Dienstag, 30. Oktober 2012

Frankfurter Buchmesse 2012


 
Ihr seid sicherlich schon vor einiger Zeit mit vielen Berichten zur Buchmesse überschüttet worden, aber auch ich komme nicht umher all die vielen Erlebnisse und Eindrücke zu beschreiben – schon allein, um sie endlich mal los zu werden. Ich hoffe ich habe das meiste noch genau parat, sonst könnte es öfters mal etwas wage werden :P Leider hatte ich bisher nicht genug Zeit, um diesem Bericht Aufmerksamkeit zu widmen. Ich habe auf vielen Blogs tolle Beiträge gefunden und jedes Mal musste ich beim Lesen ganz fett grinsen.

Wie kam es dazu, dass ich mich entschlossen habe hinzufahren?

Ich glaube jeder Bücherfreund träumt einmal davon auf eine solche Messe zu gehen und so wurde nicht lange gefackelt und mit Amelie die ersten Pläne geschmiedet. Doch wie sollten wir hinkommen? Zug oder Auto? Zug fiel für uns preislich erst einmal flach, weil es mit dem Auto dann doch günstiger war, besonders, da ich die brillante Idee hatte eine Fahrgemeinschaft zu bilden ;D Schwupp die wupp fanden sich drei weitere Blogger ein, die sich gerne mit auf die Reise begeben wollten.


Jessy, Pia, Jessica (ja, noch eine!), Amelie und ich hieß es dann also!

Durch eine tolle Aktion des Blogg dein Buch – Teams/der Webseite in Zusammenarbeit mit einigen Verlagen (mehr folgt) hatten Amelie und ich die Chance, durch einen kreativen Beitrag Fachbesucher Dauerkarten für die Messe zu gewinnen und die Möglichkeit an einer Tour teilzunehmen, ganz im Sinne der Aktion Blogreporter 2012, weshalb wir uns um 9:30 Uhr am BDB Stand einfinden sollten. Jeder von uns durfte außerdem eine Begleitperson einladen.

Die ausgerechnete Zeit für die Fahrt nach Frankfurt sollte 2 ½ Stunden betragen und unser Treffpunkt lag in Neuss. Es ging abartig früh (4:30) für uns alle los und während so mancher von uns sich noch im Zombie Modus befand, war Jessy (die Fahrerin) einsame Spitze und sorgte dafür, dass wir exakt zur verabredeten Zeit ankamen. Der erste Pluspunkt des Tages war, dass wir durch meinen Presseausweis 11€ Parkhausgebühren sparen konnten. Da fing der Tag schon einmal gut an!



In Halle 3 spielte sich so ziemlich alles ab, was mit Jugendbüchern zu tun hatte, weshalb dies auch die Halle war, in der wir die ganze Zeit verbrachten. Am BDB Stand gab es um ).30 Uhr eine nette Begrüßung und schon lernte man jede Menge tolle Blogger kennen, die man schon immer einmal treffen wollte ;D Wie z.B. Lisa von Books & Senses, die einfach genauso sympathisch und lieb war, wie man sie sich beim lesen ihres Blogs auch immer vorstellt! Aber auch die Mitarbeiter vom BDB Team waren super nett. Zum lachen brachte mich jedes mal die Tatsache, das einer der beiden BDB Leute einen BDB Flyer durch die Luft geschwenkt haben, damit wir unserer Führerin folgen konnten. Das war schwerer als gedacht, denn schon so früh morgens war viel los und man wurde von ALLEM abgelenkt xD



Unser erster Boxenstopp war der Stand von Dotbooks um 10 Uhr. Das ganze Team des kleinen, aber feinen Verlags war einfach super nett und stand uns für alle Fragen offen zur Verfügung. Es war wirklich toll zu sehen, wie gut die Mitarbeiter harmonierten und der Humor und Charme der Leute dort war wirklich ansteckend. Ebooks sind eigentlich nicht so mein Fall, wie ich in einem Beitrag aber ausführlich erzählt habe, kann man mich trotzdem dafür begeistern – in gewisser Weise jedenfalls. Es war unglaublich zu erfahren, wie schnell das Verlagsprogramm von Dotbooks wächst und wie viel ein kleines Team doch erreichen kann, wenn es gut zusammen arbeitet. Am Stand wurden uns auch zwei Autorinnen vorgestellt, die bei Dotbooks unter Vertrag waren: Stefanie Maucher und Katja Piel. Auch diese beiden Damen waren vom Fleck weg sympathisch und für jede Frage gewappnet und es war einfach spannend Autorinnen mal so hautnah zu erleben! :)


Unsere nächste Station, Bastei Lübbe um 10:30 Uhr, überschnitt sich leider mit einem besonderen Autor. An dieser Stelle haben wir uns dann davon geschlichen, um Kai Meyer aufzusuchen, der neben dem Lesezelt im Signierzelt – was wohl? :) – signiert hat! 



