Samstag, 28. Juli 2012

Was neu ist und was alt (und gammlig) bleibt...


Neue Bücher, dieser Woche :)
Mottentanz von Lynn Weingarten, war das Lesexemplar von Rebuy, das ich umgetauscht hatte.

Syrenka von Elizabeth Fama habe ich von der Idealo Challenge. Auch, wenn all unsere Dashboards mit Werbung dazu zugepflastert sind, kann ich euch nur dazu ermutigen mitzumachen xD Ich meine ein Post = ein Wunschbuch?! Halloooooooooo :D Ich wurde übrigens nicht bestochen, um das zu schreiben, ich bin einfach nur echt begeistert, dass das wirklich geklappt hat! :x

Plötzlich Fee: Herbstnacht von Julie Kagawa, hat mir die liebe Frau Häpp in die Post gesteckt. Danke an Heyne (fliegt) für das Rezensionsexemplar. Ich habe Band zwei jetzt auf Deutsch geschenkt bekommen (Mama hat ja keine Ahnung :D) und daher beschlossen, die Reihe jetzt lieber auf Deutsch zu sammeln :) Meine englischen Ausgaben habe ich Jessy geschenkt :)

Kyria & Reb von Andrea Schacht, habe ich mit Anne von Caro´s Tipp gegen Kissed by an Angel getauscht :) und das Geheimnis der versteinerten Träume von Ralf Isau mit Shou gegen Wir beide, Irgendwann. Das Cover ist echt der Wahnsinn und es erinnert mich an Geheimnisse des Himmels Oo


So...und was bleibt alt?!


Das zweite Buch, der letzten Rebuy Bestellung, das ich boykottiert hatte. Es kam EXAKT dasselbe Buch noch einmal an. Jetzt denkt ihr euch...wie kannst du das wissen und ja, es ist etwas seltsam, aber ich habe hinten in das Buch einen Zettel reingesteckt (also bei beiden Büchern) weil ich mir (ernsthaft) schon so etwas dachte, nachdem ich auf meine sehr lange Beschwerdemail einen Satz als Antwort bekam...ich bin echt wütend auf Rebuy! Ich werde da in nächster Zeit nichts mehr kaufen...wahrscheinlich nie wieder xD 

Und dieses Buch geht (mal wieder) zurück, denn auch, wenn es nur knapp 2€ waren, die ich für "Das Orchideenhaus" bezahlt habe, Geld ist Geld und diese Unverschämtheit lass ich nicht auf mir sitzen! Ich muss schließlich kein Porto für die Retoure zahlen...und wenn ich dieses Buch 100x zurück schicken muss, ich werde nicht klein beigeben...muhahaha xD


Freitag, 27. Juli 2012

[BUCHREZENSION]


Titel: Das Leben, das uns bleibt
OT: This World we live in
Autor/in: Susan Beth Pfeffer
Genre: YA, Endezeit, Drama
Buchreihe: The Last Survivors #3


Englisch Schwierigkeitsgrad: ?





Susan Beth Pfeffer, geboren 1948 in New York, hat bereits über 60 Bücher für Kinder und junge Erwachsene veröffentlicht und wurde in den USA mehrfach ausgezeichnet. Sie wollte schon in der ersten Klasse Schriftstellerin werden und ist sehr glücklich, dass es geklappt hat. "Die Welt, wie wir sie kannten" erscheint als erstes ihrer Bücher auf Deutsch. Im Herbst 2012 erscheint mit "Das Leben, das uns bleibt" die Fortsetzung auch in deutscher Sprache. Susan Beth Pfeffer liebt Eislaufen, Kino und ungesundes Essen. Sie lebt mit ihren beiden Katzen Emily und Alexander in Middletown, New York.


Deutsch
Gebunden/ 16,90€
Seiten: 272
Verlag: Carlsen


Englisch
Gebunden/ 14,99€
Taschenbuch/ 7,00€
Seiten: 232
Verlag: Graphia



 Wenn eine Buchreihe für einen immer schlechter wird :/


Kurzbeschreibung

Wie das Leben vor der Katastrophe war, daran kann sich Miranda kaum noch erinnern. Eine vollständige Familie, genug zu essen, eine funktionierende Heizung - es scheint ewig her zu sein. Fast alle ihre Freunde und Verwandten haben den Ort verlassen oder sind gestorben. Nur wenn es ums Essen geht, sitzen plötzlich viel zu viele Leute am Tisch. Die Rationen sind winzig, nie ist genug da. Doch eines Tages steht Mirandas Vater vor der Tür. Mit seiner Freundin und einem Baby. Und einem Jungen, den Miranda noch nie gesehen hat. Plötzlich ist die Hoffnung zurück.

