchen, die gut mit allen klarkommt und sich ihrer vielen Vorzüge nicht bewusst ist. Dabei handelt und denkt sie auch dementsprechend, lässt sich zum Beispiel von ihrer Großmutter herumkommandieren oder es fällt ihr sehr schwer eigenständig etwas umzusetzen. Sie ist sehr wohlbehütet aufgewachsen, mit einer Familie, die so ziemlich alles für sie tut, weshalb Savannah nie in Erwägung zieht, sich aus diesem „Kokon“ zu lösen, indem sie lebt. Wenn ihre Großmutter ihr Tee aufzwängt, trinkt sie ihn. Gibt es etwas an Noten oder Benehmen zu meckern, ändert Savannah auf Geheiß anderer ihre Persönlichkeit. So eine Protagonistin finde ich ziemlich fade und oberflächlich. Ich konnte mich überhaupt nicht mit ihr anfreunden!

Man muss Savannah allerdings zu Gute halten, das sie, was die Liebesgeschichte angeht etwas länger Zeit braucht – das fand ich gut. Eine schnelle 0815 Liebe-auf-den-ersten-Blick Lovestory hätte nämlich alles nur noch schlimmer gemacht! Die Beziehung zwischen ihr und Tristan hat schon eine ordentliche Grundlage, da beide sie so gesehen von früher kennen und einmal Freunde waren. Angenehm war auch zu lesen, das es hier selten kitschig wird und die Beziehung sich wirklich entwickelt. Zwar konnte ich aufgrund meiner Abneigung Savannah gegenüber nicht nachvollziehen, wieso Tristan sie liebt, aber das war eben mein persönliches Problem. Ich kann mir gut vorstellen, das andere Leser, die Story mehr genießen können, wenn sie Savannah, wie viele es getan haben, ins Herz schließen!

Was ich allerdings mochte war, dass das Buch nicht nur aus Savannahs Sicht erzählt wird, sondern auch aus Tristans. Ihn mochte ich im Gegensatz zu ihr sogar. Tristians Charakter entspricht zwar in vieler Hinsicht auch dem üblichen YA-Love-Interest-Beuteshema, aber durch Einblicke in die Seite seiner Familie und deren Ziele, hatte er doch Tiefgang und eine interessante Blickweise zu bieten.

Vom Plot her fand ich das Grundgerüst wirklich nicht übel. Wie bereits erwähnt sind Vampire und Hexen absolut nichts Neues und die Autorin bedient sich hier diverser Dinge, die man in unzähligen Formen genau so kennt, aber sie bringt auch ein paar eigene Ideen mit ein. Die Feindschaft zwischen den Clanns sorgt so für Konfliktpotenzial, das zwar nicht immer optimal genutzt wurde, aber die Ansätze waren wirklich unterhaltsam. Insbesondere, wenn sich einige der Nebencharaktere einmischen und es einige Wendepunkte im Roman gab, fiel es mir leichter, das Buch nicht aufzugeben. An vielen Stellen kam bei mir sogar ein bisschen Spannung auf. Ich mochte auch sehr gerne, wie die Autorin die Atmosphäre gegen Ende hin, hat immer düsterer werden lassen. Ich finde zwar nicht, das es hier ein Finale im eigentlich Sinne gab, was die Handlung zu vorhersehbar war, aber dennoch konnte sich die Geschichte deutlich steigern. Toll fand ich, das auf viele Fragen eingegangen wurde und die Erklärungen auch immer einer gewissen Logik folgten.



Leider war Herzblut nicht mein Fall. Ich konnte keine richtige Verbindung zu den Protagonisten aufbauen und auch der Plot hielt wenig Überraschungen für mich bereit. Allgemein gefiel mir das Konzept aber ganz gut und es gab einige Stellen, die mit gefielen, sodass ich den Roman beenden konnte, ohne mich gar zu Tode zu langweilen :P Der größte Minuspunkt bleibt für mich Savannah. Hätte ich sie mehr gemocht, wäre die Geschichte sicher amüsanter gewesen!