Leider ging alles sehr schnell und man hat den Autor keine 10 Sekunden zu Gesicht bekommen, aber bei dem Ansturm an Fans, die alle ein Autogramm haben wollten, ist das wohl normal, oder? Kai Meyer im Roboter-Modus xD Ich stelle es mir auch furchtbar anstrengend vor, so lange auf seinem Po zu sitzen und unzählige Bücher zu signieren. Jedenfalls steht Arkadien erwacht jetzt mit Widmung in meinem Buchregal. Nachdem wir dort fertig waren, ging es zurück zur BDB Tour, wo diejenigen, die der Versuchung davon zu laufen widerstanden hatten, immer noch bei Baste Lübbe lauschten. Leider habe ich von Bastei Lübbe nicht sonderlich viel mitbekommen…

Ich muss sagen, dass ich zu Beginn doch etwas enttäuscht von ALLEM war. Zunächst einmal war es total schwer, etwas von dem mitzubekommen, was die Verlagsleute denn so erzählt haben, da die Hölle los war und der Lautstärkepegel dementsprechend hoch. Bei vielen Zwischenstopps stand ich zusammen mit einigen anderen am Rand des Geschehens und habe mich im Lippenlesen versucht, was der totale Reinfall war. Oft standen wir mitten im Gang, weshalb ich irgendwann automatisch meine Ellbogen ausgefahren habe, mit den jähzornigen Gedanken, jemand möge noch einmal gegen mich latschen und derjenige würde meinen Zorn zu spüren bekommen :P Es war wirklich schade, dass ich so sehr viel verpasst habe oder gar nicht die Möglichkeit hatte, die Ansprechpartner etwas zu fragen. Und wieso von ALLEM? Ich hatte mir die Buchmesse allgemein einfach spannender und aufregender vorgestellt. Die bloße Ansammlung von Ständen, bei denen man an diesem Tag (Es war Samstag, der 13. Oktober) nicht einmal etwas kaufen konnte, war zunächst alles andere als aufregend. Es war wie das herumlaufen in einer überdimensionalen Buchhandlung oder der Buchhimmel auf Erden und man musste alles mit viel zu vielen Menschen teilen!




Im Verlauf des Tages kam der Spaß-Faktor dann aber so richtig in Fahrt. Immer wieder trafen wir Blogger an, die man so nur per Name oder eben den Blog kennt und es war so etwas von SPANNEND in all ihre Gesichter zu blicken! :)

Um 11 Uhr zog unsere Tour uns zum Thienemann Stand. Ich muss sagen, dass mir die ganze Aufmachung dort sehr gut gefallen hat, besonders die hellen, leuchtenden Farben. Das Verlagsprogramm spricht mich aber eher selten an, da mein Buchgeschmack nicht so ganz in diese verträumte, mädchenhafte Richtung geht, dennoch gab es einige Titel dort, die ich gerne geklaut hätte :P Danach kam eine Pause (soweit ich mich erinnere xD) und wir sind ein wenig planlos herum gelaufen und haben versucht unsere Lieblingsverlage zu finden, was auch geklappt hat.





Ich finde den Preis für den einfallsreichsten und aufregendsten Stand verdient einfach der Loewe&Script5 Verlag, weil die sich etwas echt besonderes haben einfallen lassen :) Es gab nämlich eine Treppe hinauf zu einem kleinen „Raum“ wo später Autoren signiert haben (darunter Ursula Poznanski und Marie Lu) und die Bücher hingen in beleuchteten Regalen an hohen Wänden.


12:30 war dann die Uhrzeit die dem Moses Verlag gewidmet wurde. Ich muss sagen, das ich immer für Geschenkartikel, Lesezeichen und Dekosachen zu begeistern bin und dies sind nur einige Dinge, die der Moses Verlag verkauft und präsentiert hat. Leider war hier wieder einer meiner Tiefpunkte, an denen meine Motivation echt gesunken ist! 



Ich habe KEIN Wort verstanden, was gesprochen wurde, dafür aber die Lesung von Rainer Strecker zu Reckless – Lebendige Schatten nebenan bei Dressler umso deutlicher. Vielleicht lag es auch an Mr Strecker, denn der Mann kann einfach nur super genial vorlesen: Skulduggery Hörbücher – YAY! :D


Der Halt am Randomhouse Stand danach war für mich auch ein Highlight des Tages. Herr Rothfuss beantwortete alle gestellten Fragen sehr ausführlich, war wie viele andere ebenfalls sehr sympathisch und offen gewesen und vor allem, war alles, was er von sich gegeben hat super interessant (und endlich mal zu verstehen xD) Im Anschluss an unseren Besuch dort, hat jeder Teilnehmer der Tour außerdem eine kleine Geschenktüte bekommen, in der sich der Spitzentitel des Monats und ein paar Extras befanden und wer kann solch einer Großzügigkeit schon widerstehen?