Buchgestaltung

Ich finde die Cover der Reihe ergänzen sich alle ganz gut, aber wirklich gefallen mit ihren tristen Farben tun sie mir nicht. Ich finde die englischen Cover irgendwie origineller, weil sie etwas mehr Farbe haben und zudem klarer zu erkennen ist, das außer dem Mond, noch ein anderes Motiv auf den Cover ist. Die Titel der Buchreihe sind aber immer treffend ausgesucht, die deutschen passen sogar um einiges besser.

Meinung

Susan Beth Pfeffer greift auch in dem letzte Band ihrer Triologie auf dasselbe Muster zurück. Wer also Band eins mochte und auch Band zwei gut fand, der wird zweifelsohne auch Band drei mögen. Wer aber wie ich, schon von Beginn an kleine Problemchen mit den Büchern hatte, für den wird wohl der letzte Teil der Reihe der schlechteste sein. Ich habe mir wirklich Mühe gegeben, die Bücher zu mögen, aber leider war all die Mühe vergebens. Für mich endet die Reihe so gesehen in einem Desaster und Band drei empfand ich nur noch als L-A-N-G-W-E-I-L-I-G!

Noch immer geht der Kampf ums überleben weiter. Noch immer haben wir es mit denselben oberflächlichen Charakteren zu tun. Noch immer ist das Essen knapp und Thema Nummer Eins und noch immer werden Hausaufgaben gemacht, obwohl die Schule in diesem Buch dann endlich mal geschlossen hat und sogar eine Art Mördergrippe umgeht und ein Tornado viele Leute umbringt.

Wieder stehen einzig und allein die Beziehungen der Charaktere untereinander im Vordergrund. Wieder wird sich endlos an sich wiederholenden Dialogen aufgehalten. Wieder habe ich einfach sie Spannung vermisst und dieses mal die Verbindung zu IRGENDTETWAS im Buch.

In diesem Roman findet nun, das lang ersehnte Treffen der Charaktere aus beiden Vorgängern statt. Aber das Ganze wird nicht überraschend inszeniert, sondern die einen stehen plötzlich bei den anderen vor der Haustür. Und während die Welt um Miranda, Alex & Co nebenbei untergeht, verschanzen sie sich alle in einem Haus, essen, schlafen, lernen und essen wieder, gehen schlafen und lernen weiter.

Ich habe in diesem finalen Band endgültig die Lust an der Story verloren.

Das Buch ist nicht nur viel kürzer, as die anderen, es liest sich auch sehr viel langatmiger, eine Logik, die in meinem Kopf nicht so ganz aufgehen wollte. Bis Seite 200 (circa) läuft alles nur nach den alt bekannten Mustern ab. Klar wird hier und da mal etwas „unternommen“ in dem man Fischen geht oder ausnahmsweise mal nicht lernt, sondern Wäsche wäscht, aber trotzdem waren die Seiten zäh wie Kaugummi.

In diesem Band gibt es aber (auch, wie in den Vorgängern) zum Ende hin einige spannende Momente, bei denen wieder einige Leute sterben, aber obwohl ich nicht leugnen kann, das es tragisch war, so war es auch nicht besonders befriedigend, zum dritten Mal in Folge am Ende zu einigen Charakteren Adios sagen zu müssen. Susan Beth Pfeffer weiß einen Tod bzw. Tode wirklich schaurig zu gestalten, aber der Sinn dahinter war mir schon in den anderen Büchern nicht klar. Ein Highlight des Buches kann man das ganze auch nicht nennen, da man genau weiß, was am Ende passiert.

Dazu kommt dieses mal noch eine äußerst platte und übereilte Liebesgeschichte (dreimal dürft ihr raten, wer sich in wen verliebt!) und ich kenne weitaus bessere. Viele werden jetzt nämlich Einspruch erheben und sagen: hey, da geht die Welt unter, da verliebt man sich eben schneller! Aber in dem Endzeitroman „Ashes“ verlieben sich auch die Charaktere ineinander und man weiß das UND es war glaubwürdig. Hier fehlten mir die Emotionen bei so ziemlich ALLEM.