Für dieses Rezensionsexemplar! :)


Dienstag, 30. Juli 2013

SuB-Futter :)


Neue Bücher - was soll man mehr sagen?! :)



Beides Tauschbücher. Besonders neugierig auf die Bücher gemacht, hat mich Tina von Reading Tibits. Ich hatte die Chance gleich beide zu bekommen und habe da nicht nein gesagt :D Ansonsten hätte ich die Bücher sicher nie gelesen xD


Grisha habe ich vom Verlag bekommen (Tausend Dank dafür!) und Dark Triumph konnte ich mir zusammen mit den Timless Bänden ebenfalls ertauschen :D Da hat die Ricarda mich sehr glücklich gemacht :P Grisha: Eisige Wellen habe ich sogar heute ausgelesen. Ich fand es ein wenig besser als Band 1, aber ganz überzeugt bin ich noch nicht. Damals fand ich dafür aber Grave Mercy verdammt gut und Band 2 soll ja noch besser sein! *Hände reib*




Und weil ich gebeten wurde, auch die Ebooks zu zeigen, hier jene, die sich bei mir angesammelt haben! Die Ebooks verdanke ich auch aller der lieben Anne (Du rockst meine Ebook Dealerin xD), denn sie hat mir alle geschenkt :) Leider komm ich beim Lesen von Ebooks immer sehr lahm voran, weil ich nur ne App für den Laptop habe xD Ich wehre mich ja noch gekonnt gegen einen Reader, aber manchmal ist es schon vorteilhaft so "Maybe-Bücher" zum günstigeren Preis zu bekommen. Wenn man sie doof findet kann man sie einfach löschen, anstatt sich mit der Frage zu plagen: Wohin mit dem Buch?



(Von links nach rechts und oben nach unten!)

Blaze - Gelesen, Minirezi gab es ja schon. War ganz nett.

The Edge of Never - Ungelesen, bin sehr gespannt, das Buch soll laut Amazon ja einfach Herzzereißend gut sein. Tja und die liebe Anne hat es auch verschlungen wie nichts und angepriesen xD

Miracle - Ungelesen, ich mag die Autorin sehr und daher musste ich das haben :)

Hopeless - Wird gerade gelesen, bisher gefällt es mir sehr gut!

Huntin Lila - Ungelesen, klingt gut, hoffentlich ist es das auch xD

Falling Into You - Gelesen, ein blöder, oberflächlicher Buchporno O.o





Wollt ihr etwas davon lesen?
Kennt ihr etwas von den Büchern?
Bla bla bla :D


[BUCHREZENSION] Weltenreise: Durch die Flut #1


Titel: -
OT: Weltenreise
Autor/in: Julia Beylouny
Genre: YA Fantasy
Buchreihe: Durch die Flut #1





Ich habe leider keine Biografie gefunden, dafür aber ein tolles Interview, 
in dem die Autorin etwas mehr von sich verrät! *Hierentlang*



Deutsch
Taschenbuch/ 12,90€
Seiten: 344
Verlag: P.Machinery


Englisch
Deutsche
Originalausgabe!





Ein Abenteuerroman, mit Witz und Biss!


Kurzbeschreibung

Eigentlich wollte Kriemhild nur einen ruhigen Sommer bei ihren Verwandten in
den Staaten verbringen. Doch was dann geschieht, stellt ihr komplettes Leben unwiderruflich auf den Kopf … Sam schaute zu ihr hinab. Sein Blick war voller Melancholie und ließ ein inneres Hadern erahnen. »Was, wenn ich dir sagen würde, dass ich Gedanken lese? Dass ich mental spüre, was du fühlst? Dass ich gehört habe, wie du am Strand nach mir gerufen hast? Für mich seid ihr die Freaks, die nicht den Hauch einer Ahnung haben, was da draußen abgeht.« Er zeigte auf den Ozean, dann drehte er sich um und verschwand. Kriemhild blieb sprachlos zurück und schaute ihm nach.
Buchgestaltung
Zuvor konnte ich mir schon ausmalen, was genau das Cover zeigt, aber nachdem Lesen finde ich erst so richtig, das es passt. Der Titel ist eine gelungene Wahl und ich bin gespannt, was wir von der Autorin noch zu lesen bekommen :P Was ich richtig cool finde *Buchfetisch an* ist, dass das Buch mit einer glänzenden Folie überzogen ist und dadurch nicht nur hübsch aussieht, sondern auch ziemlich robust ist. Das kommt bei etwas kleineren Verlagen ja nicht so oft vor. Auch das Papier und die Verarbeitung sind wirklich Top!
Meinung

Seien wir mal ehrlich: Wenn man euch dieses Buch vor die Nase setzten würde und ihr lest den Namen der Protagonistin, nämlich Kriemhield, da denkt man sich doch zuerst: Mh, was hat es damit nur auf sich? Ich persönlich hatte wirklich kaum eine Vorstellung von dem, was beim Lesen auf mich zukam und wurde mehr als nur positiv überrascht. Dadurch, das der Klappentext nämlich sehr wenig verrät, kommen im Buch immer wieder unerwartete Wenden auf einen zu. Das bedeutet Spannung, Spannung und noch mehr Spannung!