Und an dieser Stelle möchte auch ich noch einmal erwähnen, dass alle Verlage auf unserer Tour gesagt haben, dass Blogger Bild und Textmaterial für ihre Rezensionen verwenden dürfen – also Ende im Gelände für all die blöden Diskussionen :P


Auch Comics und Mangas waren auf der Buchmesse vertreten! :) Von den Plüschtieren musste ich einfach ein Foto schießen! Fairy Tail schaue ich nämlich gerade mit Anne :P

Anschließend gabs Fritten deluxe zu mampfen. Die waren echt verdammt teuer und haben noch nicht mal gut geschmeckt! :O Unsere Hungersnot hat uns den Treffpunkt beim Residenz Verlag leider vergessen lassen…


Mit halbvollen Magen gings dann um 14:30 Uhr zum FJB Stand. Es wurde viel über den Spitzentitel des Monats (Sturz in die Zeit) geredet und auch über laufende und kommende Aktionen rund um Bücher. Die Mitarbeiter dort haben sich sehr über unser Feedback gefreut und wollen mit unseren Anregungen z.B. den Newsletter verbessern. Einfach baff war ich, als uns der Verlag am Ende einen Gutschein mit Codes für Rezensionsexemplare geschenkt hat, das war wirklich großzügig und ich möchte mich dafür noch einmal herzlich bedanken! :)

Irgendwann ab circa 15 Uhr wurde es schwammig was die Tour betraf. Wir sind noch mit zu ArsEdition gegangen, aber unsere Gedanken waren schon bei dem Highlight, auf das wir uns alle schon den ganzen Tag gefreut hatten.  Um 15:30 Uhr hatte Marie Lu Signierstunde und weil der Ansturm beim Loewe Verlag einfach so groß war, opferten sich Amelie und Pia, um uns allen Autogrammkarten zu besorgen, wofür ich noch immer sehr dankbar bin :) Dort traf unsere Gruppe dann auch auf Jana und Tina, zwei Bloggerinnen, die ich in der kurzen Zeit richtig ins Herz geschlossen habe…ahhhhhhhhhhhhhhh….sorry, ich bin gerade auf meiner Schleimspur ausgerutscht :P Es geht weiter…



Ich muss gestehen, dass an dieser Stelle die BDB Tour für uns endete, weil die Weiten der Buchmesse uns dann doch zu sehr in ihren Bann gezogen hatten. Zusammen mit Jana und Tina, machte sich unsere Gruppe auf, sich die übrigen Stände der Messe anzusehen. Viele Verlage haben sich große Mühe gegeben ihre Bücher kreativ zu präsentieren und an vielen Ständen, wie dem von Loewe oder Arena, konnte ich mich gar nicht genug satt sehen. Am Arena Stand hatten wir sogar das Rubinrot Filmposter zu ergattern, worüber ich mich immer noch SO SEHR freue! Und Frau Wind war eine der wenigen Presseansprechpartner, die sich Zeit für uns genommen hat. Es war total schade, dass die vielen bekannten Kontakte an diesem Tag gar nicht zu Gegend waren, denn ich hätte mich liebend gern mal bei allen persönlich bedankt (und eingeschmeichelt ;P)

Der Rest des Tages war einfach nur FUN pur und ich denke, dass ohne die tollen Bekanntschaften und die witzigen Gespräche, der Tag nur halb so schön gewesen wäre. Ich wünschte, ich hätte mal mehr Bilder fabriziert, um mir all das in Erinnerung zu behalten, was heute schon in meinem Kopf verschwimmt. Das macht die Uni also mit einem, sie füllt den Kopf mit Wissen und löscht dafür das Glück aus! Oder ich sollte mir vielleicht eingestehen, dass mein Gedächtnis nicht mehr das ist, was es einmal war ;D

Die Rückfahrt nach Hause dauerte wegen sehr schlechtem Weltuntergangswetter unendlich lange und wir alle waren todmüde, als wir uns trennten und selber noch eine ordentliche Fahrt nach Hause von Neuss aus hinlegen mussten. Um 22 Uhr kam ich an und bin direkt (müde und glücklich) ins Bett gefallen.

Was sage ich also zur Buchmesse und hat es sich gelohnt?

Im Großen und Ganzen fand ich die Buchmesse toll! Ich denke allerdings, dass es schon eher ein Ereignis ist, dass man vielleicht nicht jedes Jahr haben muss und dass man sich mit dem Besuch an „nur“ einem Tag gründlich satt sehen kann und nicht jeden Tag hin muss. Wirklich schade fand ich, dass ich anfangs wenig von der BDB Tour mitbekommen habe und dass die Ansprechpartner von uns Bloggern nicht da waren :( Besonders toll waren die vielen kleinen und großen Zusammntreffen mit unzähligen Bloggern (hui, ich weiß schon gar nicht mehr, wer mir da alles über den Weg gelaufen ist xD) und natürlich die tollen Geschenke der Verlage an uns Blogreporter!