Wie bereits am Anfang erwähnt wird das Buch 100% den Fans der anderen beiden Teile gefallen. Ich kann die Begeisterung um diese Buchreihe nicht mehr nachvollziehen und da die Bücher immer schlechter werden, würde ich meine Empfehlung jetzt so ausdrücken: lest Band eins und wenn ihr ihn SEHR mögt: HURRAY eine neue Buchreihe gefunden. Andernfalls könnt ihr euer Geld sparen!

4/10



Für dieses Rezensionsexemplar! :)


Mittwoch, 25. Juli 2012

[Bookish Fact Battle] Die Verlorenen von New York


Es kommt immer mal wieder vor, das man für ein Buch nicht allzu viele Worte findet und man es nicht schafft eine ordentliche Rezension zu verfassen. Bookish Fact Battle  stellt euch jeweils 5 Gründe das Buch zu mögen und 5 Gründe dies eben nicht zu tun vor.

Welche Seite schneidet am Ende besser ab? :)


Das Buch 



Infos

Titel: Die Verlorenen von New York
Autor/in: Susan Beth Pfeffer
Genre: YA, Endezeit, Drama
Buchreihe: The Last Survivors #2


Englisch Schwierigkeitsgrad: ?


Worum gehts?

Ob es jemals wieder so wird wie früher? Täglich stellt sich Alex diese Frage. Denn seit der Mond aus seiner Umlaufbahn verschoben wurde, geht es im New Yorker Alltag ums nackte Überleben. In den Fenstern der Hochhäuser brennt kein Licht mehr; kaputte Autos verstopfen die Kreuzungen; Plünderer ziehen durch die Straßen auf der Suche nach den letzten Lebensmitteln. New York ist eine Insel der Armen geworden - wer konnte, hat die Stadt längst verlassen. Verzweifelt kümmert sich Alex um seine Schwestern Briana und Julie. Doch eine Frage wagt er nicht zu stellen: Was, wenn ihre Eltern nicht nur vermisst sind, sondern Schlimmeres passiert ist?

Battle Facts


5 Gründe, das Buch zu mögen…

1) Kurzer, flüssiger Schreibstil.
2) Der Beginn des Buches ist interessant.
3) Blickwinkel eines männlichen Protagonisten.
4) ???
5) ???


5 Gründe, dies eben nicht zu tun…

1) Liest sich wie eine Neuauflage von Band eins!
2) Unzugängliche Charaktere!
3) Hat exakt dieselben Schwächen wie Band eins!
4) Dieses Mal fehlt hier wirklich die Logik.
5) Der Realismus ist teilweise auch abhanden gekommen :/


Fazit

Nach „Die Welt, wie wir sie kannten“ liest sich „Die Verlorenen von New York“ schlichtweg wie eine schlechte Neuauflage. Der Plot hat solch krasse Parallelen, dass es mir unmöglich war, dies nicht zu bemerken. Außerdem nimmt der Roman dadurch eine solche Vorhersehbarkeit, die einem jeden Spaß nimmt. Die Charaktere waren zwar alle ganz nett, aber ich fand keinen von Ihnen sympathisch. Es kam mir fast so vor, als wolle die Autorin das Mitleid der Leser wecken, indem sie diesen Charakteren, zusätzlich zum Weltuntergang noch einen Immigranten Hintergrund + verschollene Eltern schenkt Oo
Die Handlung des Buches ist auch nur halb so spannend/interessant, wie die des ersten Bandes. Hauptsächlich erleben wir hier, erneut wie der Mond zerstört wird und das Elend (inklusive, dem nie endenen Thema Nahrungsknappheit) seinen Lauf nimmt. Das ganze wurde hier deutlich dramatischer angesiedelt, aber irgendwie hat mich das alles kalt gelassen. Ich hatte beim Lesen total oft das Gefühl, das die Autorin es einfach übertreibt. Mal so nebenbei: warum heißen eigentlich alle Spanier Carlos oder Alex? xD

Das, was mich in Band eins nur gestört hat, weicht hier schon Logikfehlern. Total oft waren die Handlungen sehr unzusammenhängend, die Motive nicht nachvollziehbar. Was ich NIE verstehen werde ist, wieso die Autorin denn denkt, das es so wichtig ist zur Schule zu gehen? WENN DIE VERDAMMTE WELT UNTERGEHT, GEHT MAN NICHT MEHR ZUR SCHULE…oder? -.- Denn auch hier findet der Unterricht weiter statt und es werden Hausaufgaben gemacht. Wenn ich gerade verhungere und mir schreckliche Sorgen um verschollene Eltern mache, fällt mir nichts Besseres ein, als Algebra zu lernen – sicher!