Was ich zu Beginn direkt mochte war, das man in die Geschichte hineingeworfen wird. Nicht im Sinne von: was geschieht hier/wo bin ich, aber die Autorin hat sich einfach lange Ausführungen gespart und lässt die Handlung direkt ins Rollen kommen. Besonders gelungen fand ich dabei den Wechsel der Perspektiven, denn so bekommt man direkt einiges mit, was der Protagonistin verborgen ist. Außerdem hat mir das sämtliche Nebencharaktere augenblicklich sympathisch gemacht. Sogar die, nenne ich sie mal „Bösewichte“ hatten unglaublich viel Tiefgang und ihre Gedankengänge waren nie langweilig. Im Gegenteil! Durch die kurzen Kapiteln, wird die Handlung voran getrieben und es gibt kein unnötiges Drumherum, wie das öfters mal der Fall ist, wenn Nebenhandlungen von Autoren beschrieben werden. Der rote Faden ist einfach immer sehr deutlich. Toll fand ich auch, wie man als Leser das Gesamtbild sehen konnte, während Kriemhild noch im Dunkeln tappt. Es ist nämlich so, das die Autorin uns Einblicke in kommende Bedrohungen bzw. Konflikte zeigt, aber Kriemhild selber noch nicht weiß, was auf die zukommt.

Die Geschichte bedient sich auch vieler Elemente, die ich an guten Büchern zu schätzen weiß. Zum einen schreibt die Autorin sehr flüssig, benutzt dabei aber einen abwechslungsreichen und großen Wortschatz, weshalb ich lebendige Bilder vor Augen hatte. Zum anderen hat der Roman einen ganz fantastischen Humor, der mich an sehr vielen Stellen zum laut los Lachen gebracht hat. Ich kann gar nicht beschreiben, wie unglaublich humorvoll Kriemhild z.B. mit der Bürde ihres seltsamen Namens umgeht. Da entstehen einige humorvolle Dialoge, wenn die Fremden begegnet und die waren zum schießen komisch! Allgemein schwankt das Buch zwischen ernsten und witzigen Stellen, wobei die Autorin nie etwas falsch gemacht hat. Die Atmosphäre war immer der Situation entsprechend, genau wie die Reaktionen der Charaktere. Dabei konnte mich das Buch die meiste Zeit wirklich fesseln und der Bann der Geschichte hat mich selten losgelassen.

Was ich besonders mochte waren einfach die Vielfalt an Charakteren, die uns hier vorgestellt werden. Sie alle waren kaum stereotypisch, sondern hatten richtige Eigenschaften, die sie ausgezeichnet haben. Kriemhild selber war eine Protagonistin wie ich sie echt liebe! Ein lustiges, schlagfertiges Mädchen, das sich nicht unterkriegen lässt und die richtige Portion an Neugier mit bringt. Zudem fand ich es super, das man sie nicht immer durchschauen konnte, weil es da ein paar Dinge in ihrem Leben gab, die lange Zeit ungeklärt blieben. Auch Sam mochte ich sehr gerne. Ich fand es wunderbar, das die Autorin uns hier keine 0815 Liebesgeschichte vorgesetzt hat, sondern ihren Charakteren viel Raum zur Entwicklung gelassen hat. Verwundert hat mich auch, das man von Sams Seite so einiges mitbekommt. Sein Vater ist da so ein Beispiel und kein besonders gutes. Ein richtig fieser Mensch *grr* :P Ich habe selten ein Buch gelesen, bei der man von allen Seiten so viele Details mitbekommt. Das hat die Geschichte fast perfekt abgerundet.