Ein fettes DANKESCHÖN an ALLE, die mir den Tag versüßt haben :D

Roger. Ende. Aus. 

Montag, 29. Oktober 2012

[Bookish Fact Battle] Kill Me Sofly



Es kommt immer mal wieder vor, das man für ein Buch nicht allzu viele Worte findet und man es nicht schafft eine ordentliche Rezension zu verfassen. Bookish Fact Battle stellt euch jeweils 5 Gründe das Buch zu mögen und 5 Gründe dies eben nicht zu tun vor.

Welche Seite schneidet am Ende besser ab? :)




Das Buch


Infos

Titel: Kill Me Softly
Autor/in: Sarah Cross
Genre: YA Fantasy
Auf Deutsch: ???
Buchreihe: Nein!


Englisch Schwierigkeitsgrad:



Worum gehts?

Mirabelle's past is shrouded in secrecy, from her parents' tragic deaths to her guardians' half-truths about why she can't return to her birthplace, Beau Rivage. Desperate to see the town, Mira runs away a week before her sixteenth birthday—and discovers a world she never could have imagined.

In Beau Rivage, nothing is what it seems—the strangely pale girl with a morbid interest in apples, the obnoxious playboy who's a beast to everyone he meets, and the chivalrous guy who has a thing for damsels in distress. Here, fairy tales come to life, curses are awakened, and ancient stories are played out again and again.

But fairy tales aren't pretty things, and they don't always end in happily ever after. Mira has a role to play, a fairy tale destiny to embrace or resist. As she struggles to take control of her fate, Mira is drawn into the lives of two brothers with fairy tale curses of their own . . . brothers who share a dark secret. And she'll find that love, just like fairy tales, can have sharp edges and hidden thorns.


Battle Facts

5 Gründe, das Buch zu mögen…

1) Märchen und Sagen?! YES! :)
2) Protagonistin = Sympathieträgerin schlechthin!
3) Ordentliche Wendungen, die WIRKLICH unerwartet sind!
4) Die Liebesgeschichte ist echt abwechslungsreich! ;)
5) Das Ende hat es echt in sich!


5 Gründe, dies eben nicht zu tun…

1) Zu Beginn gibt es viele erfüllte Klischees :/
2) Einige Charaktere sind unglaublich nervtötend.
3) Es gibt einfach zu viele Charaktere & Geschichten.
4) In der Mitte gibt’s den „typischen“ Durchhänger aka Langeweile.
5) Miras „Märchen“ wird zu wenig eingebracht.



Fazit

Kill Me Softly ist eines dieser Bücher, das man nach seinem Klischeehaften Start am liebsten aufgeben möchte, einen dann aber voll und ganz durch viel Charme und abgefahrene Ideen überzeugen kann. Ein Buch also, dass man trotz seiner Schwächen einfach ins Herz schließt, weil es..nun ja TOLL ist! :P

Die ganze Idee, die Sarah Cross in ihrem Roman umsetzt hat mir einfach absolut gut gefallen. Hier haben die Charaktere, darunter auch Protagonistin Mira ein „Märchen Mark“ mit dem sie irgendwann in ihrem Leben einmal verflucht worden sind und so sehen sie sich alle gezwungen in das Schicksal zu fallen bzw. das auferlegte Märchen das zu ihrem „Zeichen“ gehört zu erleben. Eine Modernisierung vieler bekannter Märchen begegnet uns hier also und was so hinter einigen Charakteren und im Endeffekt auch hinter Mira selbst steckt ist fantastisch, humorvoll und oftmals traurig erzählt.

Das, was die Geschichte so gut macht, sind die vielen Einfälle, die die Autorin hier in ihre Geschichte mit eingeflochten hat. Es gibt viele kreativ umgesetzte Interpretationen von Figuren, bei denen man meint sich eigentlich schon ein Bild gemacht zu haben. Man erwartet also etwas, dass man schon kennt und erhält aber etwas ganz anderes, weshalb der Roman sehr abwechslungsreich und spannend ist.

Es gab so viele Wendungen, bei denen ich nur dachte: OH! Besonders das Ende hielt echt einen riesen Schocker bereit, dabei hatte ich mich schon mit dem Ausgang der Geschichte, wie ich ihn erwartet hatte angefreundet und die Autorin haut dann so etwas heraus – das fand ich echt gelungen!

Mira ist auch eine wahre Sympathieträgerin. Sie macht es einem zwar nicht leicht, sie das ganze Buch über lieb zu haben, weil sie viele schmachtende Momente oder Anflüge von Naivität hat, aber im Gesamtbild mochte ich sie sehr. Sie ist keck und schlagfertig.