Es war allerdings erfrischend, die Geschichte aus der Sicht von Alex zu lesen, wenn ich auch nicht ganz verstehe, warum Band eins in der Ich-Form verfasst ist und dieser Teil hier im Allwissenden-Erzähler…

Nun ja…was soll ich sagen? Ich verstehe Leser nicht, die dieses Buch sogar besser fanden als „Die Welt, wie wir sie kannten“ und würde eher von dem Buch abraten. Allerdings will ich hier noch erwähnen, dass man die Bücher UNABHÄNGIG voneinander lesen kann. Mir wurde nämlich das Gegenteil gesagt Oo

Wertung

5/10


[BUCHREZENSION]

Titel: Verborgen
OT: Switched
Autor/in: Amanda Hocking
Genre: YA Fantasy
Buchreihe: Die Tochter der Tryll #1


Englisch Schwierigkeitsgrad: ?




Das Buch erscheint am 27. August!


Amanda Hocking, geboren 1984, lebt in Austin, Minnesota. Sie wurde im Zeitraum von Dezember 2010 bis März 2011 mit ihren selbst verlegten Romanen überraschend zur Auflagen- und Dollar-Millionärin. Inzwischen hat die ehemalige Altenpflegerin Filmrechte für eine ihrer Trilogien verkauft. Hocking gilt als derzeit erfolgreichste selbst verlegte Schriftstellerin der Welt. Vor Kurzem schloss die Autorin mit dem US-Verlag St Martin's Press einen Vertrag über eine mehrbändige Jugendbuchreihe ab.


Deutsch
Broschiert/ 12,95€
Seiten: 304
Verlag: cbt


Englisch
Gebunden/ 20,99€ :O
Taschenbuch/ 7,10€
Seiten: 318
Verlag: Mcmillian



Triologie Auftakt der sich lohnt! :)

Kurzbeschreibung

Wendy Everly lebt ein Leben als Außenseiterin, bis Finn sie in die Welt der Tryll entführt. Endlich versteht Wendy, wer sie wirklich ist. Doch das magische Reich der Tryll ist tief entzweit. Nur Wendy ist mächtig genug, das Volk zu einen – wenn sie bereit ist, alles zu opfern ...

Als Wendy Everly sechs Jahre alt war, versuchte ihre Mutter, sie umzubringen: Sie sei ein Monster. Elf Jahre später entdeckt Wendy, dass ihre Mutter recht gehabt haben könnte, als der geheimnisvolle Finn sie aufsucht. Finn ist ein Gesandter der Tryll – magisch begabte Wesen, die in ihrem Äußeren Menschen gleichen, aber nach eigenen Gesetzen leben. Wendy begreift, dass ihr Leben eine Lüge war: Sie selbst ist eine Tryll – und nicht nur irgendeine. Sie ist die Tochter der mächtigen Königin Elora. Bald steckt Wendy mitten in einer gefährlichen Intrige – um den Thron und um ihr Herz...

Buchgestaltung

Im Englischen gibt es je jede Menge Cover, aber mir gefällt das, welches der cbt Verlag übernommen hat am Besten. Es ist wirklich ein schönes Motiv, mit viel Liebe zum Detail und auch, wenn nicht so ganz klar ist, ob es wirklich zum Buch passt, gut aussehen tut es schon, oder? ;) Verborgen ist auch eine gute Übersetzung des Titels und erfasst den Inhalt ganz gut, weil Wendy im „verborgenen“ lebt, während sie etwas über ihre Vergangenheit herausfindet.