Sicher fragt ihr euch jetzt, was GENAU denn vorgeht, aber ich werde nichts verraten, weil ich finde, man sollte den Roman selber auf sich wirken lassen! ;) Ich kann euch aber versichern, das es hier jede Menge Action gibt, es ziemlich traurig werden kann, ihr Geheimnisse und Rätsel finden werden, es viel über Familie und Freundschaft und Loyalität zu lesen gibt und eben das Wichtigste im Leben: Liebe. Bei vielen Szenen habe ich mitgefiebert, mitgelacht und einmal fast ein Tränchen vergossen.

Es gab ein paar Kleinigkeiten, die mir persönlich nicht so gut gefallen haben, aber welches Buch ist schon perfekt? Irgendwann ab der Mitte, hatte das Buch eine Art „Durchhänger“ - zwar war die Handlung noch immer interessant, aber im Vergleich zum vorherigen fand ich einige Stellen etwas melodramatisch. Über ein paar Bestimmte Dinge, hätte ich zudem gerne mehr erfahren, aber das ist Wohl das Schicksal einer Buchreihe :P Gegen Ende fand ich auch, das der Fokus etwas zu stark auf einige Nebencharaktere gelegt wurde, deren Kapitel mich nicht so stark begeistern konnten, wie die der Protagonisten.




Ein wirklich besonderer Debüt-Roman, der noch viel Potenzial nach oben hat und alles andere als Mainstream ist. Für Fantasy-Liebhaber genau das Richtige, um den Kopf mal in ein innovatives Abenteuer zu stecken, das überraschen kann und besonders durch die liebenswerten Charaktere überzeugt.





An Autorin und Verlag für die Chance 
das tolle Buch lesen zu können!

Sonntag, 28. Juli 2013

Die Eulen sind los! Ich stelle euch mein "Blogger-Patenkind" vor :)


Vor einiger Zeit (Gott, das ist verdammt lange her!) hat eine Bloggerin eine Aktion ins Leben gerufen, bei der "erfahrene" Blogger "kleineren" Blogger unter die Arme greifen durften. Die Aktion lief eine ganze Weile und was dabei herauskam, war Folgendes: Mir (wie vielen anderen) wurde ein "Blogger-Patenkind" zugeteilt :)

Ich hatte schon das Schlimmste befürchtet, bei all den verrückten Bloggern da draußen :P aber ich hatte großes Glück und habe die liebe Lena von "Fräulein Büchereule" abbekommen. Obwohl Lena schon etwas länger bloggt, kannte ich ihren Blog selber nicht. Das ist einer der Gründe, warum ich ihn euch kurz vorstellen möchte ;)



Weil man bekanntlich am besten etwas über eine Person erfährt, wenn man sie brutal ausquetscht lieb fragt, habe ich das einfach mal in Form von drei Fragen getan!


    Wie bist du zum bloggen gekommen?

Ich habe immer wieder im Internet verschiedene Blogs verfolgt und gelesen. Vorallem solche, die Büchtipps und Rezensionen veröffentlicht haben. Ich habe so tolle Blogs entdeckt, da habe ich richtig Lust bekommen auch einen zu erstellen. Joar und dann ist Fräulein Eule entstanden.

    Was gefällt dir besonders gut?

Besonders gut gefällt mir, dass ich Bücher die ich gelesen habe weiter empfehlen und meine Meinung dazu an andere weitergeben kann. Außerdem gefällt mir am Bloggen, dass ich mich mit anderen Bloggern und ihren Blogs verbinden, an Challenges teilnehmen und mich mit ihnen austauschen kann.

    Willst du etwas bestimmtes über deinen Blog sagen?

Fräulein Eule ist mein erster Blog und bestimmt noch nicht perfekt. Aber jeder Blog ist individuell und meiner erstrecht in seinem Eulendesign, auf das ich dank meiner Blogpatin Tanja sehr stolz bin!!






Sehr sympathische Antworten - besonders, die Letzte, gel? ;)

Deshalb befehle ich euch würde ich mich freuen, wenn ihr Lenas Blog einen Besuch abstattet und sie dadurch vielleicht den einen oder anderen Leser mehr findet :D 



Blogtour "Schwarzer Rauch" von Stefanie Hasse - Tag 7 + Verlosung



Hallo meine Lieben!

Was ihr hier seht, ist eine Premiere auf meinem Blog
Ich nehme das erste Mal an einer Blogtour teil! :)

Dabei geht es um folgendes Buch:


Der Debüt-Roman von Stefanie Hasse.
Das Buch erstrahlt nämlich in neuem Glanz!