Der Roman hat jedoch einen gewöhnungsbedürftigen Anfang, denn das Ereignis, dass alles ins Rollen bringt hat mich echt nur den Kopf schütteln lassen :O In der Wirklichkeit würde so etwas einfach NIEMALS passieren, aber naja…dazu kommen dann die vielen Klischees, die die Handlung auf den ersten 80 Seiten 0/8/15  mäßig erscheinen lassen (wie bereits erwähnt trügt der Schein hier ja) – trotzdem etwas blöd. Was mir persönlich auch nie sonderlich gut gefällt ist, wenn eine Geschichte zu viele Charaktere beinhaltet. Die Autorin bewegt sich hier oftmals auf einem schmalen Grad zwischen Tiefgang und Überfüllung, wenn sie zu jeder handelnden Person eine Hintergrundgeschichte erzählte. Etwas schade war auch, dass neben all dien vielen Märchen, Miras eigenes etwas unterging. Dabei hätte ihre Geschichte an vielen Stellen ruhig mehr im Vordergrund stehen können und auch müssen.

Pluspunkte sammeln dafür die humorvollen Dialoge und auch die Liebesgeschichte, die für dieses Buchgenre doch sehr abwechslungsreich und unterhaltsam war.

Zusammenfassend: Witzig, charmant und vor allem märchenhaft, erzählt Sarah Cross eine außergewöhnliche Geschichte, die zu fast jeder Zeit mit überraschend guten Ideen aufwartet und viel Herz und Moral versprüht. Das spannende Ende rundet das ganze ab – ein perfektes Buch für zwischendurch und für alle Fans von Märchen wärmstens zu empfehlen ;D

Wertung

8/10


[BUCHREZENSION] Flammen über Arcadion



Titel: -
OT: Flammen über Arcadion
Autor/in: Bernd Perplies
Genre: YA Fantasy, Dystopie (?)
Buchreihe: Carya & Jonan #1







Bernd Perplies, geboren 1977 in Wiesbaden, studierte Filmwissenschaft und Germanistik in Mainz. Heute ist er als Schriftsteller, Übersetzer und Journalist tätig. Zahlreiche seiner Bücher wurden für Phantastik-Preise nominiert.



Deutsch
Gebunden/ 19,99€
Seiten: 525
Verlag: Lyx


Englisch
Noch nicht erschienen.
Genaueres unbekannt!


 
Frischer Wind im Jugendbuch „Dystopien“ – Genre :)


Kurzbeschreibung

Nach dem Großen Krieg sind weite Teile der Welt verwüstet. Angst und Aberglaube beherrschen die Menschen. Die sechzehnjährige Carya lebt mit ihren Eltern in Arcadion. Eines Tages muss sie mit ansehen, wie ein junger Mann von den Schwarzen Templern festgenommen wird. Er soll von der Inquisition gefoltert werden. Voller Wut schießt Carya auf zwei der Inquisitoren und ist fortan auf der Flucht. Ihre einzige Hoffnung ist der junge Templersoldat Jonah, der sein Leben aufs Spiel setzt, um Carya zu retten.

Buchgestaltung

Die Aufmachung des Buches ist natürlich super und ein echter Hingucker! Die vielen Details im Hintergrund und den Titel finde ich ziemlich passend. Dazu hat das Buch noch ein Lesebändchen in demselben rot, wie der Umschlag unter dem Schutzumschlag, was ich bei Büchern immer toll finde. Alles in allem bekommt man für den stolzen Preis von knapp 20€ mit den über 600 Seiten doch viel geboten.

Meinung

Viele begeisterte Leserstimmen habe ich zu Ohren bekommen, bevor ich das Buch selber in den Händen halten durfte. Das viele positive Feedback hat mich sehr neugierig gemacht, das Buch war allein durch Aufmachung und Klappentext schon lange auf meinem Schirm und daher habe ich mich gefreut bei der Leserunde von Lies & Lausch eines der Bücher gewonnen zu haben.

Der Pluspunkt schlechthin, den das Buch bietet und der bisher JEDEN Leser so auch mich) überzeugt hat, ist das Weltbild. Bernd Perplies hat sich hier sehr viel Mühe gegeben seine Welt und alle Orte darin außergewöhnlich zu gestalten. In dem Meer aus immer gleichen Dystopien war der Weltenentwurf in Arcadion daher wirklich etwas Neuartiges. Die Regierung wird von der „Kirche“ repräsentiert, die mit etlichen Paragraphen und Vorschriften für Recht und Ordnung sorgen. Tempelritter bilden die Menschen, die diese Gesetzte ausführen und die Wächter in den Städten sind. Es herrscht zwar nicht direkt Unterdrückung, aber die Gesellschaften sind trotzdem in soziale Status eingeteilt und die Menschen werden dementsprechend behandelt. Über allem steht fast wie bei einer Diktatur eine Person, die aus dem Dunklen heraus bei allem die Fäden zieht. Das ganze System fand ich ziemlich ausgeklügelt.

Was ich an dem Buch fast am meisten geliebt habe, war der wunderbare und abwechslungsreiche Schreibstil. Schon bei Magierdämmerung mochte ich Bernd Perplies Art zu schreiben sehr! Er kann einfach ganz besonders gut Dinge um – und beschreiben und so wurden die ganze Geschichte schnell lebendig vor meinen Augen.