Meinung

Trolle statt Vampiren? Ein Konzept, das für mich einwandfrei funktionierte! :) Die Autorin Amanda Hocking ist inzwischen wohl jedem ein Begriff. Ebook Millionärin (oder sogar Milliardärin?) und bekannt geworden durch ihre Vampirreihe. Ich hab irgendwann einmal in ein Hörbuch zu dem ersten Teil rund um Alice & Co reingehört und musste leider feststellen, dass ich mich nicht nur gelangweilt habe, sondern auch die Charaktere ganz schrecklich Klischeehaft fand. Soll heißen? Alle, die vielleicht aufgrund dieser Bücher kein weiteres mehr von Mrs Hocking in die Hand nehmen wollen, werde ich jetzt bekehren ;P

Ich hab das Buch an einem Rutsch durchgelesen. Es ist für mich eines dieser Bücher, die einen kurzweilig bestens unterhalten, humorvoll und spannend sind und das obwohl, der Story vielleicht etwas die Tiefe fehlt. Der Einstieg ins Buch war einfach super lustig. Ich dachte erst, das wir jetzt wieder in die typische Mädchen trifft Junge Situation treffen, weil Finn es ist, der Wendy unaufhörlich anstarrt und verfolgt, aber Wendy hat einfach eine so erfrischende Art, das sie doch mit vielen Klischees bricht. Wie sie Finn zur Rede stellt und die ersten Dialoge der beiden waren total schlagfertig und sarkastisch und da wusste ich, ich würde sie beiden mögen.

Die Autorin hält sich auch nicht lange mit Erzählungen auf, sondern wirft uns zusammen mit Wendy sofort ins Abenteuer. Keine vierzig Seiten später ist das Geheimnis um Wendys Vergangenheit direkt gelüftet und andere Probleme stehen ihr bevor. Sie muss ihre Familie verlassen, bei der sie ihr ganzes Leben lang aufgewachsen ist, um in ihr „wahres“ zu Hause zurückzukehren.

Die Idee mit den Trollen also „Trylls“ wird hier zwar nur angerissen und man bekommt „nur“ die Grundinformationen erklärt, aber das hat mich nicht weiterhin gestört. Es gibt genug andere Konflikte in diesem Jugendbuch, sodass es nicht langweilig wird. Da gäbe es Wendys Unsicherheiten betreffend ihrer neuen Rolle, ihre richtige Mutter, die eine Eiskönigin ist, sowie aufkeimende Gefühle für Finn. Die Kapitel sind allesamt abwechslungsreich und amüsant geschrieben. Wendy ist in vielerlei Hinsicht nicht unbedingt außergewöhnlich, aber ihr Charakter hat mir gut gefallen. Ein bisschen verplant und unsicher, aber genauso liebenswürdig und einfallsreich, schlägt sie sich durch ihr neues Leben. Von Finns Charakter erfährt man noch nicht allzu viel, aber ich kann mir gut vorstellen, das sich die Autorin das für die Folgebände aufgespart hat :)

Was die übrigen Nebencharaktere betrifft, so fand ich diese auch gelungen. Sie bleiben eben im Rahmen ihrer Rolle und nehmen keinen großen Platz ein, passen aber trotzdem gut in die Geschichte und die Welt der Tryll hinein.

Besonders zum Ende hin, nimmt das Buch an Fahrt auf und schenkt uns mehrere, wenn auch kleine, Spannungshöhepunkte. Stoff für weitere Bücher gibt es auf alle Fälle und ich bin schon sehr auf die Fortsetzungen gespannt. 


Unterhaltsames Jugendbuch, mit unverbrauchter Idee und sympathischen Charakteren! Ich würde es so ziemlich jedem Jugendbuch-Fantasy-Leser empfehlen, der es gerne rasant und witzig mag und sich an einigen Stellen nicht allzu sehr über mangelnden Tiefgang beschweren wird ;)


8/10



 Auf Englisch ist die Fortsetzung bereits erschienen. 
Band zwei kommt zu uns am 24. Septemeber, noch dieses Jahr! :)


 Für diese liebe Überraschung aka. Vorablese-Exemplar! :)


Montag, 23. Juli 2012

[BUCHREZENSION]


Titel: Die Welt, wie wir sie kannten
OT: Life as we knew it
Autor/in: Susan Beth Pfeffer
Genre: YA, Endzeit, Drama
Buchreihe: The Last Survivors #1


Englisch Schwierigkeitsgrad: ?





Susan Beth Pfeffer, geboren 1948 in New York, hat bereits über 60 Bücher für Kinder und junge Erwachsene veröffentlicht und wurde in den USA mehrfach ausgezeichnet. Sie wollte schon in der ersten Klasse Schriftstellerin werden und ist sehr glücklich, dass es geklappt hat. "Die Welt, wie wir sie kannten" erscheint als erstes ihrer Bücher auf Deutsch. Im Herbst 2012 erscheint mit "Das Leben, das uns bleibt" die Fortsetzung auch in deutscher Sprache.
Susan Beth Pfeffer liebt Eislaufen, Kino und ungesundes Essen. Sie lebt mit ihren beiden Katzen Emily und Alexander in Middletown, New York.