Vielleicht erinnert ihr euch daran, das ich es vor einiger Zeit gelesen und rezensiert habe?! :) Jedenfalls habe ich die überarbeitete und neue Fassung noch viel begeisterter verschlungen! Meine Rezension und alle Informationen findet ihr im Überblick bei Amazon:



Vielleicht wollt ihr auch einen Blick in den tollen Trailer werfen?! :D



Was ich euch aber heute Feines geben werde ist ein tolles Interview mit den Protagonisten der Reihe: Darian und Victoria sind heute bei mir zu Gast und plaudern aus dem Nähkästchen! Ich würde mal sagen: LOS GEHT ES! ;)


Charakter Interview Victoria & Darian


Q: Victoria und Darian, stellt euch doch bitte einmal kurz für die 
Leser, die euch noch nicht kennengelernt haben, vor.

V: (schaut Darian kurz an) Ich glaube, wir sollten uns gar nicht 
so genau vorstellen. Wir wollen ja keine Vorurteile schüren.
D: Allerdings. Es gibt einiges, das sollten die Leute selbst herausfinden.

Q: Ich verstehe. Dann geht es gleich weiter: Eure Schöpferin, Stefanie Hasse, hat sich ja viel Mühe mit euch gemacht. Hätte sie irgendwas anders machen sollen? Würdet ihr irgendwas an euch ändern, wenn ihr es könntet?

V: Ich wäre vielleicht gerne ein wenig größer gewesen. Aber ansonsten bin ich zufrieden.

D: Mir hat sie es ja alles andere als leicht gemacht. Aber solange ich bei Vic bleiben kann, ist mir der Rest egal.

Q: Sehr schön. Wie war es damals, als ihr in Stefanies Fantasie aufgetaucht seid? 
Wusstet ihr, was auf euch zukommt?

D: Nicht annähernd. Ich wurde einfach so ins Gemeinschaftshaus geworfen, habe wie alle anderen die Wiedergeburt und den Unterricht mitgemacht und irgendwie Interesse an Vic bekommen….

V: Hey! Irgendwie?

D: Okay, okay. Dann so: Ich hatte sofort ein Auge auf Victoria geworfen und alles schien soweit richtig gut zu laufen… Bis meine Vergangenheit ins Spiel kam – mit der hätte ich ganz sicher nicht gerechnet.

V: Und ich erst. Es war ein Schock!

Q: Das kann ich mir nur zu gut vorstellen. Manchmal beschweren sich Autoren, dass ihre Figuren sich zu sehr selbstständig machen. Wie ist das bei euch? Wer hat mehr zu sagen? Stefanie oder ihr?

V: Anfangs war es vermutlich Stefanie… Aber mit der Selbständigkeit kam der Eigensinn und Stefanie musste unsere Stimmungsschwankungen ertragen.

D: Wir hatten es, wie bereits erwähnt, ja auch nicht leicht mit ihr. Ausgleichende Gerechtigkeit würde ich sagen.

Q: Das könnte man durchaus so interpretieren. Wenn ihr euch einen Schauplatz für eine Szene aussuchen dürftet, wo wäre das?

V: (sieht Darian lange an) Da sind wir uns einig. Darian hatte eben dasselbe Bild im Kopf: Das alte Schloss, in das Stefanie uns zuletzt gesteckt hat… Natur, Ruhe, herrliche Idylle…

D: Wenn nicht gerade dunkle Mächte im Anmarsch sind…

V: Natürlich ohne Dunkelheit. Aber dafür vielleicht mit Angestellten?

D: Oh ja, Frühstück ans Bett hätte was.

V: (wird rot im Gesicht) Hey, musst du deine Gedanken so laut rausschreien?

D: (sieht nicht sehr schuldbewusst aus) Sorry.

Q: Bin ich froh, dass ich keine Gedanken lesen kann. Dann schnell mal weiter. Neben euch tauchen noch viele andere Charaktere auf. Mit wem davon arbeitet ihr gerne zusammen und warum?

V: Ich natürlich mit Sina. Sie ist von Kindesbeinen an meine beste Freundin. Und nachdem ich Aurelia kennengelernt habe, könnte ich sie nicht mehr aus meinem Leben wegdenken.

D: Und mich erwähnst du hier nicht?