Leider muss ich gestehen, dass mir der Anfang des Buches nicht sonderlich gut gefallen hat. Es war zwar spannend, die „Einführung“ in die Welt zu lesen, aber was den Rest betraf, so war ich mir lange nicht schlüssig, ob das Buch wirklich meinen Geschmack treffen wird. Ich kann noch nicht einmal so genau sagen, woran es lag, dass mir circa die ersten 150 Seiten nicht gefielen. Ich glaube, es lag besonders an den Charakteren. Carya war für meinen Geschmack lange Zeit viel zu passiv und ihre Gedanken stießen bei mir häufig auf Gegenspruch. Auch ihr Leben war nicht gerade das, was ich als aufregend bezeichnet hätte und so war der Einstieg etwas langatmiger, als ich es vielleicht gerne gehabt hätte.

Zum Glück (und das geschah wirklich immer wieder) nahm die Handlung eine Wende, wenn ich gerade dabei war, das Kapitel zu Ende zu lesen, mit dem Gedanken das Buch nun beiseite zu legen. Der Balanceakt (wie der Autor es selber bei der Leserunde nannte) war wirklich immer sehr gut ausgeführt, sodass die ganze Geschichte über mal ruhige, dann wieder Actionreiche Szenen vorkamen. Irgendwie war das die meiste Zeit schon perfekt abgepasst, würde ich sagen :P

Was die Handlung an sich betraf, so hatte ich (auch längere Zeit) Schwierigkeiten zu erkennen, wohin das Ganze führen würde. Nach DEM Ereignis zu Beginn und Caryas „Flucht“ war verlor ich zwischenzeitlich den roten Faden und fragte mich, warum gerade dieser oder jener Ort nun ein Punkt in der Reise war. Besonders der Mittelteil der Geschichte basiert viel auf Dialogen, den Bekanntschaften mit neuen Charakteren und dem Pläne schmieden, etwas, dass ich an, wenn auch wenigen Stellen, eher unnötig fand. Zudem vermisste ich die außergewöhnlichen Orte, wo man als Leser doch durchs halbe Land reiste. Der Fokus lag eben viel auf den Beziehungen der Charaktere, was der Geschichte viel Tiefgang verliehen hat, aber wodurch andere Elemente etwas gelitten haben.

Etwas das ich auch nicht ganz so toll fand, waren die vielen Passagen, in denen Jonan etwas getan hat, bzw. man die Geschichte aus seiner Sicht verfolgte. Das war sicherlich eine gute Methode, um seinem Charakter etwas mehr Facetten zu verleihen, weil man in seinen Kopf schlüpfen konnte, aber mir kam es oft so vor, als würde sich dadurch etwas in der Handlung „wiederholen“ Sein Charakter war mir allgemein etwas zu blass und durchschaubar. Carya hingegen machte doch eine gute Entwicklung durch, weshalb ich sie mehr und mehr lieb gewonnen habe.

Was ich richtig klasse fand, war die Liebesgeschichte, die hier alles andere als im Zentrum des Romans steht und sehr authentisch rüber gebracht wurde. Das Ende des Buches ließ mich etwas zwigespalten zurück. Einerseits war es sehr fesselnd und es gab viele Geheimnisse aufzudecken, anderseits ging es mir alles etwas zu schnell und die Gegenspieler waren in ihren Motiven und Handeln sehr vorhersehbar. Das Rätsel um Caryas Vergangenheit wurde auch noch nicht zu 100% aufgelöst, weshalb das Warten auf Antworten echt bitter wird…


Zusammenfassend klingt das nach einer Menge Kritik, aber ich mochte das Buch wirklich sehr! Es ist erfrischend anders, gut geschrieben, hat viele spannende Höhepunkte und sorgt oft für Abwechslung und nötigen Tiefgang. Die Charaktere sind sympathisch, die Geschichte emotional und oft auch schockierend – alles in allem ein tolles Jugendbuch, das eben auch einige Schwächen hatte, die aber vielmehr mit meinem persönlichen Geschmack bei Büchern zu tun hatten, als dass ich sagen würde es wären „allgemeine Schwächen“ in der Erzählung.

Flammen über Arcadion bekommt daher eine klar Empfehlung von mir!


 
7/10

 
Band zwei „Im Schatten des Mondkaisers“ erscheint im März 2013!



Für die Chance das Buch bei einer Leserunde zu gewinnen & 
zusammen mit dem Autor lesen zu dürfen!

Mittwoch, 24. Oktober 2012

[Gewinnspiel] Book Me Up!