Deutsch
Gebunden/ 17,90€
Seiten: 412
Verlag: Carlsen


Englisch
Gebunden/ 14,99€
Taschenbuch/ 6,30€
Seiten: 360
Verlag: Hacourt Brace & Co



 Ruhiger Roman mit finsterer Endzeitstimmung...


Kurzbeschreibung

Miranda ist ein ganz normaler amerikanischer Teenager. Sie lebt mit ihrer Mutter und ihren Brüdern am Rand einer ganz normalen amerikanischen Kleinstadt und hat ganz normale Teenagerprobleme und -sehnsüchte. Doch dann trifft ein Asteroid den Mond und wirft ihn aus der Bahn. Nur ein wenig, aber das reicht aus, um die Welt aus den Angeln zu heben: Flutwellen verwüsten die Erde, Vulkanausbrüche verdunkeln die Sonne und lassen die Temperaturen schon im Sommer in eisige Tiefen sinken. All das erleben wir durch Mirandas Augen, in ihrem eigenen kleinen Teil der Welt, der nach und nach zur Hölle auf Erden wird.

Ihr Leben ändert sich schleichend, aber unerbittlich: Zuerst fällt hin und wieder der Strom aus, dann gibt es gar keinen mehr – und damit auch keine Kommunikation mit der Welt draußen. Zu Beginn hält die Familie sich mit gehamsterten Einkäufen und ihrem kleinen Gemüsegarten über Wasser, doch dann fallen die Temperaturen, bis schließlich nichts mehr wächst. Mirandas Welt wird immer kleiner – wegen der ausgefallenen Heizung leben sie am Ende alle in einem einzigen Raum –, es gibt immer seltener etwas zu essen, und nach und nach brechen alle Kontakte nach außen ab. Als absehbar ist, dass die letzten Nahrungsmittel in wenigen Tagen aufgebraucht sein werden, entschließt Miranda sich zu einem verzweifelten Schritt...

Buchgestaltung

Ich finde beide Cover ganz passend. Es ist nur etwas schade, das die Cover der Reihe (auf Deutsch) fast alle gleich aussehen. Der Mond spielt zwar eine SEHR große Rolle in den Büchern, aber trotzdem finde ich das Motiv etwas langweilig und die Farbgestaltung zu trist – Geschmackssache eben ;P

Dafür passen die Titel aber echt gut!

Meinung

Ich hatte völlig andere Erwartungen an den Roman und als ich zu lesen begann war ich erst einmal überrascht, in welche Richtung die Geschichte geht. Es handelt sich hier nicht um den typischen Endzeitroman oder eine Dystopie, sondern um sehr reale Fiktion (haha :D) in der sich, die Welt, wie wir sie kennen verändert und dabei eine Katastrophe heraufbeschwört, die das normale Leben völlig zu Nichte macht. Dieses Mal steht keine finstere Regierung im Vordergrund oder ein System, das die Menschen unterdrückt, sondern eine Naturkatastrophe, lässt die Welt verrückt spielen und ein reiner Überlebenskampf beginnt für Miranda und ihre Familie.

Viele Leser hatten Probleme mit dem Stil des Buches. Der Roman wird aus der Sicht von Miranda in Tagebucheinträgen erzählt, dabei wirkt die Geschichte jedoch so flüssig und lebendig, dass man kaum den Unterschied zur „normalen“ Ich-Form-Erzählung merkt. Die Tagebucheinträge gleichen sehr langen Erzählungen und die Dialoge werden 1:1 wieder gegeben und nicht nacherzählt.

Vom Beginn des Buches an, bis circa zur Mitte war ich regelrecht in dem Bann der Geschichte versunken und konnte kaum mehr aufhören zu lesen. Die Autorin stellt die realistischste Zukunftsversion dar, von der ich jemals gelesen habe. Wie Mirandas Familie langsam beginn den Ernst der Lage zu begreifen, als die Vorräte knapp werden und sämtliche Nachbarn durchdrehen und die Supermärkte leer kaufen, das war wirklich alles sehr authentisch beschrieben. Es sind Situationen, in denen man sich selber wieder finden könnte, die einem Angst einjagen und die Charaktere in diesem Buch haben sich schlichtweg so verhalten, wie es jeder von uns tun würde. Insbesondere Mirandas Mutter denkt sehr weit voraus und immer nur an ihre Kinder.