V: Du sitzt hier mit mir, also ist klar, dass ich gerne mit dir „zusammenarbeite“.

D: Ich hatte lange Probleme mit einer guten Zusammenarbeit. Klar, es gab Mike, der mir von Kindheit an zur Seite gestellt wurde, aber ich musste zu vieles vor ihm verheimlichen. Dann gibt es natürlich Elric… Nach einigen… nennen wir es Startschwierigkeiten, ging es bergauf.

Q: Zum Wohle aller, würde ich sagen. Das Ende des ersten Bandes ist 
verdammt spannend. Wie ist das für euch? Seid ihr schon aufgeregt?

V: Für mich ist das alles ja keine große Überraschung.

D: So ist sie immer. Seit dieser einen Sache… Aber selbst ich weiß schon einiges und kann nur sagen, dass es zu großen Überraschungen kommt.

Q: Gibt es eine Szene, die ihr besonders mögt? 
Oder freut ihr euch vielleicht schon auf eine noch kommende Szene?

V+D: Unser erster Kuss.

V: Ich liebe diese Szene immer noch, auch wenn ich jetzt weiß, 
dass… Nein, das kann ich hier ja jetzt nicht erzählen.

D: Allerdings. Geheimnisse werden nicht offenbart. Das war der Deal!

Q: Das stimmt. Und ich denke, es ist auch besser so. Jeder sollte sich seine eigene Meinung bilden. Gab es denn Szenen, in denen ihr eurer Autorin am liebsten den Vogel gezeigt hättet? Schließlich hat sie es euch ja nicht immer leicht gemacht.

D: Als Vic ihren Höhenflug bekommen hat. Aber Stefanie musste dadurch auch meine Zweifel ausbügeln. Ganz zu schweigen von den vielen Ängsten um Vic, die ich auszustehen hatte. Dafür hätte sie eindeutig einen (kleinen) Fluch verdient.

V: Ich habe mich wirklich kurzfristig selbst nicht wieder erkannt. Zum Glück wurde es wieder besser. (an Darian gewandt) Dass du ständig Angst um mich hast, ist ja nicht ihre Schuld!

Q: Da muss ich Victoria wohl zustimmen. Welche Geschichten mögt ihr selber lieber? Die mit einem Happy End oder darf es auch ruhig Drama sein?

D+V: Happy End.

V: also nicht so ein kitschiges Happy End für alle und jeden, aber ich stehe so 
gar nicht auf traurige Enden. Ich hatte in meinem Leben Drama genug.

D: Frag mich mal. Meine Vergangenheit hat schon genug Unhappy Ends zu bieten.

Q: Allerdings. Da gab es einige Szenen, die mir da gleich in den Kopf kommen. Und nun die finale Frage: Was wolltet ihr Stefanie immer schon mal sagen? Jetzt habt ihr die Chance dazu!
D: Ich tu, was ich kann, um „gewisse Szenen“ aus Band 2 zu verändern! 
Da kannst du dir sicher sein!

V: (sieht in seine Gedanken) Würde ich dich jetzt ärgern wollen, würde ich ja sagen, dass dein Vater sooooo schlecht ja nicht aussieht.

D: (schaut mit erhobenen Augenbrauen zu Victoria) Zum Glück kann ich spüren, was du fühlst. Sonst würde ich mir ernsthafte Sorgen machen…

V: (erwidert Darians Blick liebevoll) Als ob du dir das JEMALS müsstest.

(Küssen sich)

[CUT]



Ich würde mal sagen, jetzt gönnen wir den beiden etwas Privatsphäre! :P


Und neugierig geworden?! Dann gewinnt mit etwas Glück ein signiertes Exemplar dieses tollen Buches und lasst euch in eine Welt voller Liebe, Magie und Spannung entführen!


Samstag, 27. Juli 2013

Aktualisierung der Tauschecke!


Tjaaaaa, eigentlich sagt der Titel schon alles! :)

Nachdem ich meine Buchregal-Tour gedreht habe, dachte ich mir,
ich aktualisere mal meine Tauschecke! Zumal diese hier auf meinem
Blog gar nicht mehr existent war xD

Lust vorbeizuschauen?

Donnerstag, 25. Juli 2013

[BUCHREZENSION] Mystic City: Das gefangene Herz


Titel: Das gefangene Herz
OT: Mystic City
Autor/in: Theo Lawrence
Genre: YA Fantasy
Buchreihe: Mystic City #1





Mehr zum Autor unter:
www.theolawrencebooks.com.