400 Leser – 368 Bücher & 1 Gewinn!


Da brat mir doch einen nen´ Storch oder besser nicht, die schmecken sicher scheußlich was erblicken meinen Augen denn heute auf meinem Blog okay, ich weiß es schon seitdem Wochenende, weil es mir jemand gesteckt hat :P

*Dramatische Pause*

400 Leser!!! :)


Ich bin normalerweise niemand, der bei so etwas ausrastet, ach scheiß drauf: YAY!!! Okay, das war wohl nichts…GEILOMATIKO!!! :D



Und weil ich euch alle so lieb habe denn ich kenne euch ja alle sooooo gut habe ich mir etwas Tolles überlegt denn auf diese Idee kommt ja nie jemand und zwar ein total tolles, fantastomatisches Gewinnspiel, bei dem es sehr außergewöhnlich ein Buch zu gewinnen geben wird!

Weil Bestechung Gewinnspiele immer sehr beliebt sind, habe ich mir mal etwas überlegt, das hoffentlich alle in den YAY-Modus versetzt. Außerdem ist das Ganze echt Geld und Zeitsparend, Freude! :P





Wie ihr vielleicht wisst (oder auch nicht ß blöde Redewednung) horte ich Bücher wie die Luft zu atmen (okay, blöde Metapher hinter her xD) und habe daher eine ganze Menge bei mir herum stehen. Auf Goodreads habe ich versucht sie mal alle aufzulisten, um mir eine Übersicht zu schaffen…

Jedenfalls dachte ich mir so: bei 368 Büchern ist sicher etwas für jeden dabei. ALSO…ihr dürft durch mein Buchregal stöbern und zwar *HIER* und euch ein Buch aussuchen. Alles, was ihr tun müsst, um dieses zu gewinnen ist den Titel und Autor des Buches hier als Kommentar hin zu schreiben.

D.h. ihr müsst euch die Arbeit machen, die endlose Liste durchzuklicken, habt dafür aber die Chance JEDES Buch davon zu gewinnen. Selbstlos werde ich mich dann davon trennen ;D Sollte es sich bei dem Gewinnbuch um ein SuB Buch handeln, muss ich es aber vorher noch lesen, also müsste der Gewinner etwas länger drauf warten. 

Noch mal zum besseren Verständnis: aus allen Kommentaren wird eine Person ausgelost, die ein Buch ihrer Wahl, also das Genannte, gewinnt!

Eine Bedingung gibt es aber schon und die wäre, wer hätte das gedacht: Ihr sollt Leser sein – schließlich möchte ich mich bei meinen Lesern bedanken! Wenn ihr meinen Blog nicht mit einem Googlekonto verfolgt und daher Anonym kommentierten müsst, bitte ich euch, euren Namen und eure Emailadresse mit in den Kommentar zu schreiben, weil es sonst echt schwer für mich wird 10 verschiedene „Anonym“ zu unterscheiden.

BOOK ME UP startet heute und die Teilnahmefrist ist der 7. November. Dann habt ihr zwei Wochen Zeit, um euch zu entscheiden, was ihr mir gerne stehlen würdet! ;)

Für alle, die keine Lust zum Durchblättern der Liste haben:



Ein etwas chaotisches Buchregalvideo – Ansehen auf eigene Gefahr ;D

Tipp: 

Mein Buchregal getrennt durchsuchen?! :)

Englische Bücher *HIER*
Deutsche Bücher *HIER*



Badaboooooooom! xD


Montag, 22. Oktober 2012

[BUCHREZENSION] The Mark of Athena



Titel: ???
OT: The Mark of Athena
Autor/in: Rick Riordan
Genre: YA Fantasy, Mythologie
Buchreihe: Heroes of Olympus #3


Englisch Schwierigkeitsgrad:






 Rick Riordan war viele Jahre lang Lehrer für Englisch und Geschichte. Mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen lebt er in San Antonio, USA, und widmet sich inzwischen ausschließlich dem Schreiben.



Deutsch
Erscheint vorraussichtlich 2013
im Carlsen Verlag! ;)

Englisch
Gebunden/ 14,99€
Taschenbuch/ 9,30€
Seiten: 608
Verlag: Hyperion



 
Spannende Fortsetzung, ABER…


Kurzbeschreibung

In The Son of Neptune, Percy, Hazel, and Frank met in Camp Jupiter, the Roman equivalent of Camp Halfblood, and traveled to the land beyond the gods to complete a dangerous quest. The third book in the Heroes of Olympus series will unite them with Jason, Piper, and Leo. But they number only six--who will complete the Prophecy of Seven?


The Greek and Roman demigods will have to cooperate in order to defeat the giants released by the Earth Mother, Gaea. Then they will have to sail together to the ancient land to find the Doors of Death. What exactly are the Doors of Death? Much of the prophecy remains a mystery. . . .
With old friends and new friends joining forces, a marvelous ship, fearsome foes, and an exotic setting, The Mark of Athena promises to be another unforgettable adventure by master storyteller Rick Riordan.


Buchgestaltung

Auch hier gebührt dem Covergestalter Ehre :P Das Motiv passt perfekt zum Buch, spiegelt wie immer eine Szene aus der Geschichte wieder und ist farblich toll abgestimmt. The Mark of Athena ist auch Programm im Chaos dieses Bandes und somit können wir uns alle glücklich schätzen, dass Hyperion bei der Gestaltung wieder einmal einen Volltreffer gelandet hat!