Das Buch wird unglaublich spannend, als die ganzen Kommunikationswege abbrechen und die Familie verzweifelt auf Nachrichten von außerhalb und von anderen Verwandten, darunter Mirandas älterer Bruder oder ihr Vater, hofft. Die Atmosphäre war quälend und nagte beim Lesen richtig an mir. Ich musste richtig mit den Charakteren mitleiden. Es gab sehr viele traurige Szenen, in denen Mirandas Mutter sich sehr aufopferungsvoll um ihre Kinder gekümmert hat oder in denen die Verzweiflung der Situation einfach greifbar war. Sehr gelungen! Die Autorin hat hier wirklich eine außergewöhnliche Geschichte geschaffen, die viele mit Emotionen spielt.

Das Buch ist in den Ablauf der vier Jahreszeiten eingeteilt, weshalb sich auch die Wetterverhältnisse ändern und das Überleben noch härter wird. Ich muss leider sagen, dass das Buch für mich eine negative Wende nahm, nachdem der Sommer kam. Das Buch hat sich ab diesem Zeitpunkt viel zu sehr mit dem Essen beschäftigt. Ich weiß, das die Nahrung knapp wurde und dies ein großes Problem darstellte, aber dieses Thema nimmt einfach einen zu großen Platz ein. Es ging nur noch darum, wer wann hungert und warum, wer wie gerade wegen dem Essen leidet oder wer deshalb krank wird etc. Versteht mich nicht falsch – ich verstehe die Botschaft und de Wichtigkeit dahinter, ABER wenn man circa 200 Seiten nur darüber liest, wie wenig Nahrungsmittel noch da sind oder das die Charaktere zum 100x hinter einander grüne Bohnen essen…tjaaaa, das ist langweilig!

Wo sich das Buch vorher noch mir zwischenmenschlichen Beziehungen beschäftigte, gab es kein anderes Thema mehr. Mir hat in dem Buch ebenfalls die Abwechslung gefehlt. Es ist ein ruhiger Roman, der eine ruhige Geschichte erzählt und nicht mit Action oder Wendungen aufwarten kann. Es gibt kaum Überraschungen, kaum Schocker oder dergleichen und irgendwann ist alles, was ich für die Charaktere empfand war Mitleid. Sie waren kaum mehr als Opfer, Schatten ihrer einzigen Persönlichkeiten, das fand ich sehr schade!

Miranda mochte ich als Erzählerin der Geschichte, aber ihr Charakter, sowie die anderen blieben sehr stereotypisch und werden mir wohl nicht lange im Gedächtnis bleiben. Dazu kommt, dass ich einige Handlungen gar nicht nachvollziehbar fand, denn z.B. kam es mir immer so vor, als würde sich Mirandas Familie in ihrem Haus verkriechen und so vor sich hin Leben, anstatt sich ernsthaft Gedanken zu machen, was man unternehmen könnte oder was man als nächstes tut. Seltsam fand ich auch, dass trotz Ausnahmezustand, die Schule oder das Baseballcamp stattfand.

Ich kann nicht direkt sagen, dass es etwas mit Logikfehlern oder dergleichen zu tun hat, aber es ist mir eben beim Lesen aufgefallen und hat mich gestört.

Zusammenfassend würde ich „Die Welt, wie wir sie kannten“ als tolle Alternative zur Jugendbuch Dystopie beschreiben, welche mit ihrem Realismus sehr unterhaltsam und beängstigend sein kann, durch die fehlende Action/die aktiven Charaktere, mich aber nicht ganz überzeugen konnte. Im Vergleich zu anderen Büchern fehlte hier die Abwechslung aus verschiedenen Elementen, sowie der Tiefgang. 

6/10


In beiden Sprachen bereits erschienen.

Sonntag, 22. Juli 2012

Bücherfluch an Tanjas Horizont



Wenn ihr mal all diese Cover betrachtet: was haben diese gemeinsam?

BINGO! All diese Bücher spielen in einer Schule/einem Internat und all diese Bücher haben von mir eine schlechte Bewertung erhalten. Inzwischen hängen sie mir echt zum Hals raus: die Akademie Bücher! Ich hab sie in Mengen gelesen und 90% dieser Bücher sind meines Erachtens einfach nur schlecht und man kann sie nicht einmal mehr als nette Lektüre für zwischendurch abstempeln.