Deutsch
Gebunden/ 16,99€
Seiten: 416
Verlag: Ravensburger


Englisch
Gebunden/ 13,40€
Taschenbuch/ 7,90€
Seiten: 416
Verlag: Corgi





Unterhaltsam, aber schnelllebig – ohne das gewisse Extra..


Kurzbeschreibung

Aria Rose hat mit einem Schlag ihr Gedächtnis verloren. Als sie dann auch noch den gut aussehenden Hunter trifft, ist ihre Verwirrung vollkommen. Auf mysteriöse Weise fühlt sie sich zu ihm hingezogen, doch diese Liebe darf nicht sein. Denn Hunter gehört zu den Mystikern, einer Rebellengruppe mit magischen Fähigkeiten. Sie werden von Arias Familie von jeher unterdrückt. Kaum gibt Aria sich ihren verbotenen Gefühlen hin, entbrennt ein erbitterter Machtkampf in der Stadt und eine dunkle Erinnerung kehrt zurück ...
Buchgestaltung
Wie so ziemlich jeder, bin ich begeistert davon, dass die Originalaufmachung für die deutsche Ausgabe übersetzt wurde. Besonders toll ist ja auch, das hier bis auf den Titel nichts verändert wurde. Mystisch und geheimnisvoll – ich mags! :)
Meinung

Mystic City ist einer dieser vielversprechend klingenden Roman, die eine breite Masse von Lesern/innen sofort in seinen Bann schlagen konnte, bei mir aber leider nur halb so gut ankam. Dabei lag es nicht einmal an dem Schreibstil oder der Idee, vielmehr an Charakteren und Plot, das ich meine Schwierigkeiten hatte, in die Geschichte hineinzufinden. Das Buch beginnt mit einem sehr, sehr geheimnisvollen Prolog, der dem Leser sofort mitteilt: Was auch immer folgt, nichts ist wie es scheint. Dadurch hat man der Protagonistin über einen deutlichen Vorteil, denn diese tappt, das ganze Buch über ziemlich im Dunkeln. Aria hat nämlich ihr Gedächtnis verloren und weiß nicht mehr, wer genau sie eigentlich ist. Das Problem bei der Sache war, das man als Leser auch nicht wusste, woraus ihre Persönlichkeit denn nun besteht! Eigentlich wurde erklärt, das sie sich nur an einen bestimmten Zeitraum nicht erinnert, aber stattdessen ist Aria ziemlich passiv und auch ihre Gedanken sind mehr Situationsanalyse als echtes Gefühlsleben. Das fand ich ziemlich schade :/ Ich habe ihr gegenüber eine neutrale Stellung eingenommen und konnte sie nicht wirklich mögen. Sie benimmt zu besonders in den ersten Kapiteln wie ein Roboter.

Das ist aber meiner Meinung nach nicht die einzige Schwäche des Anfangs. Natürlich mag kein Leser gerne ellenlanges Info-Dumping, aber in Mystic City gab es an den richtigen Stellen einfach immer zu wenig davon. Es wird kurz und knapp angerissen, wie die Welt aussieht und was es dort gibt, aber das auch nur in einem Umfang, damit der Leser gerade mal so weiß, in was für ein Setting er geschmissen wurde. Dabei fand ich die Idee hier mehr auf Fantasy als Dystopie zu bauen ziemlich genial! Hätte mir eine Freundin aber nicht genaustens beschrieben, wie sie die Welt sieht (und sie war echt begeistert von allem) dann hätte meine Phantasie echt nicht ausgereicht, um mir ein lebendiges Bild von allem zu machen. Ihre euphorischen Worte waren sogar eine bessere Beschreibung als die eigentlichen Sätze. Die Idee mit den Mystikern, also Menschen, mit besonderen Kräften fand ich dafür ziemlich cool! Auch die Ansätze des Systems, die hier leider ebenso schwammig erklärt werde, gefielen mir unglaublich gut. Verschenktes Potenzial – wie man immer sagt!