Meinung

Das dicke ABER oben kündigt es bereits an. In diesem Band der Reihe rund um die neuen und alten Demigods bzw. Halbgötter hatte ich oft das Gefühl jetzt einen „Einwand“ gegen die Handlung erheben zu müssen und auch, wenn Rick Riordan hier wieder einmal beweist, wie toll er schreiben kann und wie gut er darin ist, eine ordentliche Geschichte gut durchdacht auf die Beine zu stellen, so blieb bei mir doch irgendwie ein bitterer Nachgeschmack zurück. Öfter, als mir lieb war.

Das Buch ist dieses Mal aus der Sicht von Percy, Annabeth, Piper und Leo geschrieben. Wie immer sind die Erzählstimmen der Charaktere einzigartig, humorvoll und einfach typisch Riordan: vielseitig und unterhaltsam. Er schafft es wie kaum ein anderer Autor, so viele Charaktere so facettenreich wirken zu lassen. Das zweite Wiedersehen mit Percy und dieses Mal auch mit Annabeth hat der Geschichte allerdings – für meinen Geschmack – einen zu großen Touch Percy Jackson Flair verliehen. Obwohl die Handlung wieder mit neuen Mythen und somit Göttern aufwartet, so hatte ich oft das Gefühl immer wieder das gleiche zu lesen.

Gleich im Sinne von, dass kennst du schon oder das kommt mir bekannt vor. Mit dem ersten Band der Reihe hatte ich dieses „Problem“ ebenfalls. Viel zu oft erschien mir die Spin-Off Reihe als eine Abkupferung dessen, was der Autor mit seiner ersten Jugendbuchreihe rund um Halbgötter erschaffen hat. Sicherlich ist das unvermeidbar, wenn die Geschichten doch beide im selben Universum spielen, aber bei Band zwei hatte ich einfach viel eher das Gefühl etwas anderes und neues zu erleben als hier.

Das Abenteuer unserer Helden beschäftigt sich mit den Handlungssträngen des Vorgängers und mit Annabeths Aufgabe, dass „Zeichen von Athena“ zu finden, eine Aufgabe, an der bisher alle Kinder von Athena gescheitert sind. Dazu kommt, das zwischen den beiden Camps durch ein „Missverständnis“ so etwas wie ein Kleinkrieg ausbricht, die Götter in einen Zwiespalt geraten, was ihre Identitäten in den verschiedenen Kulturen angeht und viele Charaktere mit ihren Vergangenheiten zu kämpfen haben. Das Buch ist randvoll mit Action und Humor und auch wieder diesen kleinen, aber feinen Szenen, in denen es um Gefühle, Freundschaft und Liebe geht.

Der Unterhaltungswert ist groß, das Buch, trotz über 500 Seiten fast immer schwer aus der Hand zu legen und dennoch…manche Konflikte wurden zu oft angegangen und wirkten ein wenig ausgelutscht. Die Prophezeiungen, die hier nie ein Ende nehmen, haben mich so gar ein wenig genervt. Vom ersten Band der Percy Jackson Reihe an, haben Prophezeiungen immer einen sehr großen Stellenwert eingenommen, waren der Anfang und das Ende von Riordans Geschichten, aber hier wurden einem so oft Auszüge vor die Füße geschmissen, das Chaos vorprogrammiert war. Dazu kam, dass ich die erzählenden Charaktere nicht immer ganz so passend gewählt fand. Viele Charaktere erzählen ein zusammen erlebtes Ereignis aus verschiedenen Blickwinkeln, wodurch sich vieles überlappte. Allgemein hatte ich hier oft das Gefühl mit all den Charakteren erschlagen zu werden. Normalerweise ist das in den Büchern immer gut „dosiert“ und man erfährt Stück für Stück etwas – dieser Teil der Reihe war etwas überladen, was sowohl Handlung, als auch Mythen anging.

Es passiert einfach so schrecklich viel, dass es (zumindest mir) manchmal schwer fiel den Überblick zu behalten und nicht den roten Faden zu verlieren. Trotzdem haben all meine Kritikpunkte mir die meiste Zeit nicht den Spaß am Lesen verdorben.

Abwechslungsreich, rasant und humorvoll – ein typisches Rick Riordan Buch! Für mich hätte das Motto „weniger ist manchmal mehr“ hier doch besser gepasst. Zu viele Charaktere/Götter/Gegenspieler, die in der Handlung mit mischen, zu viel Chaos, um dauerhaft den roten Faden im Blick zu haben und ein Plot, der mich zu sehr, an vergangene Zeiten erinnert hat, mochte er noch so unterhaltsam sein.


7,5/10


 
The House of Hades – das vierte Buch der Reihe soll
im Frühjahr 2013 erscheinen. Genaueres ist bisher noch unbekannt!