Es ist doch unglaublich, wie sehr sie sich alle ähneln (und auf dem Foto sind nur einige Beispiele) und ich frage mich, warum die Autoren dieser Welt nicht einfach begreifen, das es Hogwarts nur 1x gibt und das ganze Konzept der Akademie Bücher so gut wie nie aufgeht. Pardon, sollte sich jetzt jemand, der diese Reihen/Bücher mag angegriffen fühlen, aber ich habe es einfach so satt und muss meinem Ärger Luft machen…

Manche von euch haben vielleicht einige meiner Rezensionen zu solchen Büchern gelesen und ich selber frage mich inzwischen auch, warum ich mir das antue?!

Der Guide zum Akademie Buch:

1) Man nehme:

 Ein gruseliges, altes Gebäude, das fernab der Zivilisation liegt oder gegebenfalls in der Nähe einer Stadt, um die Schüler noch mehr damit zu quälen, das Auflüge so gut wie tabu sind und ihr einziges Leben, so, wie sie es kannten, nun vorbei ist...

2) Geleitet wird das ganze von:

a) 


Der finsteren Mrs. Knüppelkuh Einer absolut strengen und grausamen Direktorin.

oder b)


 Hippie Lehrern, die denken ihr falsches Grinsen würde den Schülern Vertrauen entlocken, obwohl hinter deren Fassade in Wahrheit der böse Gegenspieler steckt. 

3) Die (immer nur weibliche) Protagonistin gelang aus 3 Gründen auf die Schule/das Internat....

a) Sie hat eine besondere Gabe von der sie nichts weiß, denn es ist schon schwer zu merken, wenn mit einem selber etwas nicht stimmt! Andere Menschen machen sie ausfindig, um sie auf eine Eliteschule zu holen, denn sie scheint irgendwie besonders zu sein.


b) Sie begeht eine Dummheit und/oder ihre Eltern haben es einfach satt ihr Gesicht jeden Tag zu ertragen und schicken sie (weit) fort.


c) Es wird umgezogen und die erste Wahl fällt nach einem (teurem) Umzug immer auf eine (noch teurere) Eliteschule. Okay, in den meisten Fällen ist die Protagonistin natürlich ein Genie und bekommt ein Stipendium in den Arsch geschoben. (Das ist dann auch der einzige Satz im ganzen Buch, in dem uns versucht wird klar zu machen, das SIE irgendwie Grips hat)


4) Kaum auch nur einen Fuß auf das Gelände gesetzt begegnen uns:


Im Durchschnitt 2-3 gutaussehende, schweigsame und freundliche Kerle, die alle ihr Augemerk auf besagte Person X legen, da dieses als neue Schülerin besonders interessant ist. Es ist schließlich nicht so, das neue Schüler in Scharren auftreten und mal ehrlich, wenn ihr dieses Bild seht...


...ist doch auch sofort klar, wer hier das beste Erdmännchen ist, oder? 

5) Dann kommt der Plot nicht ins Rollen, in dem...

a) Zu viel über unwichte Dinge geredet wird!


Besonders beliebt ist hier das Offenlegen des gesamtes Privatlebens vor einer fremden Person, der man an der Nasenspitze ansehen kann, das bei ihr Geheimnisse nicht bestens aufgehoben sind.

b) Die Protagonistin erleidet eine schwere Krankheit!


Bevorzugt wird hier Phase 1 des Liebesdreiecks angeleitet.


c) Man darf folgenem Prozess beiwohnen:


6) Dann gehts ans eingemachte, denn nach kurzer Zeit ist unsere Protagonistin, die einzige Schülerin, der ganzen verdammten Eliteschule, die bemerkt, das etwas nicht stimmt.

7) Dabei geht es immer um so etwas:


8) Dieses Gut Vs. Böse Thematik wird dann meist von wichtigeren Dingen verdrängt

wie a) Liebesdreieck Phase 2:


oder b) Liebesdreieck Phase 3:


8) Dann sind wir auch schon fast am Ende des Buches und es passiert das:


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 GEH UND KAUF DIR BAND 2!!!



THE END

Was lernen wir also? Dass Ich keine Energie mehr verschwenden wird, solche Bücher zu lesen oder zu rezensieren! Dennoch, die Hoffnung stirbt zu letzt, Freunde!


Hier einige Beispiele für unterhaltsame Akademie Bücher:


Aber wer hat schon darauf Lust?



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