Trotzdem hat mich das Buch ziemlich neugierig gemacht. Der Plot weist keine Geschichte auf, die dauerhaft fesselt oder gar unvorhersehbar ist, aber zuweilen gibt es viele Spannungshöhepunkte in Form von Konflikten. Dabei kämpft Aria viel mit sich selbst, weil es hier um die Frage geht, was moralisch und politisch vertretbar ist und was nicht. Ich mochte diesen Aspekt ziemlich gerne, wurde hier der Fokus mal mehr auf einen kleinen Kreis von Gute und Böse gelegt und nicht die typisch dystopischen Elemente wie finstere Regierung/Rebellenarmee behandelt.

Nachdem die erste Hälfte des Buches sich viel mit Arias Familie beschäftigt und dem Leser klar wird, in was sie dort hineingezwungen wird, gibt es im Buch auch immer wieder kleine Wenden. Ich fand die Kapitel, in denen Aria die Stadt erkundet, um sich mit Hunter zu treffen doch sehr unterhaltsam. Dazu muss aber gesagt werden, das diese nur entstehen konnten, weil Aria (doof und naiv wie sie ist) stets in das offensichlichste aller Unglücke rennt, nur, um dann von Hunter gerettet zu werden. Ja, das liest sich so seltsam wie es klingt. Tatsächlich gewann ich relativ schnell den Eindruck, das die Beziehung der beiden nur so zustande gekommen ist. Man muss nämlich sagen, das Aria in keiner Hinsicht irgendwie ungewöhnlich ist, sondern eher durch jeden x-beliebigen Charakter ersetzbar. Hunter hingegen mochte ich da schon mehr. Als Mystiker gehörte er zu der Gruppe des Buches an, von der ich gerne las und die mit ihren Begabungen für Abwechslung gesorgt haben. Hier stachen auch besonders einige der Nebencharaktere positiv heraus, wie z.B. sein bester Freund oder auch Arias „Kindermädchen“. Auf den letzten Charakter bezogen gab es sogar eine Überraschung, die ich wirklich nicht erwartet hatte. Leider hat es sich der Autor hier sehr leicht gemacht, indem er diesen Charakter aus dem Weg schafft...

Ein weiterer Aspekt des Buches, der mich ziemlich zwiegespalten zurückgelassen hat, war definitiv, die Art und Weise, wie glatt und rasch alles verlief. Kaum gab es einen ordentlichen Konflikte oder eine Bedrohung, verpuffte diese innerhalb weniger Seiten. Selbst der große Kampf am Ende des Buches (der wirklich hätte episch sein können) war vielmehr eine Aneinanderreihung von Dingen, die unsere Charaktere in Nullkommanichts wieder hin biegen konnten. Die Sache mit so einem Plot ist einfach Folgende: man liest es gerne, weil es nicht schlecht ist, aber es fehlt eben das gewissen Extra, das wirklich an die Seiten fesseln kann!

Ansonsten fand ich es wunderbar wie gut der rote Faden hier herausstach. Beim Lesen hatte man immer ein klares Bild der Situation vor Augen und es gibt kein unnötiges oder überflüssiges Drumherum – das war sehr angenehm.

Dann gibt es natürlich noch die offensichtliche Liebesgeschichte. Wieder stellte Arias Gedächtnisverlust das Problem dar, das der Beziehung zum Love-Interest einfach der Tiefgang gefehlt hat. Man weiß zwar, warum Aria Hunter sofort mag, aber trotzdem gab es den gesamten Roman keine wirklich Erklärung für die Gefühle der beiden. Dieses Liebe-auf-den-ersten-Blick-Ding ist einfach gar nicht meins. Ich brauche Begründungen zu dem WARUM: Warum mögen/lieben sich beide? Was wissen sie aneinander zu schätzen? Wo kommt das grenzenlose Vertrauen her? Fragen, die hier keine Antwort finden. Es gab einige süße Momente der beiden, die nett waren, mehr aber leider auch nicht.



Tja, was soll ich sagen? :) Mystic City hat mich gut unterhaltsam, waren Setting und Idee doch ganz ansprechend und der Schreibstil angenehm flüssig. Leider war das ganze Konzept für meinen Geschmack zu oberflächlich ausgearbeitet. An einer Stelle fehlte der nötige Tiefgang, an anderer Informationen. Hin und wieder konnte der Roman durch einfallsreiche Szenen glänzen, aber die meiste Zeit blieb er doch auf einem durchschnittlichen Niveau, das mich nicht vom Hocker reißen konnte.






 Für das Buch und die tolle Leserunde! :)